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Nejdek

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Nejdek
Wappen von Nejdek
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Karlovy Vary
Fläche: 5229,0308<ref>http://www.uir.cz/obec/555380/Nejdek</ref> ha
Geographische Lage: 50° 19′ N, 12° 44′ OKoordinaten: 50° 19′ 13″ N, 12° 44′ 2″ O
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Höhe: 568 m n.m.
Einwohner: 7.772 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 362 21
Kfz-Kennzeichen: K
Verkehr
Bahnanschluss: Karlsbad–Johanngeorgenstadt
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 10
Verwaltung
Bürgermeisterin: Ludmila Vocelková (ANO) (Stand: 2025)
Adresse: nám. Karla IV. 239
362 21 Nejdek
Gemeindenummer: 555380
Website: www.nejdek.cz
Lage von Nejdek im Bezirk Karlovy Vary
Datei:Nejdek KV CZ.png

Nejdek (deutsch Neudek) ist eine Stadt im Okres Karlovy Vary in Tschechien.

Geographie

Lage

Die Stadt liegt im böhmischen Teil des Erzgebirges im Tal der Rolava (Rohlau), eines linken Nebenflusses der Ohře (Eger). Nördlich über der Stadt erhebt sich der Bergrücken des turmgekrönten, 974 m hohen Tisovský vrch (Peindlberg). Die Stadt befindet sich an der alten Handels- und Passstraße von Leipzig nach Karlovy Vary (Karlsbad), die zwischen Oberwildenthal und Jelení (Hirschenstand) über die Grenze nach Böhmen führte. Heute wird sie als Wandergrenzübergang genutzt.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Bernov (Bernau), Fojtov (Voigtsgrün), Lesík (Mühlberg), Lužec (Kammersgrün), Nejdek (Neudek), Oldřichov (Ullersloh), Pozorka (Gibacht), Suchá (Thierbach), Tisová (Eibenberg) und Vysoká Štola (Hohenstollen)<ref>http://www.uir.cz/casti-obce-obec/555380/Obec-Nejdek</ref>, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.<ref>http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/555380/Obec-Nejdek</ref> Grundsiedlungseinheiten sind Bernov, Fojtov, Kraslická, Lesík, Letná, Lužec, Nejdek-sídliště, Nejdek-střed, Nová Suchá (Neuthierbach), Nový Fojtov (Neuvoigtsgrün), Oldřichov (Ullersloh), Pozorka, Průmyslový obvod, Stará Suchá (Altthierbach), Tisová, U Rolavy, Východní Předměstí und Vysoká Štola.<ref>http://www.uir.cz/zsj-obec/555380/Obec-Nejdek</ref>

Nachbarorte

Vysoká Pec (Hochofen bei Neudek) Nové Hamry (Neuhammer bei Karlsbad) Pernink (Bärringen)
Šindelová (Schindlwald) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Merklín (Merkelsgrün)
Černava (Schwarzenbach), Jindřichovice (Heinrichsgrün) Božičany (Poschetzau), Nová Role (Neu Rohlau), Smolné Pece (Pechöfen) Děpoltovice (Tüppelsgrün), Hroznětín (Lichtenstadt)

Geschichte

Datei:Nejdek náměstí potůček.JPG
Straßenzug in der Altstadt mit einem aus einem Stapel Findlinge gestalteten künstlichen Brunnen
Datei:20070929 Nejdek.jpg
Katholische Stadtkirche Neudek
Datei:Nejdek, Černá věž z Žižkovy (2).JPG
Wartturm der Ruine Burg Neudek
Datei:Peindlberg-2005.jpg
Peindlberg-Aussichtsturm

Mittelalterliche Bergstadt

Neudek gilt als älteste Bergstadt des Westerzgebirges und entstand vermutlich durch Zinnseifner aus Oberfranken, die sich gegen Ende des 13. Jahrhunderts unterhalb der Burg Neudek niederließen, die wohl der Ritter Konrad Plick von Plickenstein erbaute, der somit auch als Gründer des Ortes anzusehen ist. Die Bergleute waren dem Verlauf des Flusses Rohlau gefolgt in das Gebiet vorgedrungen. Die neuen Siedler stießen hier auf umfangreiche Zinnvorkommen.

