Gindelbach
Gindelbach Gemeinde Aurach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41)&title=Gindelbach 49° 13′ N, 10° 23′ O
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| Höhe: | 460 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 41 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91589 | |||||
| Vorwahl: | 09804 | |||||
Gindelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Gindelbach liegt in der Gemarkung Weinberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt an der Wieseth und am Hausbach, der im Ort als rechter Zufluss in die Wieseth mündet, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerfläche. 0,5 km nordöstlich liegt das Pfarrholz, 1 km südwestlich erhebt sich der Hafnerberg (505 m ü. NHN). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Westheim (0,4 km südlich) bzw. nach Weinberg zur Staatsstraße 1066 (1,6 km nordwestlich). Ein Anliegerweg führt zur Schutzmühle (0,1 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 845 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde bestätigte Kaiser Ludwig II., dass das Kloster Herrieden in „Ginwag im Sualafeldgau“ Besitzungen erworben hatte.<ref>Gindelbach auf der Website aurach.de</ref>
Gindelbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (1 Hof) und das eichstättische Kastenamt Herrieden (1 Hof, 1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Gindelbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> 1790 wurde für das Hochstift Eichstätt nur ein Anwesen erwähnt,<ref>Johann Bernhard Fischer: Gundelbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 186 (Digitalisat).</ref> 1800 waren es drei.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 429.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gindelbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weinberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Aurach eingemeindet.<ref>Aurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Feuchtwangen gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gündelbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 429 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Windshofen, Gindelbach und Westheim. In: aurach.de. Abgerufen am 26. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gindelbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gindelbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aurach | Burg Wahrberg | Dietenbronn | Eyerlohe | Gindelbach | Gutenmühle | Haselmühle | Hilsbach | Vehlberg | Weinberg | Westheim | Windshofen
Sonstige Wohnplätze: Elbleinsmühle | Schutzmühle