Zum Inhalt springen

Elva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2026 um 21:02 Uhr durch imported>Scholless (Söhne und Töchter der Stadt: + 1 Person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Elva
Wappen
Datei:Elva coatofarms.png
Wappen
Flagge
Datei:Flag of et-Elva.svg
Flagge
Staat: EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland
Kreis: Datei:Tartumaa lipp.svg Tartu
Koordinaten: 58° 14′ N, 26° 25′ OKoordinaten: 58° 14′ N, 26° 25′ O
 {{#coordinates:58,233333333333|26,416666666667|primary
dim= globe= name= region=EE-79 type=city
  }}
Fläche: 9,92 km²
Einwohner: 5.762 (2006)
Bevölkerungsdichte: 581 Einwohner je km²
Zeitzone: EET (UTC+2)
Kfz-Kennzeichen: T
Gemeindeart: ehemalige Stadtgemeinde
Bürgermeister: Reno Laidre
Postanschrift: Kesk 32
61507 Elva
Website:
Datei:Elva-vallavalitsus.jpg
Rathaus in Elva
Datei:Elva kirik.JPG
Evangelisch-Lutherische Kirche Elva

Elva ist eine estnische Kleinstadt im Kreis Tartu. Bis 2017 bildete sie eine eigenständige Stadtgemeinde, seither gehört sie zur Landgemeinde Elva.

Landschaftsbild

In Elva gibt es waldartige Parks und Naturschutzgebiete (40 % des Stadtgebiets), zwei Seen sowie einen Fluss, den Elva-Fluss (est. Elva jõgi).

Geschichte

Datei:Elva raudteejaama peahoone.jpg
Bahnhof in Elva

Im Jahre 1889 wurde an der Bahnstrecke Tartu–Valga ein Bahnhof gebaut, der nach dem Elva-Fluss benannt wurde. Bis dahin gab es an der Stelle nur einige Bauernhöfe und eine Poststation. An der Bahnstation entstand in den nächsten Jahrzehnten eine Siedlung.

Am 1. Juni 1923 erhielt Elva die Ortschaftsrechte, dessen Verwaltung plante viele Tourismuseinrichtungen. 1934 wurde Elva ein Luftkurort. Schon 1938 bekam der Ort die Stadtrechte.

Von 1940 bis 1941 und dann wieder ab 1944 war Elva wie ganz Estland sowjetisch.

Zu Beginn des Deutsch-Sowjetischen Kriegs entstand in Elva ein zwischenzeitliches Machtvakuum. Am 10. Juli 1941 begann der Postmeister damit, vorhandene sowjetische Briefmarken und Postkartenformulare mit einem Handstempel EESTI POST zu überstempeln. Dies geschah mit Zustimmung der örtlichen Miliz und sollte die estnische Unabhängigkeit unterstreichen. Der Verkauf wurde schon am 12. August 1941 eingestellt.<ref>Elva. In: the estonian philatelist. Abgerufen am 14. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von 1950 bis 1962 war Elva Zentrum eines Bezirks der Estnischen SSR.

Einwohnerentwicklung
Jahr 1959 1970 1979 1989 20081
Einwohner 4800 6365 6358 6325 6258

1 Stand: 1. Januar; Quelle: Offizielle Website Elva<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Üldinfo.] In: elva.ee. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Evangelisch-Lutherische Kirche Elva

Vorlage:Hinweisbaustein Der Bau der von dem Tartuer Stadtarchitekten Arved Eichhorn (1879–1922) entworfenen Kirche wurde vor dem Ersten Weltkrieg begonnen und 1920 fertiggestellt. Der kleine rote Backsteinbau, inspiriert von der Gotik, ist geprägt von einem kleinen achteckigen Kragturm mit Zelthelm. Das gewölbte Feld des Spitzbogenportals, das mit einer dekorativen Scheibe des Haupteingangs bekrönt ist, ist mit einer Imitation eines rosa Fensters verziert. Die Längswände werden durch Spitzfenster und dazwischen liegende Lamellen gegliedert. Im südlichen Teil schließt sich eine kleine rechteckige Apsis an den Längsbau an, mit kleinen Nebenräumen zu beiden Seiten. Der Akzent des einfachen Innenraums mit zylindrischer Holzdecke ist die Glasmalerei im Altarteil. Dolores Hoffmann (geb. 1937), eine Glasmalerei-Künstlerin estnisch-deutscher Herkunft, fertigte 1995 eigens für die Kirche von Elva ein Glasfenster an. Die beleuchtete Glasmalerei befindet sich in der Rückwand des Altars. Das Buntglasfenster zeigt die Könige, die den neugeborenen Christus anbeten. Unten im Bild ist die Kirche von Elva.

Sport

Im Rahmen der Worldloppet findet hier der Ski-Tartu Maraton über 63 Kilometer von Otepää nach Elva statt.

Städtepartnerschaften

Elva unterhält Städtepartnerschaften zu Perniö und Kempele in Finnland sowie Kristinehamn in Schweden.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Elva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadtgemeinde: Tartu
Landgemeinden: Elva | Kambja | Kastre | Luunja | Nõo | Peipsiääre | Tartu
Städte innerhalb einer Landgemeinde: Elva | Kallaste

Vorlage:Klappleiste/Ende