Escobaria deserti
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| Escobaria deserti | ||||||||||||
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| Datei:Escobaria deserti 1.jpg
Escobaria deserti | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Escobaria deserti | ||||||||||||
| (Engelm.) Buxb. |
Escobaria deserti ist eine Pflanzenart in der Gattung Escobaria aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton deserti stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚aus der Wüste‘.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 65.</ref>
Beschreibung
Escobaria deserti wächst einzeln. Die zylindrischen Triebe erreichen Wuchshöhen von 8 bis 15 Zentimeter und Durchmesser von 6 bis 9 Zentimeter. Ihre Warzen sind 15 bis 18 Millimeter lang. Die Dornen lassen sich nur schwierig in Mittel- und Randdornen unterscheiden. Die vier bis sechs kräftigen, weißen Mitteldornen besitzen eine rote Spitze und weisen Längen von 1,2 bis 2 Zentimeter auf. Die zwölf bis 20 weißen Randdornen sind 1 bis 1,2 Zentimeter lang.
Die gelbgrünen bis strohgelben bis rostfarbenen oder braunen Blüten weisen Durchmesser von 2,5 bis 4,5 Zentimeter auf. Die Früchte sind bis zu 2,5 Zentimeter lang.
Systematik und Verbreitung
Escobaria deserti ist in den Vereinigten Staaten im Süden von Nevada, im Osten von Kalifornien, im Südwesten von Utah sowie im Nordwesten von Arizona verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Mammillaria deserti durch George Engelmann wurde 1880 veröffentlicht.<ref>Sereno Watson: Geological Survey of California. Band 2: Botany. Little, Brown & Co., Boston 1880, S. 449–450 (online).</ref> Franz Buxbaum stellte die Art 1951 in die Gattung Escobaria.<ref>Franz Buxbaum: Die Phylogenie der nordamerikanischen Echinocacteen. Trib. Euechinocactinae F. Buxb. In: Österreichische Botanische Zeitschrift. Band 98, Nr. 1–2, 1951, S. 78 (doi:10.1007/BF01289304).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cactus radiosus var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) J.M.Coult. (1894), Mammillaria radiosa var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) K.Schum. (1898), Mammillaria radiosa f. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Schelle (1907), Coryphantha deserti (Engelm.) <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose (1923), Mammillaria arizonica var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Davidson & Moxley (1923), Mammillaria vivipara var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) L.D.Benson (1944), Coryphantha vivipara var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) W.T.Marshall (1950), Coryphantha chlorantha var. deserti <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Backeb. (1961) und Escobaria vivipara <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) D.R.Hunt (1978).
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 273–274.
Einzelnachweise
<references />