Zum Inhalt springen

Himalaya-Pfeifhase

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026 um 10:24 Uhr durch imported>Aka (Tippfehler entfernt, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Himalaya-Pfeifhase
Datei:Himalayan pika.jpg

Himalaya-Pfeifhase fotografiert am Khumbu Eisfall / Tibet / Mt. Everest

Systematik
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Ochotonidae
Gattung: Pfeifhasen (Ochotona)
Art: Himalaya-Pfeifhase
Wissenschaftlicher Name
Ochotona himalayana
Feng, 1973

Der Himalaya-Pfeifhase (Ochotona himalayana) ist eine Säugetierart aus der Familie der Pfeifhasen innerhalb der Hasenartigen. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf den nördlichen Rand des Himalaya in der chinesischen Provinz Xizang (Autonomes Gebiet Tibet) beschränkt.

Merkmale

Der Himalaya-Pfeifhase ist ein relativ großer Pfeifhase. Er erreicht eine Körperlänge von 14,0 bis 18,6 Zentimeter. Er hat ein stumpfgraues Rückenfell und zeichnet sich durch eine rotbraune bis braune Färbung am Kopf und an den Schultern aus. Wichtige Merkmale zur Unterscheidung zum Royle-Pfeifhasen (Ochotona roylei) betreffen die Schädelmorphologie, vor allem das Fehlen von Schädelfenstern im Stirnbein.<ref name="Chapman & Flux" />

Verbreitung

Datei:Himalayan Pika area.png
Verbreitungsgebiet des Himalaya-Pfeifhasen

Das Verbreitungsgebiet des Himalaya-Pfeifhasen zieht sich entlang der nördlichen Grenze des Himalaya in der chinesischen Provinz Xizang (Autonomes Gebiet Tibet). Unklar ist, ob die Art auch in Nepal vorkommt.<ref name="IUCN" />

Der Himalaya-Pfeifhase lebt an den Rändern von Nadelwäldern auf Geröllhalden, in Felswänden und an Steilhängen des Himalaya in Höhen zwischen 2400 und 4200 Metern.<ref name="Chapman & Flux" /><ref name="IUCN" />

Lebensweise

Über die Lebensweise dieses Pfeifhasen liegen nur sehr wenige Informationen vor. Seine Hauptaktivität liegt am Morgen und in der Abenddämmerung. Er ernährt sich generalistisch von Pflanzen. Die Würfe bestehen aus drei bis vier Jungtieren.<ref name="IUCN" /><ref name="Chapman & Flux" />

Systematik

Der Himalaya-Pfeifhase wurde als eigenständige Art den Pfeifhasen (Gattung Ochotona) zugeordnet, der Artstatus wurde durch molekularbiologische Untersuchungen bestätigt.<ref name="IUCN" /> Ursprünglich stellte man ihn als Unterart zu Royle-Pfeifhase (Ochotona roylei),<ref name="IUCN" /> A.A. Lissovsky betrachtet ihn jedoch im Handbook of the Mammals of the World nicht als eigenständige Unterart und beschreibt ihn als Synonym des Royle-Pfeifhasen.<ref name="HMW 2016" />

Gefährdung und Schutz

Die Art wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes und fehlender bekannter Bedrohung als nicht gefährdet (least concern) eingestuft. Es liegen jedoch weder Daten zur Größe des Bestandes noch zum Bestandstrend vor.<ref name="IUCN" />

Belege

<references> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: A. T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Chapman & Flux">Joseph A. Chapman, John E. C. Flux (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rabbits, Hares and Pikas. Status Survey and Conservation Action Plan. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Januar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/data.iucn.org (PDF; 11,3 MB) International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN), Gland 1990; S. 33–34. ISBN 2-8317-0019-1.</ref>

<ref name="HMW 2016">A.A. Lissovsky: Forrest's Pika - Ochotona forresti. In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1. (HMW, Band 6), Lynx Edicions, Barcelona 2016; S. 58. ISBN 978-84-941892-3-4</ref> </references>

Literatur

Weblinks

Commons: Ochotona himalayana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien