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Birgit Wentzien

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Birgit Wentzien (auch: Birgit Wentzien-Ziegler; * 1959 in Hamburg) ist eine deutsche Journalistin und von 2012 bis Ende März 2026 Chefredakteurin des Deutschlandfunks.

Leben

Birgit Wentzien besuchte die Deutsche Journalistenschule, bevor sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kommunikationswissenschaft und Politologie studierte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tabellarischer Lebenslauf B. Wentzien (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschlandradio.de, Deutschlandradio, abgerufen am 14. März 2016.</ref> Einem Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart schloss sich bis 1992 eine Festanstellung als Redakteurin und Moderatorin für das Ressort Politik sowie die Nachrichtenredaktion des SDR an.

1993 wechselte Wentzien als Hauptstadtkorrespondentin ins Gemeinschaftsstudio des SDR mit dem Südwestfunk, das nach dem Zusammenschluss der beiden Rundfunkanstalten dem neu gegründeten Südwestrundfunk angehörte.<ref>Lebenslauf Birgit Wentzien. In: Deutschlandradio. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2021; abgerufen am 21. Januar 2021 (Lebenslauf).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschlandradio.de</ref> Im Jahr 1999 wurde sie stellvertretende Leiterin des SWR-Studios Berlin, ab Juni 2004 dessen Leiterin.<ref>SWR Perso. In: kress.de. 28. Januar 2004, abgerufen am 19. Februar 2012.</ref> Von September 2006 bis 2008 moderierte sie wechselnd mit Anke Hlauschka die SWR-Fernsehtalkshow Quergefragt.<ref>SWR verabschiedet sich von „Quergefragt“. In: kress.de. 17. Dezember 2008, abgerufen am 19. Februar 2012.</ref>

Im Mai 2012 wurde Wentzien Chefredakteurin des Deutschlandfunks.<ref>deutschlandfunk.de: Die Parteien nach der NRW-Wahl - Zwischen staatspolitischer Bedeutung und landespolitischer Ohnmacht. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2022; abgerufen am 27. Mai 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschlandfunk.de</ref> Sie trat damit auf Vorschlag von Intendant Willi Steul die Nachfolge von Stephan Detjen an.<ref>Personalentscheidungen beim Deutschlandradio. Birgit Wentzien wird neue Chefredakteurin beim Deutschlandfunk – Dr. Hans Dieter Heimendahl wird Leiter der Hauptabteilung Kultur von Deutschlandradio Kultur. Deutschlandradio, 17. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. April 2012; abgerufen am 19. Februar 2012 (Pressemitteilung; hieraus sind auch die weiteren Angaben zur Biografie entnommen).</ref> Zum 1. April 2026 trat sie in den Ruhestand.

Birgit Wentzien ist Mentorin an der Evangelischen Journalistenschule<ref>Birgit Wentzien-Ziegler, Evangelische Journalistenschule (Lebenslauf mit Bild)</ref> sowie Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Presseclubs.<ref>Vorstand. In: Deutscher Presseclub, dpc. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Mai 2012; abgerufen am 19. Februar 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscherpresseclub.de</ref> Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

Rezeption

Der Schriftsteller Max Goldt veröffentlichte 2021 einen Text namens Frau Wentzien vom Deutschlandfunk, in dem er eine Rede Wentziens bei einer Preisverleihung als Beispiel für das „neue Funktionärsdeutsch“ der „geschlechtergerechten Sprache“ aufgreift.<ref>Max Goldt: Genieß deinen Starrsinn an der Biegung des Flusses, Hörbuch Hamburg 2021, ISBN 978-3-8449-2854-9, CD 1, Track 3.</ref><ref>Max Goldt im Mousonturm: Der Snob als Weltverbesserer. Abgerufen am 14. Juli 2022.</ref><ref>Neuerscheinung: "Genieß Deinen Starrsinn an der Biegung des Flusses" von Max Goldt. 24. Oktober 2021, abgerufen am 14. Juli 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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