Ashleigh Moolman
| Ashleigh Moolman (2022) | |
| Ashleigh Moolman (2022) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 9. Dezember 1985 |
| Nation | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika |
| Disziplin | Straße |
| Fahrertyp | Bergspezialistin |
| Zum Team | |
| Aktuelles Team | Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/AGS" does not exist |
| Funktion | Fahrerin |
| Internationale Team(s) | |
| 2010–2013 2014 2015–2018 2019–2020 2021–2022 2023– |
Lotto Hitec Products Bigla / Cervélo Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/CCC-W" does not exist Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/DLT" does not exist Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/AGS" does not exist |
| Wichtigste Erfolge | |
| |
| Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2024 | |
Ashleigh Moolman, verh. Moolman-Pasio (* 9. Dezember 1985 in Pretoria) ist eine südafrikanische Radrennfahrerin. Sie ist eine der erfolgreichsten Radsportlerinnen Afrikas der 2010er Jahre und gilt als starke Bergfahrerin.<ref name="radsport-121430">Moolman Pasio und Noskova zu SD Worx. In: radsport-news.com. 9. September 2020, abgerufen am 29. September 2020.</ref> 2020 war sie die erste E-Cycling-Weltmeisterin der Geschichte.
Sportliche Laufbahn
Moolman studierte Chemie an der Universität Stellenbosch. Dort lernte sie ihren späteren Mann kennen, einen Triathleten, durch den sie zum Radsport kam. Sie trat dem Universitätsclub bei, gewann einige Rennen und war 2009 südafrikanische Vizemeisterin im Straßenrennen. Nach ihrem Studienabschluss beschloss sie, den Sport zum Beruf zu machen, verpflichtete sich beim belgischen Lotto-Team und zog nach Europa.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 5 minutes with Ashleigh Moolman-Pasio.] Vox Women, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In ihrer Anfangsphase fuhr sie nach eigener Aussage zu risikoreich und brach sich dreimal das Schlüsselbein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Road to Rio: Will Ashleigh Moolman-Pasio be South Africa’s leading lady or lone rider? ( vom 11. August 2015 im Internet Archive)</ref>
2011 wurde Moolman südafrikanische Vizemeisterin im Einzelzeitfahren. Zum Jahresende siegte sie bei den Afrikameisterschaften im Straßenrennen und wurde Zweite im Einzelzeitfahren. 2012 errang sie den nationalen Titel im Straßenrennen, belegte im Einzelzeitfahren den zweiten Rang und wurde ein zweites Mal Afrikameisterin im Straßenrennen und erstmals im Einzelzeitfahren. 2013 wurde Moolman südafrikanische Meisterin im Zeitfahren und im Straßenrennen. Im selben Jahr platzierte sie sich international im Weltcuprennen La Flèche Wallonne als Dritte und im Etappenrennen Giro d’Italia Femminile als Achte. Zum Saisonabschluss wurde sie wiederum zweifache Afrikameisterin, zunächst im Zeitfahren und anschließend im Straßenrennen, welches sie im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe gewann.<ref name="radsport-85075">Moolman holt auch den Straßentitel. In: radsport-news.com. 2. Dezember 2013, abgerufen am 21. Mai 2017.</ref>
2015 errang Moolman die drei afrikanischen Titel auf der Straße, im Straßenrennen, im Einzelzeitfahren sowie im Mannschaftszeitfahren. Im Jahr darauf startete sie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro: Im Zeitfahren belegte sie Platz zwölf und im Straßenrennen Platz zehn. 2017 war ihr bis dahin erfolgreichstes Jahr, in dem sie unter anderem die Gesamtwertungen von Emakumeen Bira und den Giro della Toscana Femminile gewann, bei den Straßenweltmeisterschaften holte sie gemeinsam mit ihrem Team Cervélo Bigla die Bronzemedaille im Mannschaftszeitfahren. 2019 holte sie bei den Afrikaspielen Gold im Einzelzeitfahren.
2020 holte Moolman den Titel als erste E-Cycling-Weltmeisterin.<ref name="rad-net-857757">BDR holt ersten ESports-Titel - Jason Osborne gewinnt Weltmeisterschaft. In: rad-net.de. 9. Dezember 2020, abgerufen am 10. Dezember 2020.</ref> 2021 erzielte sie eine Reihe von Top-10-Resultaten in den Frühjahrsklassikern und war zum dritten Mal bei den Olympischen Spielen, wo sie im Straßenrennen den achten Platz belegte.
2022 wurde Moolman Dritte von Strade Bianche femminile sowie jeweils Vierte von La Flèche Wallonne Féminine, Liège–Bastogne–Liège Femmes und Durango–Durango Emakumeen Saria. In der Gesamtwertung der Women’s Tour belegte sie Rang fünf. Bei der erstmals ausgetragenen Tour de France Femmes 2022 startete sie als eine der Favoritinnen, musste aber vor der letzten Etappe krankheitsbedingt aufgeben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ashleigh Moolman Pasio pulls out of Tour de France Femmes.] CyclingNews, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Moolman hatte 2022 ihre Karriere beenden wollen, entschied sich dann aber für einen Zwei-Jahres-Vertrag bei AG Insurance-Soudal Team, wo sie ihre Erfahrung an jüngere Fahrerinnen weitergeben sollte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ashleigh Moolman-Pasio puts off retirement to join AG Insurance-NXTG.] CyclingNews, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2023 entschied sie jeweils eine Etappe der Tour Féminin International des Pyrénées und der Setmana Ciclista Valenciana für sich und gewann das Eintagesrennen Durango–Durango Emakumeen Saria. Bei ihrer zweiten Teilnahme an der Tour de France Femmes war sie in fünf von acht Etappen unter den ersten Zehn und wurde am Ende Sechste.