Erstmals erwähnt wurde Neudek im Jahre 1340 in einer Urkunde, mit der Konrads Sohn, der Ritter Peter Plick, den gesamten Lehensbesitz vom Stift Tepl erwarb, wodurch er über die wesentlichen Zinnfundstätten im Umland verfügte. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde hier neben dem Seifenbergbau auch festes Gestein gefunden. 1310 verkauften die Plick die Herrschaft Neudek an den Egerer Patrizier Hans Forster. Er erwarb außer der Burg und allen Zugehörungen auch das Städtlein darunter. Außerdem ist ein Eisenhammer gekant, der auf den Eisenerzbergbau schließen lässt. Bereits ein Jahr später 1313 belehnte König Johann von Böhmen Johann Malersik mit Neudek. 1419 erhielten es die Brüder Nikolaus und Hans Frasen von König Wenzel.

1444 gelangte die Herrschaft Neudek an Graf Mathias Schlik, die bis Ende des 16. Jahrhunderts bei seinen Erben verblieb. Die Grafen Schlik verliehen Neudek ein eigenes Stadtwappen, förderten den Bergbau und verhalfen dem Ort zur Blüte. 1454 wurde eine Zinnschmelze errichtet. Im Jahre 1494 ist erstmals urkundlich das Neudeker Waldzinnrecht erwähnt, ein Vorläufer der späteren Bergordnung die den Zinnseifenbergbau in der Herrschaft Neudek regelte. 1545 erhielt das Revier ein eigenes Bergamt mit Bergmeister.

Neuzeit

1602 veräußerte Graf Stephan Schlick Neudek an seinen Vetter Friedrich Colonna Freiherr von Fels. Im gleichen Jahr erhielt der Ort amtlich städtische Privilegien. 1613 und 1626 wütete die Pest. 1618 bestätigte Anna Barbara von Fels die Privilegien. Am 22. Juli 1626 erfolgte formell die Wiedereinführung des katholischen Gottesdienstes. Alle Lutheraner mussten das Land verlassen. Neudek wurde vom Landesherrn konfisziert. Durch den Dreißigjährigen Krieg kam der Bergbau weitgehend zum Erliegen. 1633 gelangte die Herrschaft an den Grafen Hermann Czernin von Chudenitz, der dafür für 73.000 Schock Meißner Groschen bezahlte. 1634 wurde die Stadt von den Schweden ausgeplündert und der Hauptmann Georg Putz gefangen genommen. Die Einwohner flohen größtenteils in die Wälder. 1639 befanden sich elf Regimenter der Kaiserliche Armee im Anmarsch auf Neudek. Mit dem Westfälischer Fried kehrte 1648 der Frieden ein.

Bereits seit dem 15. Jahrhundert besaß die Stadt eine Metzger-, Leinweber- und Weißgerberzunft, welche durch den Grafen Czernin im Jahre 1646 neu bestätigt und mit Privilegien ausgestattet wurde. 1667 wurde das Bürgerspital erbaut. Nach dem Niedergang des Bergbaus im 17. Jahrhundert verdiente die Bevölkerung ihren Lebensunterhalt vor allem durch Heimarbeit. Größte Bedeutung spielten dabei die Knopfmacherei, Weberei und Spitzenklöppelei.

An dem Bauernaufstand von 1680 hatte sich auch die Neudeker Bevölkerung beteiligt. Trotz einer Ermahnung des Grafen Humprecht Johann Czernin widersetzten sich die Aufständischen dem Militär, zogen sich bewaffnet in das Gebirge zurück oder flohen über die Grenze nach Sachsen.<ref>Jaroslav Čechura: Selské rebelie roku 1680. Libri, 2001, ISBN 978-80-7277-064-9 (google.de [abgerufen am 27. April 2019]).</ref> Nach der Niederschlagung wurden die Rädelsführer, die Bauern Schmal aus Drahowitz und Heine aus Fischern von dem Kaiserlichen General Christoph Wilhelm Harant aufgegriffen, nach Neudek geschleppt und auf dem Galgenberg hingerichtet.<ref>Westermanns Monatshefte. 1875 (google.de [abgerufen am 27. April 2019]).</ref> Weitere erhielten die Todesstrafe, die jedoch nicht vollstreckt, sondern in Zwangsarbeit umgewandelt wurde. Mit dem Kaiserlichen Dekret vom 7. April 1680 hatte Neudek bis auf weiteres alle städtischen Privilegien und die Einwohner ihren Bürgerstand verloren.

Graf Humprecht Johann Czernin führte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Blecherzeugung in Neudek ein. Oberhalb von Neudek waren mehrere Stabhämmer in Betrieb, unterhalb lag ein Blechhammerwerk. 1680 war es das nach dem Grafen benannte Humbrechts Blechhammerwerk. Die in den Stabhämmern erzeugten Eisenstäbe wurden in Wägen hinunter zu dem Blechhammer transportiert.<ref>Josef Pilz: Geschichte der Stadt Neudek. Stadtgemeinde, 1923 (google.de [abgerufen am 4. April 2020]).</ref> Es bildete auch das Material für die obere, mittlere und untere Drahtmühle, letztere lag auf Neudeker Fluren an Stelle der späteren Papierfabrik. Zudem ließ Graf Czernin ein neues herrschaftliches Schloss erbauen und eine Schlossgasse anlegen. Die neue Ansiedlung trug den Namen Humprechtsfeld.

Das letzte Todesurteil wegen Raub und Grabschändung erhielt 1708 der Mesner Maximilian Danhammer. 1710 standen in Neudek 156 Häuser. 1715 wurde auf dem Marktplatz eine Dreifaltigkeitssäule bzw. Pestsäule aufgestellt. 1719 kam eine Mariensäule hinzu. 1721 brannte das Rathaus. Die Grafen Czernin traten 1734 aus finanziellen Gründen Neudek, Gießhübel und Engelhaus an den Grafen Adam von Hartig ab. Im Siebenjährigen Krieg fielen die Preußen in das Gebiet ein. 1761 wurde das neue Spital erbaut.

Der großen Hungersnot und Pestepidemie in den Jahren 1771 bis 1772 fielen im Pfarrsprengel etwa 1300 Menschen zum Opfer. Der Friedhof konnte die Toten nicht mehr aufnehmen. Aus Platzmangel wurden die Verstorbenen hinter den Häusern vergraben oder die namenlosen Toten ohne Nachricht auf den Gottesacker abgestellt.<ref>Kronika farnosti | Porta fontium. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref> Laut einem Aktenstück, das dem Kaiser 1771 in Wien übergeben wurde, mangelte es in der Herrschaft Neudek wie auch anderenorts im Elbogener Kreis an Getreide. Ein Teil der Bevölkerung lebte vom Spitzenklöppeln, die anderen von Betteln. Die Gebirgsbewohner pflegten im Sommer in den kursächsischen Wäldern Holz zu fällen, während deren Frauen und Kinder zu Hause Spitzen klöppelten. Der Verdienst reichte nicht für das tägliche Brot. Erwachsene und Kinder aßen auf den Wiesen Gras wie Vieh, oder nahmen abgebrühtes Heu zu sich. 1772 spendete die böhmische Königin Maria Theresia den Bedürftigen 400 fl. Die Einführung der Kartoffel konnte die Situation etwas verbessern.

1781 schaffte Kaiser Joseph II. die Leibeigenschaft ab. Die Berggerichtsbarkeit wurde aufgehoben und Neudek St. Joachimsthal unterstellt. 1786 machte Johann Wolfgang von Goethe auf der Durchreise nach Karlsbad in Neudek halt. Auf der Rückreise malte er den Turmfelsen. Wegen Überschuldung verkaufte Graf Ludwig von Hartig Neudek samt Gießhübel, Schöberitz und Priesnitz 1799 an Graf Johann Joseph von Stiebar.

Industrialisierung im 19. Jahrhundert

1800 zählte Neudek 282 Häuser und ca. 1800 Einwohner. Der erste nicht adlige Besitzer der Herrschaft war der Großhändler Anton Waagner aus Leitmeritz, der Neudek 1810 erwarb. 1828 folgte der Großgrundbesitzer und Textilunternehmer Jakob Veith aus dem südböhmischen Wallern, der es seiner Tochter Anna, die mit Heinrich Freiherr von Kleist (1797–1876) verheiratet war, vermachte.

1847 umfasste die Schutz- und Munizipalstadt 311 Häuser mit 2225 Einwohnern, von denen zwölf Häuser mit 84 Einwohnern den Schlossbezirk (vormals Humprechtsfeld) bildeten, eine Pfarrkirche, eine Schule, eine Begräbniskapelle am Gottesacker, ein herrschaftliches Schloss mit Amtsdirektion, ein herrschaftliches und ein städtisches Brauhaus, ein Jägerhaus, ein Rathaus, drei Einkehrhäuser, drei Wirtshäuser, eine Apotheke, ein Postamt und vier Mühlen. Abseits in der Einschicht Siehdichvor mit drei Häusern (vormals ein Vorwerk) lag ein obrigkeitliches Eisenwerk, zwei Stabhämmer und eine Löffelfabrik.<ref>Johann Gottfried Sommer: Das Königreich Böhmen: bd. Elbogner kreis. 1847. J.G. Calve, 1847 (google.de [abgerufen am 4. April 2020]).</ref>

Nach der Revolution 1848/1849 wurde im Kaisertum Österreich die Erbuntertänigkeit und die Patrimonialgerichtsbarkeit aufgehoben und der Gerichtsbezirk Neudek gebildet. Eine Kommission, die im April 1851 in Neudek ihre Arbeit aufnahm, hatte zur Aufgabe eine Entschädigungsverhandlung mit der Stadt und den Dörfern durchzuführen.

Am 1. März 1869 erhielt Anna von der Asseburg von ihrem Vater die Herrschaften Neudek und Tüppelsgrün. Sie gründete in Neudek die Anna-Bernhard-Waisenhausstiftung. Am 30. September 1881 verkaufte sie Neudek und Tüppelsgrün nebst dem Gut Oberchodau an den jüdischen Bankier Moritz Freiherr von Königswarter aus Wien und zog nach Ostböhmen.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutsamen Industriestandort. Hier waren u. a. die Eisenwerke AG Rothau-Neudek, Kammgarnspinnereien und Betriebe der Holz- und Papierfabrikation ansässig. Seit 1847 befand sich dort auch der Firmensitz der Spitzenfabrik Anton Gottschald & Comp., das als ältestes und bedeutendstes Unternehmen der Spitzenerzeugung im Kaisertum Österreich galt.<ref>Verein für Geschichte der Deutschen in den Sudetenländern Prague: Mitteilungen. 1872 (google.de [abgerufen am 4. April 2020]).</ref>

20. Jahrhundert

Neudek war seit 1910 Verwaltungssitz des Bezirks Neudek im Königreich Böhmen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Neudek 1919 der neu geschaffenen Tschechoslowakei zugeschlagen. Bei der Volkszählung 1930 hatte Neudek 9042 Einwohner (davon 269 Tschechen)<ref>Rudolf Hemmerle: Sudetenland-Lexikon (= Deutsche Landschaften im Lexikon. 4). 2., erweiterte Auflage. Adam Kraft, Mannheim 1985, ISBN 3-8083-1163-0, S. 317.</ref>. Die Mehrzahl der Einwohner war römisch-katholisch (7853), 345 evangelisch und 56 Angehörige der jüdischen Religion.<ref>Rudolf Hemmerle: Sudetenland. Wegweiser durch ein unvergessenes Land, Augsburg 1997, ISBN 978-3-86047-183-8, S. 271 f.</ref>

Aufgrund des Münchner Abkommens, in dem die Integration des Sudetenlandes in das Deutschen Reich völkerrechtlich vereinbart wurde, gehörte Neudek von 1939 bis 1945 zum Landkreis Neudek, Regierungsbezirk Eger, im Reichsgau Sudetenland. Vor 1945 gehörten die Siedlungen Galgenberg, Grund, Hahnberg, Hahnhäuser, Hochtanne, Limnitz und Seifertberg zu Neudek.

