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Uwe Pfeifer

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2026 um 15:12 Uhr durch imported>F. Peter Müller (Literatur (Auswahl): Kuhirt).
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Uwe Pfeifer (* 14. Februar 1947 in Halle) ist ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben und Wirken

Pfeifer machte in Halle das Abitur und lernte danach Gebrauchswerber. Von 1968 bis 1973 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Wolfgang Mattheuer. Das Werk Karl Völkers regte ihn zur Auseinandersetzung mit der Architektur an. Seit 1973 ist er in Halle freischaffend tätig. Ab 1975 hatte er einen Lehrauftrag für Lithografie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Von 1978 bis 1991 betrieb er gemeinsam mit Otto Möhwald, Gerd Weickardt und Fotis Zaprasis eine eigene Druckwerkstatt. Studienreisen führten ihn u. a. 1976 und 1978 in die Mongolei. Werke Pfeifers wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. 1977/1978, 1982/1983 und 1987/1988 in Dresden auf der VIII. bis X. Kunstausstellung der DDR und 1982 und 1988 auf der Biennale di Venezia.<ref name="unstverein-talstrasse">Uwe Pfeifer – Wahlverwandte & Idole, auf kunstverein-talstrasse.de.</ref>

Pfeifer hat zwei Kinder. Sein Sohn Tobias ist Bildhauer.

1982 wurde die Arbeit Pfeifers in dem DEFA-Dokumentarfilm Stadtlandschaften vorgestellt.

Mitgliedschaften

Ehrungen (Auswahl)

Rezeption

Pfeifers Werk ist „durch einen figürlichen Realismus gekennzeichnet, der Zitate altdeutscher Malerei ebenso aufgreift wie solche der Romantik, des Verismus oder des Surrealismus.“<ref name="unstverein-talstrasse" />

Pfeifer „verbildlichte die menschliche Isolation von der Natur, aber auch die Vereinzelung und Vereinsamung in der Gesellschaft.“<ref>Hermann-Josef Rupier (Hrsg.): Die friedliche Revolution 1989/90 in Sachsen-Anhalt. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2000, S. 115.</ref>

Werkbeispiele

Tafelbilder

  • Landschaft mit Motorrad (1973, Öl, 54 × 72 cm)
  • Herbst an der Autobahn (1973, Öl, 61 × 79 cm)
  • Auf der Fußgängerbrücke (1974, Öl, 62 × 82 cm)

Buchillustrationen

  • Gottfried August Bürger: Hurra! die Toten reiten schnell! Fünf Balladen und eine Erzählung. Hrsg. Bernd Hofestädt; Verlag Helmut Scherer, Berlin, 1994 (Handpressendruck mit 10 Originallithographien; Auflage 120 Ex.)
  • Bernd Hofestedt (Hrsg.): Lange schon in manchem Sturm und Drange: Gottfried August Bürger, der Dichter des Münchhausen: eine Biographie. 1995 (Handpressendruck mit 10 Originallithographien; Auflage 120 Ex.)

Einzelausstellungen (unvollständig)

Literatur (Auswahl)

  • Ulrich Kuhirt (Hrsg.): Kunst der DDR. 1960-1980. E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1983, S. 156, 164, 188, Abb. S. 194
  • Hans F. Schweers: Gemälde in Museen. Deutschland, Österreich, Schweiz. Teil I. Band 2. Künstler und ihre Werke. K. G. Saur, München 2008, S. 1166
  • Pfeifer, Uwe. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 705/706
  • Jutta Pillat (Hrsg.): Antworten auf einen Handstand: Texta von 25 Autoren : zu Uwe Pfeifers Farblithografie „Handstand“, Verlag OsirisDruck, Leipzig, 2011, ISBN 978-3-941394-58-2.
  • Jutta Pillat: Blaue Stunde: Gedichte zu Gemälden von Uwe Pfeifer. Ed. TP, 2012, ISBN 978-3-00-037003-8.
  • De Gruyter. Allgemeines Künstler-Lexikon. Band 95, 2017, S. 324/325

Museen und Sammlungen mit Werken Pfeifers

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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