Zum Inhalt springen

Wadebruch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Juli 2025 um 12:37 Uhr durch imported>L. aus W. (+kat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wadebruch

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Landschaftsschutzgebiet Mittlere Leine.jpg
Lage Nordwestlich von Schloß Ricklingen, nordöstlich von Luthe in der niedersächsischen Region Hannover
Fläche 16 ha
Kennung NSG HA 085
WDPA-ID 166122
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 52° 26′ N, 9° 29′ OKoordinaten: 52° 26′ 13″ N, 9° 29′ 23″ O
 {{#coordinates:52,4368888|9,489634|primary
dim= globe= name=Wadebruch region=DE-NI type=forest
  }}
Meereshöhe von 40,9 m bis 45,4 m
Einrichtungsdatum 27. Juni 1985
Verwaltung NLWKN

Der Wadebruch ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Garbsen in der Region Hannover.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG HA 085 ist 16 Hektar groß. Es ist vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“.

Das Naturschutzgebiet liegt bei Schloß Ricklingen nordöstlich von Wunstorf im Niederungsbereich der Leine. Es stellt einen verlandeten Altarm und die Terrassenhänge des ehemaligen Prallhangs unter Schutz.

Der größte Teil des Naturschutzgebietes wird von Grünland geprägt, das bei Hochwasser der Leine überflutet wird. Der Bereich des eigentlichen Altarmes ist ungenutzt. Es wird von Erlen-Quellwald sowie Erlen- und Erlen-Eschen-Bruchwald mit einer ausgeprägten Krautvegetation geprägt. An einigen Stellen sind Reste des Altarms vorhanden. In noch nicht vollständig verlandeten Bereichen wachsen ausgedehnte Schilfröhrichte, stellenweise ist Flutrasen zu finden.

Auf den trockenen Steilhängen im Naturschutzgebiet wachsen naturnahe Eichen-Mischwälder. An der südwestlichen Hangkante findet sich ein artenarmer Sandmagerrasen.

Das Gebiet steht seit dem 27. Juni 1985 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist die Region Hannover.

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Wadebruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen der Region Hannover
Wappen der Region Hannover

Altwarmbüchener Moor | Basser Holz und Werder | Bieförthmoor | Bissendorfer Moor | Blankes Flat | Bockmerholz, Gaim | Brand | Brandmoorwiesen | Düvels Kamp | Evenser Moor | Fuhse-Auwald bei Uetze (Herrschaft) | Hahnenkamp | Hallerbruch | Hämeler Wald und Sohrwiesen | Helstorfer Altwasser | Helstorfer Moor | Höhlengebiet im Kleinen Deister | Hohe Heide | Hubbelsche | Im Himmelreich | In den sieben Bergteilen | Kananohe | Kienmoor | Köllnischfeld | Laubwälder südlich Seelze | Leineaue zwischen Hannover und Ruthe | Linderter und Stamstorfer Holz | Meerbruchswiesen | Mergelgrube bei Hannover (HPC I) | Otternhagener Moor | Quellwald bei Bennemühlen | Ricklinger Entenpool | Saupark | Schilfbruch | Schwarzes Moor bei Resse | Steinbruch Holzmühle | Sundern | Totes Moor | Trunnenmoor | Wadebruch | Westufer Steinhuder Meer | Zigeunerwäldchen Vorlage:Klappleiste/Ende