Bergflachs
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| Bergflachs | ||||||||||||
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| Datei:Thesium humile kz2.jpg
Bergflachs (Thesium humile) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Thesium humile | ||||||||||||
| Vahl |
Bergflachs<ref name="Straka1987" /> (Thesium humile) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leinblatt (Thesium) innerhalb der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Bergflachs ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 20 Zentimetern erreicht. Er besitzt eine dünne Pfahlwurzel. Die einfachen Laubblätter sind linealisch, gezähnelt und fleischig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die Teilblütenstände sind fast sitzend. Die zahlreichen Nüsse sind bis zu 6 Millimeter groß.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.<ref name="IPCN" />
Ökologie
Der Bergflachs ist ein Schaft-Therophyt. Es ist ein Halbschmarotzer (Hemiparasiten), der die Wurzeln benachbarter Arten durch Haustorien anzapft.
Vorkommen
Thesium humile ist im Mittelmeerraum verbreitet. Es gibt Fundortangaben für Marokko, Algerien, Libyen, Jordanien, Libanon, Syrien, Zypern, die Türkei, Belarus, Montenegro, Griechenland, die Iberische Halbinsel, Korsika und Italien.<ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" /> Die Vorkommen auf den Kanarischen Inseln sind nicht als ursprünglich bestätigt.<ref name="GRIN" /> Der Bergflachs wächst auf Brachland, Äckern, Phrygana und Dünen.
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung von Thesium humile erfolgte 1794 durch Martin Vahl in Symbolae botanicae, sive plantarum, tam earum, quas in itinere, imprimis orientali, collegit Petrus Forskål, quam aliarum, recentius detectarum, exactiores descriptiones, nec non observationes circa quasdam plantas dudum cognitas. Pars 3, S. 43.<ref name="Euro+Med" />
Belege
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IPCN"> Thesium humile bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Euro+Med"> Pertti Uotila: Santalaceae. Datenblatt Thesium humile. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2011. </ref> <ref name="Straka1987"> Straka, Haeupler, Llorens García, Orell, Führer zur Flora von Mallorca, Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1987, ISBN 3-437-20374-6, S. 93. </ref> </references>