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Hugo Merguet

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Pierre Adalbert Hugo Merguet (* 31. Januar 1841 in Pillau; † 1. Juli 1911 in Dresden<ref>Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden V, Sterbe-Neben-Register 1911, Nr. 797.</ref><ref>Herbert Kirinnis: Geschichte der Friedrichsschule zu Gumbinnen, Ostdeutsche Beiträge aus dem Göttinger Arbeitskreis Bd. 26, Holzner Verlag, 1963, S. 144.</ref>) war ein deutscher Altphilologe und Pädagoge, der vor allem durch seine Handlexika zu den Schriften Caesars und Ciceros bekannt wurde.

Leben

Er war der Sohn eines Pfarrers. Nach der Reifeprüfung 1859 studierte Merguet Griechische und Lateinische Philologie. Nach Examen und Dissertation arbeitete er als Gymnasiallehrer am Königlichen Wilhelms-Gymnasium in Königsberg. Gleichzeitig lehrte er als Privatdozent für Klassische Philologie an der Universität Königsberg.<ref>Richard Kukula (Hrsg.): Allgemeiner deutscher Hochschulen-Almanach, Toeplitz & Deuticke, 1888, S. 567.</ref> Merguet veröffentlichte verschiedene Arbeiten zur lateinischen Formenbildung, wobei er sich entschieden gegen die Agglutination wandte.<ref>Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumwissenschaft, Bände 13–16, S. Calvary, 1880, S. 189.</ref> Einem breiten wissenschaftlichen Publikum ist er vor allem durch seine Konkordanzen zu den Schriften von Gaius Iulius Caesars und Marcus Tullius Ciceros bekannt, die als Standardwerke der Lateinischen Philologie gelten.

Schriften

  • 1886: Lexikon zu den Schriften Cäsars und seiner Fortsetzer. Jena, Hildesheim, G. Olms, 1961.
  • 1905: Handlexikon zu Cicero, Leipzig, T. Weicher, 1905; 2. Nachdruck: Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1997.
  • 1877–1894: Lexikon zu den schriften Cicero's mit Angabe sämtlicher Stellen. Jena, G. Fischer.
  • 1912: Lexikon zu Vergilius mit Angabe sämtlicher Stellen. Leipzig-R., Kommissionsverlag von R. Schmidt; Nachdruck, Hildesheim, G. Olms 1969.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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