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Birkach (Bechhofen)

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Birkach
Markt Bechhofen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(49)&title=Birkach 49° 8′ N, 10° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(49) 49° 8′ 23″ N, 10° 33′ 44″ O
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Höhe: 440 m ü. NHN
Einwohner: 49 (31. Dez. 2023)<ref name="Bechhofen">Halbjahresstatistik. (PDF; 19 KB) Markt Bechhofen, 31. Dezember 2023, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref>
Postleitzahl: 91572
Vorwahl: 09822

Birkach ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Birkach hat eine Fläche von 12,196 km². Sie ist in 1299 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9389,08 m² haben.<ref>Gemarkung Birkach (093116). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 23. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Burgstallmühle, Fröschau, Heinersdorf, Röttenbach und Rottnersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt in einer flachhügeligen Ebene am Gartenwiesgraben (im Unterlauf Ellenbachgraben genannt), der ein rechter Zufluss der Wieseth ist, und liegt mit dem im Osten gelegenen Röttenbach in einer Lichtung, die ringsum von Wald umgeben ist (im Norden Brandlach, im Südosten Schwarzholz genannt). Direkt nordöstlich grenzt das Flurgebiet Stockfeld an.

Die Kreisstraße AN 54 führt an der Weihermühle vorbei nach Königshofen a.d.Heide zur Staatsstraße 2220 (2 km westlich) bzw. zur Staatsstraße 2221 bei Röttenbach (1 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rottnersdorf (1,3 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Das Kollegiatstift Herrieden erlangte diese Ansprüche im Jahr 1058 durch ein Vermächtnis des Propstes und Erzdiakons Heysso zu Herrieden.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 486.</ref>

Birkach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde vom eichstättischen Stiftskapitel Herrieden ausgeübt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Birkach 12 Anwesen (7 Ganz- bzw. Halb- und Viertelhöfe, 5 Güter) und ein Gemeindehirtenhaus. Alleiniger Grundherr über alle Anwesen war das Stiftskapitel Herrieden.<ref name="N398">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 398.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Bürkach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.</ref>

Infolge des Gemeindeedikts wurde Birkach dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Unterkönigshofen zugewiesen. 1818 entstand die Ruralgemeinde Birkach, zu der Burgstallmühle, Fröschau, Heinersdorf, Röttenbach und Rottnersdorf gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Wassertrüdingen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wassertrüdingen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 540 und 564.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 71 (Digitalisat).</ref> 1870 wurde die Gemeinde nach Heinersdorf umbenannt.<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 29, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> Am 1. Juli 1971 wurde Birkach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bechhofen eingegliedert.<ref>Bechhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref>

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 9: Wohnstallhaus, eingeschossiges massives Gebäude mit Steildach, bez. 1840.<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Bechhofen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
  • Haus Nr. 18: Gasthaus, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; Nebengebäude, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste"/>
  • Haus Nr. 22: Bauernhaus, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, mit Eckquaderungen und profilierten Rahmungen, 2. Drittel 19. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste"/>

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Birkach gibt es zwei Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002001 002011 002017 002023
Einwohner 72 73 101 84 82 75 73 118 73 71 58 52 45 56 49
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.</ref> 13 14 16 16 14 15 14 15
Quelle <ref>Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 10 (Digitalisat).</ref> <ref>Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 250 (Digitalisat).</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1004, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1171, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1102 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1168 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1206 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1036 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 762 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 167 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 324 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Markt Bechhofen 2001</ref> || || <ref>Halbjahresstatistik 31.12.2017. (PDF; 13,8 KB) In: markt-bechhofen.de. Abgerufen am 2. August 2023.</ref> || <ref name="Bechhofen"/>

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Königshofen an der Heide) gepfarrt.<ref name="N398"/> Die Katholiken sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 18. März 2023.</ref>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

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