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Devil Inside

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Produktionsland Vereinigte Staaten von Amerika
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 87 Minuten
Stab
Regie William Brent Bell
Drehbuch William Brent Bell
Matthew Peterman
Produktion Matthew Peterman
Morris Paulson
Musik Brett Detar
Kamera Gonzalo Amat
Schnitt William Brent Bell
Tim Mirkovich
Besetzung

Devil Inside (Originaltitel: The Devil Inside) ist ein amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2012. Regie führte William Brent Bell, der auch zusammen mit Matthew Peterman das Drehbuch schrieb. Der Film, der im Stil einer Dokumentation aus gefundenem Filmmaterial („Found Footage“) gehalten ist, wurde von Matthew Peterman und Morris Paulson produziert und zeigt in den Hauptrollen Fernanda Andrade, Simon Quarterman, Evan Helmuth und Suzan Crowley. Er startete am 6. Januar 2012 in den amerikanischen und am 1. März 2012 in den deutschen Kinos.

Der Film, der im Vorfeld nicht der Presse vorgeführt worden war, erreichte an der Kinokasse in Amerika kurzzeitig die Spitzenposition, erhielt darauf jedoch hauptsächlich negative Kritiken und verschwand nach kurzer Zeit aus den Charts.

Handlung

Devil Inside zeigt, wie eine Frau in eine Reihe von Exorzismen gerät, während sie versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter geschah. Diese hatte 20 Jahre zuvor drei Menschen ermordet, anscheinend unter Einfluss eines Dämons.

Hintergrund

Der Spielfilm wurde 2010 an verschiedenen Orten gedreht, darunter Bukarest (Rumänien), Rom (Italien) und Vatikanstadt. Der Film hatte ein Budget von etwa 1 Million US-Dollar;<ref>Movie Projector: 'Devil Inside' challenges 'Mission: Impossible' – latimes.com. Latimesblogs.latimes.com (5. Januar 2012). Abgerufen am 8. März 2012 (englisch)</ref> er war die erste Veröffentlichung von Paramount Insurge, einer neuen Niedrigbudget-Tochter von Paramount.

Rezeption

Der Film erhielt extrem schlechte Kritiken, sowohl von professionellen Filmkritikern als auch vom Publikum. Derzeit weist Rotten Tomatoes eine 5-Prozent-Wertung bei 86 Rezensionen aus.<ref>Devil Inside. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 7. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> CinemaScore, ein Zuschauerreaktionen-erfassendes Marktforschungsunternehmen aus Las Vegas, gab dem Film ein F.

Der Film führte in den Vereinigten Staaten am Eröffnungswochenende nach Neujahr 2012 mit 33 Millionen US-Dollar die Einspielergebnisse am Box Office an.<ref name="Slate ending article">David Haglund: Does The Devil Inside Have the Worst Ending in Movie History? In: Slate. 12. Januar 2012, abgerufen am 9. Januar 2012.</ref><ref>Brasileira Fernanda Andrade chama atenção em Hollywood com filme de terror auf ig.com.br vom 13. Januar 2012, abgerufen am 9. Juni 2014 (portugiesisch).</ref> Dies lässt sich auf die fehlenden Presse-Previews zurückführen, was die späteren hauptsächlich negative Kritiken vor dem Kinostart verhinderte. Am zweiten Wochenende sanken die Einnahmen erheblich; der Film war bereits am dritten Wochenende nach der US-Premiere nicht mehr in den Box-Office-Top-Ten zu finden. Ende März 2012 hatte der Film weltweit etwa 100 Millionen US$ eingespielt, was etwa dem hundertfachen der Produktionskosten entspricht.<ref>The Devil Inside. In: Box Office Mojo. 2. April 2012, abgerufen am 2. April 2012.</ref>

In Deutschland dominierten ebenfalls negative Kritiken. Die erzählte Geschichte wurde als ‚Abklatsch‘ und ‚zusammengeklaut‘ bezeichnet,<ref name="Filmfutter">Filmfutter: Devil Inside (2012). 12. März 2012, abgerufen am 7. März 2012.</ref><ref name="mehrfilm">Andreas Gian-Philip: Aktuell im Kino: Devil Inside. Abgerufen am 12. März 2012.</ref> die anderen Filmen wie Der Exorzist nichts neues hinzufügen könne.<ref name="moviemaze">Benjamin Schieler: The Devil Inside. Abgerufen am 12. März 2012.</ref> Perlentaucher urteilte: „‚The Devil Inside‘ ist ein besonders schlechter [‚found footage‘-Horrorfilm]“, der sich „durch mangelnde Sorgfalt und ein komplettes Desinteresse an den eigenen Figuren [auszeichnet].“<ref name="perlentaucher">Lukas Foerster: Im Kino – Punktuelle Intensitäten. In: Perlentaucher. 12. März 2012, abgerufen am 29. Februar 2012.</ref> Auch moviereporter.de urteilt enttäuscht: „‚The Devil inside‘ nimmt als Horrorfilm jeden Fehler mit, den man in der Sparte Found-Footage nur machen kann.“<ref name="moviereporter">Lina Wolff: Film Review: Devil Inside. 12. März 2012, abgerufen am 27. Januar 2012.</ref> Matthias Wannhoff schrieb auf schnitt.de über den Film: „Ein geradezu dreist uninspirierter Titel, das weitestgehende Vermeiden jeglicher Innovation, ebenso ein Verzicht auf die Einführung von Figuren und schließlich, man liest es in jeder zweiten Kritik, ein unverschämt abruptes Ende – ginge es nur nach formalen Kriterien, William Brent Bells Grusel-Schnellschuß wäre nicht der Rede und erst Recht nicht des Weihwassers Wert, das bei den Dreharbeiten angeblich verschüttet wurde.“<ref>Matthias Wannhoff: Bologna versus Beelzebub. Abgerufen am 31. Oktober 2015.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />