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J. Michael Riva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Oktober 2025 um 19:22 Uhr durch imported>Werner von Basil (Einleitung: er war einer von vier Enkeln, s.a. Disk.).
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John Michael Riva (* 28. Juni 1948 in New York City; † 7. Juni 2012 in New Orleans) war ein US-amerikanischer Filmarchitekt. Er war der Sohn des Broadway-Bühnenbildners William Riva und der Schauspielerin Maria Riva und somit ein Enkel Marlene Dietrichs.

Leben

Riva wuchs in England auf. Sein Interesse für den Film, geweckt durch seine Eltern, führte ihn recht bald zur Cinémathèque française nach Paris, wo er zeitweise jobbte. Anschließend betrieb Riva einige Semester Filmstudien an der UCLA in Los Angeles, die er aber vorzeitig abbrach. In den frühen 1970er-Jahren verdiente er sich sein erstes Geld mit Entwürfen für Theateraufführungen und als Designer für Werbesessions. Er und seine Frau Wendy Riva haben zwei Söhne. Er brachte zwei Söhne aus erster Ehe mit.<ref>Dickey, Josh L.; Sneider, Jeff (7. Juni 2012). "'Django' prod'n designer Riva dies at 63". Variety. Abgerufen am 8. Juni 2012.</ref>

Mitte der 1970er-Jahre begann Riva für den Kinofilm zu entwerfen. Seine frühen Filmbauten beschränkten sich auf Exploitationfilme vom Schlage Ilsa – Haremswächterin des Ölscheichs, doch konnte Riva bereits gegen Ende des Jahrzehnts über den Kontakt zu Robert Redford erstmals A-Produktionen szenenbildnerisch betreuen. Für Redford lieferte er 1979 auch die Entwürfe zu dessen Regiedebüt Eine ganz normale Familie.

Seitdem war Riva ein gefragter Designer für routinierte Hollywoodunterhaltung wie Richard Donners Lethal-Weapon-Filme, das hochkarätig besetzte Militärgerichtsdrama Eine Frage der Ehre, das Afrika-Abenteuer Congo, die beiden 2000 und 2002 gedrehten Drei-Engel-für-Charlie-Actionfilme sowie Teil drei und vier der Spider-Man-Reihe. Für die Bauten zu Steven Spielbergs Melodram Die Farbe Lila erhielt Riva 1986 eine Oscarnominierung. 1988 arbeitete er zusammen mit seiner Mutter bei Bill Murrays Dickens-Parodie Die Geister, die ich rief … mit.

Riva starb im Juni 2012 im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, den er während der Dreharbeiten zu Quentin Tarantinos Film Django Unchained erlitten hatte.<ref name="TodesnachrichtJohn">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Film-Architekt John Michael Riva mit 63 Jahren gestorben.] Der Standard, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juni 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ‘Django Unchained’ Production Designer J. Michael Riva Dead At 63.] ScreenCrush.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juni 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Production Designer J. Michael Riva Died After a Stroke, indiewire.com, 8. Juni 2012</ref>

Filmografie

Literatur

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 6: N – R. Mary Nolan – Meg Ryan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 559.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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