2024 wurde Moolman für ihre vierte Olympiateilnahme nominiert und bestritt das olympische Straßenrennen. Im Herbst nahm sie erstmals seit längerer Zeit an den Afrika-Meisterschaften teil und gewann mit großem Vorsprung das Straßenrennen.
Engagement
Am 15. Juni 2016 veröffentlichte Moolman einen offenen Brief auf der Internetseite Cyclingnews, in dem sie sich für Veränderungen im Frauenradrennsport aussprach. Obwohl sich dieser Sport zunehmender Popularität erfreue, hätten sich die Einstellungen von Offiziellen, aber auch der Radsportlerinnen selbst kaum verändert. Besonders die Frauen forderte sie unter anderem auf, mehr Verantwortlichkeit zu übernehmen, solidarisch zu sein, nicht in die Opferrolle zu verfallen und ihre Sexualität nicht zu instrumentalisieren, um ihre Ziele zu erreichen.<ref>Ashleigh Moolman-Pasio: Ashleigh Moolman-Pasio: Fighting for gender equality and mutual respect. In: Cyclingnews. 15. Juni 2016, abgerufen am 21. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erfolge
2011:
- Bergwertung Emakumeen Bira
- Goldmedaille Afrikameisterin – Straßenrennen
- Silbermedaille Afrikameisterschaften – Einzelzeitfahren
2012:
- Goldmedaille Afrikameisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen
- eine Etappe Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche
- eine Etappe Tour de Free State
- Bergwertung Festival Elsy Jacobs
2013:
- Goldmedaille Afrikameisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- Boels Rental Hills Classic
2014:
- Bronzemedaille Commonwealth Games – Straßenrennen
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
2015:
- Goldmedaille Afrikameisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren, Mannschaftszeitfahren (mit Lise Olivier, An-Li Kachelhoffer und Heidi Dalton)
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- Gesamtwertung, eine Etappe und Bergwertung Auensteiner Radsporttage
- 947 Cycle Challenge
2016:
- Gesamtwertung und eine Etappe Auensteiner Radsporttage
- Berner Rundfahrt
- Gesamtwertung, Prolog, eine Etappe und Punktewertung Giro della Toscana Femminile
- Bronzemedaille Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren
2017:
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Einzelzeitfahren
- Prolog Festival Elsy Jacobs
- Gesamtwertung, eine Etappe, Punkte- und Bergwertung Emakumeen Bira
- Grand Prix de Plumelec-Morbihan Dames
- La Classique Morbihan
- Gesamtwertung, eine Etappe, Punkte- und Bergwertung Giro della Toscana Femminile
- Bronzemedaille Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren
- 947 Cycle Challenge
2018:
2019:
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen
- Emakumeen Nafarrako Klasikoa
- Goldmedaille Afrikaspiele – Einzelzeitfahren
2020:
- Datei:MaillotSudáfrica.PNG Südafrikanische Meisterin – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- Datei:UCI Cycling Esports World Championship rainbow jersey.svg Weltmeisterin – E-Cycling
2021:
- eine Etappe Giro d’Italia Femminile
- 2022
- Gesamtwertung und eine Etappe Tour de Romandie Féminin
- 2023
- Punktewertung und eine Etappe Tour Féminin International des Pyrénées
- Durango–Durango Emakumeen Saria
- eine Etappe Setmana Ciclista Valenciana
- 2024
- Afrikameister-Trikot Afrikameisterin – Straßenrennen
- Silbermedaille Afrikameisterschaften – Einzelzeitfahren
Weblinks
- Ashleigh Moolman in der Datenbank von Radsportseiten.com
- [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=140894 Ashleigh Moolman] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
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2005 Anke Erlank | 2006 Yolandi du Toit | 2007 Marissa van der Merwe | 2008 Cashandra Slingerland | 2009 Lynette Burger | 2010 Lylanie Lauwrens | 2011, 2012, 2013, 2015, 2024 Ashleigh Moolman | 2016 Vera Adrian | 2017 Aurélie Halbwachs | 2018 Bisrat Ghebremeskel | 2019 Mossana Debesay | 2020 nicht ausgetragen | 2021 Carla Oberholzer | 2022 Ebtisam Zayed | 2023 Ese Ukpeseraye
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2005 Anke Erlank | 2006, 2017, 2023 Aurélie Halbwachs | 2007 Lynette Burger | 2008, 2009 Cashandra Slingerland | 2010 Lylanie Lauwrens | 2011 Cherise Taylor | 2012, 2013, 2015 Ashleigh Moolman | 2016 Vera Adrian | 2018 Mossana Debesay | 2019 Selam Ahama Gerefiel | 2020 nicht ausgetragen | 2021 Carla Oberholzer | 2022 Nesrine Houili | 2024 Lucy Young
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1998, 2000–2004, 2006 Anriette Schoeman | 1999, 2005, 2007 Ronel van Wyk | 2008, 2010 Cherise Taylor | 2009 Lynette Burger | 2011 Marissa van der Merwe | 2012–2015, 2019, 2020 Ashleigh Moolman | 2016 An-Li Kachelhoffer | 2017 Heidi Dalton | 2018, 2024 Carla Oberholzer | 2021 Hayley Preen | 2022–2023 Frances Janse van Rensburg 2025 S'annara Grove
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moolman, Ashleigh |
| ALTERNATIVNAMEN | Moolman-Pasio, Ashleigh (Ehename) |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanische Radrennfahrerin |
| GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1985 |
| GEBURTSORT | Pretoria |
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- Radsportler (Südafrika)
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- Afrikaspielesieger (Radsport)
- Olympiateilnehmer (Südafrika)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020
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- Geboren 1985
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- Teilnehmer an den Commonwealth Games (Südafrika)