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Korka

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Datei:2021-11-16 Members of KORK in Aidabaleten.jpg
KORK-MItglieder (2021)

Korka (Kmanek Oan Rai Klaran, auch KORK, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ritual-Arts-Gruppe in Osttimor (RAG), die in allen Distrikten des Landes vertreten ist. Sie ist wahrscheinlich die größte RAG mit bis zu 10.000 Mitgliedern und hat eine eigene Sprache und ein eigenes Alphabet entwickelt, indem sie „traditionelle“ timoresische mit „universellen“ Einflüssen aus anderen Sprachen vermischt hat. Den Mitgliedern wird die Sprache mit steigendem Rang nach und nach beigebracht.<ref name="ETAN">ETAN, 15. September 2006, A Survey of Gangs and Youth Groups in Dili, Timor-Leste 2006 (PDF-Datei; 2,92 MB)</ref>

Vorsitzender ist José dos Santos Naimori Bucar, seine Ehefrau Armanda Berta dos Santos ist Parteivorsitzende der politischen Partei KHUNTO.<ref>Mameda Aileu Oan: Membru KORK 98 hetan Graduasaun, 17. Juli 2010, abgerufen am 11. August 2017.</ref><ref>GIGA Focus: @1@2Vorlage:Toter Link/giga.hamburgWahlen in Timor-Leste: Feuerprobe für Sicherheit und Konsolidierung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, S. 6, von Janina Pawelz und Henri Myrttinen, abgerufen am 26. November 2015.</ref>

Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit der PSHT, einer weiteren Gruppierung, die sich als Kampfsportverein darstellt, hauptsächlich in Ainaro und Same.<ref name="ETAN"/> Gegen die PSHT bildeten sich Allianzen zwischen anderen Gruppen, an denen auch Korka beteiligt war. Am 27. Mai 2005 wurde von der Asia Foundation das Kommunikationsforum für Timor-Lestes Kampfsportgruppen (FORKAMTIL) geschaffen, dem 14 MAGs angehörten, darunter die beiden größten, PSHT und Korka. Es wurden verschiedene Workshops zu Konfliktlösung und Gruppenführung organisiert. Außerdem wurde ein Kodex verabredet. Allerdings konnten die Gruppen ihre unterschiedlichen Fraktionen nicht kontrollieren, weswegen das FORKAMTIL im Mai 2007 eingestellt wurde.<ref name=TLAVA><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste Armed Violence Assessment: Issue brief April 2009: Groups, gangs, and armed violence in Timor-Leste (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.timor-leste-violence.org (PDF; 350 kB)</ref> Um der Gewalt Einhalt zu gebieten, wurde der Betrieb von Kampfsportvereinen gesetzlich reglementiert. Im August 2011 wurde Korka durch das Justizministerium legalisiert.<ref>Televizaun Timor-Leste, 8. August 2011, Four martial arts clubs legalized</ref>

2005 wurde der Korka-Chef Naimori zu zwei Jahren Gefängnis wegen Bandengewalt verurteilt. In dessen Abwesenheit übernahm Nuno Soares die Führung der Organisation und brachte sie in die politische Nähe zur Regierungspartei FRETILIN, zum Missfallen vieler Korka-Mitglieder. Nachdem Naimori aus seiner Haft zurückgekehrt war, schloss er Soares aus der Organisation aus und führte Korka wieder weg von der FRETILIN. 2011 war er Mitgründer von KHUNTO.<ref name="ETAN"/><ref name="crises"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />International Crises Group: Timor-Leste’s Elections: Leaving Behind a Violent Past?, Update Briefing, Asia Briefing N°134, Dili/Jakarta/Brussels, 21. Februar 2012 (Memento vom 3. März 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,4 MB)</ref><ref>Vandra Harris, Andrew Goldsmith: Security, Development and Nation-Building in Timor-Leste: A Cross-sectoral Assessment, 2012, ISBN 978-1-136-80669-8.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>