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Unterwirbach

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Unterwirbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(848)&title=Unterwirbach 50° 40′ N, 11° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(848) 50° 39′ 58″ N, 11° 17′ 31″ O
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Höhe: 292 m
Einwohner: 848 (31. Dez. 2022)<ref>Zahlen, Daten, Fakten 2023. Abgerufen am 13. September 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Eingemeindet nach: Saalfelder Höhe
Postleitzahl: 07318
Vorwahl: 036741
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Unterwirbach ist eine Ortslage im Ortsteil Saalfelder Höhe der Stadt Saalfeld/Saale im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografie

Die Landesstraße 2383 von Saalfeld nach Bad Blankenburg durchquert den Ort. Unterwirbach liegt an der Nordostabdachung der Ausläufer des Thüringer Schiefergebirges bei Saalfeld. Verkehrsmäßig zu den Städten liegt Unterwirbach hervorragend, aber weiter entfernt zu den Zentren der Gemeinde Saalfelder Höhe. Der Ort liegt zwischen 242 und 632 Metern über NN.

Geschichte

Am 17. Februar 1286 wurde Unterwirbach erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 296.</ref> Neben der Eisenerzgewinnung und der Handelstätigkeit der Einwohner auf den Märkten der Städte gab es kaum andere Erwerbsmöglichkeiten. Im Winter wurden Besen gebunden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unterwirbach auf der Website der Gemeinde Saalfelder Höhe (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saalfelder-hoehe.de</ref> Der Tourismus und die Landwirtschaft spielten auch eine Rolle.

Unterwirbach war bis zur Entstehung des Landes Thüringen im Jahr 1920 geteilt. Der schwarzburgische Teil gehörte zur Oberherrschaft des Fürstentums bzw. Freistaats Schwarzburg-Rudolstadt (ab 1850 zum Landratsamt Rudolstadt).<ref>Das Landratsamt Rudolstadt im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 7. November 2025. Unterwirbach, schwarzb. Anteil</ref> Der sächsisch-ernestinische Teil gehörte von 1680 bis 1735 zum Herzogtum Sachsen-Saalfeld, danach bis 1826 zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld und anschließend zum Herzogtum Sachsen-Meiningen, das 1918 zum Freistaat Sachsen-Meiningen wurde.<ref>Kreis Saalfeld. Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2024; abgerufen am 23. Oktober 2025. Unterwirbach, sächs. Anteil</ref> Der sächsische Teil Unterwirbachs gehörte zum Amt Saalfeld und war wiederum in einen Stiftsanteil und einen ritterschaftlichen Anteil untergliedert. Ab 1868 gehörten beide sächsischen Anteile zum Landkreis Saalfeld.

Von Ende 1994 bis 1996 gehörte Unterwirbach der Verwaltungsgemeinschaft Saalfelder Höhe an. Mit Umwandlung dieser in die Einheitsgemeinde Saalfelder Höhe am 1. Januar 1997 wurde der Ort ein Ortsteil dieser.<ref>Thüringer Landesamt für Statistik</ref> Diese wurde am 6. Juli 2018 nach Saalfeld/Saale eingemeindet.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018, aufgerufen am 6. Juli 2018</ref>

Weblinks

Commons: Unterwirbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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