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Elende

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Elende
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(118)&title=Elende 51° 26′ N, 10° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(118) 51° 25′ 53″ N, 10° 37′ 53″ O
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Höhe: 261 m
Einwohner: 118 (30. Sep. 2014)<ref>Zahlen und Fakten auf der Website von Bleicherode</ref>
Eingemeindung: 22. Januar 1994
Postleitzahl: 99752
Vorwahl: 036338
Datei:StadtgliederungBleicherode.png
Karte
Lage des Ortsteils Elende in der Stadt Bleicherode
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Elende ist ein Ortsteil der Stadt Bleicherode im Landkreis Nordhausen in Thüringen.

Lage

Elende liegt nördlich der Hainleite an der Landesstraße 3080 (ehemals B80) und wird nördlich von der Bundesautobahn 38 flankiert. Etwa 1,7 Kilometer westlich des Ortszentrums fließt die Wipper. Um die Ortschaft liegen landwirtschaftliche Nutzflächen, im Osten zudem ein Waldgebiet. Nachbarorte sind südlich Friedrichslohra, Großwenden und Kleinwenden und Münchenlohra, sowie nordöstlich Pustleben. Niedergebra ist nur zwei Kilometer entfernt.

Der Ort liegt im Gebiet des Kalirevier Südharz.<ref>Nohra-Elende. Abgerufen am 15. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Elende wurde erstmals 1212 urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 68.</ref> Das Dorf war früher Wallfahrtsort, ein Kollegiatstift mit 6 Kanonikern betreute die Wallfahrt. Elende war schon im Mittelalter in Deutschland bedeutend als Kreuzungspunkt von Handelsrouten, an dem Herbergen und ein Hospital standen.<ref name=":0">Elende. In: bleicherode.de. Abgerufen am 20. Juni 2024.</ref> Die Wegekapelle aus dem 13. Jahrhundert ist bis heute erhalten.

Um 1414 wurde erstmals von einem wundertätigen Marienbild in Elende berichtet.<ref>Wegekapelle Elende. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, abgerufen am 15. April 2024.</ref> Ab dem Jahr 1419 wurde die Rosenkirche erbaut, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Die Kirche mit ihren vier Schnitzaltären und einer Reliquiensammlung wurde zum Wallfahrtsort, an dem bis 1517 von Wundern berichtet wurde.<ref name=":0" /> Die Pilgerzeichen der Wallfahrtskirche in Elende wurden bis nach Norwegen gefunden.<ref>Elende. Evangelischer Kirchenkreis Südharz, abgerufen am 15. April 2024.</ref> Das Wunderbuch von Elende ist heute im Heiligenstädter Museum zu sehen.<ref>Thomas Schuster: Maria im Elende. In: schuster-heiligenstadt.de. Abgerufen am 15. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1799 wurde ein Teil der Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen.

Das Dorf war und ist landwirtschaftlich geprägt. Am 22. Januar 1994 erfolgte die Eingliederung des Ortes als Ortsteil nach Bleicherode. Es besteht eine Busverbindung nach Bleicherode.

Elende ist Teil des UNESCO Global Geopark Harz.

Politik

Ortsteilbürgermeister ist seit 2014 Magnus Englert (CDU). Er wurde zuletzt bei den Kommunalwahlen 2024 mit 83,3 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.<ref>Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen – Elende. In: wahlen.thueringen.de. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Elende – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Bleicherode

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