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Hamburger Kasten

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Datei:Australian Made CMI H2D Home Safe.JPG
Kleiner Safe

Ein Hamburger Kasten ist ein besonderer Waffenschrank, der für die ausschließliche Lagerung einer Seenotsignalpistole und deren Munition an Bord eines Sportbootes zugelassen ist.

Namensherkunft

Der Hamburger Kasten hat seinen Namen von der Hamburger Wasserschutzpolizei, die die Bauvorgaben für einen Waffenschrank für Seenotsignalpistolen festlegte. Mittlerweile sind diese Bauvorgaben deutschlandweit anerkannt.<ref name="waspo">Signalwaffen an Bord. (pdf) Polizei Hamburg, September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2019; abgerufen am 4. Januar 2019.</ref>

Bauart

Anders als bei anderen Waffenschränken oder Tresoren gibt es für den Hamburger Kasten keine direkte Norm oder Bauvorschrift; daher ist der Hamburger Kasten klassifizierungsfrei und lässt sich im Prinzip selbst bauen. Der Kasten muss aus Stahlblech gefertigt sein, die Türstärke mindestens vier Millimeter betragen und sich mit einem Schwenkriegel verschließen lassen. Der Kasten muss fest mit dem Bootsrumpf verbunden sein.<ref name="waspo" /><ref>Fragenkatalog Sachkundenachweis für Seenotsignalmittel (PDF; 235 kB)</ref>

Verwendung

Der Hamburger Kasten findet auf Sportbooten Verwendung, auf denen eine Seenotsignalpistole aufbewahrt werden soll.

Einzelnachweise

<references />