Im Juni 1945 wurde Václav Svoboda zum Okresní hejtman (Bezirkshauptmann) ernannt. Er leitete den Wiederaufbau tschechischer Verwaltungsstrukturen in der Stadt und Bezirk Nejdek. Aufgrund der Beneš-Dekrete wurden die deutschen Bewohner 1945 vertrieben. Der damals noch selbstständige Markt Göggingen übernahm 1954 die Patenschaft für alle aus der Stadt und dem früheren Landkreis Neudek vertriebenen Deutschen, die nach der Eingemeindung Göggingens nach Augsburg im Rahmen der deutschen Gebietsreform von 1972 von der Fuggerstadt fortgeführt wurde. 1984 wurde dort das Heimatmuseum für Stadt und Landkreis Neudek eingerichtet.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1783 0 k. A. 258 Häuser<ref name="JSPils">Jaroslaus Schaller: Topographie des Königreichs Böhmen. Band 2: Ellbogner Kreis. Prag 1785, S. 64, Ziffer 1).</ref>
1830 1978 in 305 Häusern<ref>Jahrbücher des böhmischen Museums für Natur- und Länderkunde, Geschichte, Kunst und Literatur. Band 2, Prag 1831, S. 200, Ziffer 16.</ref>
1847 2225 in 311 Häusern, darunter drei israelitische Familien<ref name="JGS" >Johann Gottfried Sommer: Das Königreich Böhmen. Band 15: Elbogner Kreis, Prag 1847, S. 79, Ziffer 1.</ref>
1869 2865
1880 3404
1890 3574
1900 4740 deutsche Einwohner<ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 14, Leipzig und Wien 1908, S. 542.</ref>
1910 6937
1921 6995 davon 6753 (97 %) Deutsche<ref>Ernst Pfohl: Ortslexikon Sudetenland. Helmut Preußler, Nürnberg 1987, ISBN 3-925362-47-9, S. 372.</ref>
1930 9042 davon 269 (3 %) Tschechen<ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Rudolf Hemmerle: Sudetenland-Lexikon (= Deutsche Landschaften im Lexikon. 4). 2., erweiterte Auflage. Adam Kraft, Mannheim 1985, ISBN 3-8083-1163-0, S. 316.</ref>
1939 8448 <ref name="MR" />
Einwohnerzahlen seit Ende des Zweiten Weltkriegs<ref name="Historický lexikon">Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 28. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Jahr 1950<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 1961<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 1970<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 1980<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 1991<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 2001<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 2011<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 2016<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
Einwohner 6404 7317 7929 8893 8180 8600 8145 7990

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<templatestyles src="FN/styles.css" />
1 
Nejdek mit Bernov
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2 
Nejdek mit Bernov, Lesík, Oldřichov, Tisová
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3 
Nejdek mit Bernov, Lesík, Oldřichov, Tisová, Fojtov, Lužec, Pozorka, Suchá und Vysoká Štola

Politik

Verkehr

Datei:Nejdek (IMG 20220721 114204).jpg
Bahnhof Nejdek

Wirtschaft

Mit ca. 1500 Mitarbeitern ist Witte Nejdek spol. s r.o. der größte Arbeitgeber der Stadt. In den Hallen am alten Busbahnhof werden Schließsysteme für mehrere europäische Automobilhersteller produziert. Witte Nejdek ist ein Tochterunternehmen des deutschen Unternehmens Witte Automotive.

Sehenswürdigkeiten (Auswahl)

Datei:Nejdek nám. Karla IV. 238 srpen 2020.jpg
Stadtmuseum

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Partnerstädte

Persönlichkeiten

Literatur

  • Heimatbuch Landkreis Neudek. 2. Auflage. Heimatgruppe Glück Auf Landkreis Neudek, Augsburg-Göggingen 1978, S. 327 ff.
  • Josef Pilz: Geschichte der Stadt Neudek. 2. Auflage. Stadtgemeinde Neudek, Neudek 1923.
  • Vinzenz Uhl: Burgen und Schlösser des Erzgebirges und Egertales. Kaaden, 1935.(Burg und Schloß Neudek)

Weblinks

Commons: Nejdek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Abertamy | Andělská Hora | Bečov nad Teplou | Bochov | Boží Dar | Božičany | Bražec | Březová | Černava | Čichalov | Dalovice | Děpoltovice | Doupovské Hradiště | Hájek | Horní Blatná | Hory | Hradiště (TrÜbPl) | Hroznětín | Chodov | Chyše | Jáchymov | Jenišov | Karlovy Vary | Kolová | Krásné Údolí | Krásný Les | Kyselka | Merklín | Mírová | Nejdek | Nová Role | Nové Hamry | Ostrov | Otovice | Otročín | Pernink | Pila | Potůčky | Pšov | Sadov | Smolné Pece | Stanovice | Stráž nad Ohří | Stružná | Šemnice | Štědrá | Teplička | Toužim | Útvina | Valeč | Velichov | Verušičky | Vojkovice | Vrbice | Vysoká Pec | Žlutice Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

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