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Mostaganem

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مستغانم
ⵎⵓⵙⵜⵖⴰⵏⴻⵎ
Mostaganem
Mostaganem (Algerien)
Mostaganem (Algerien)
Mostaganem
Koordinaten 35° 55′ 57″ N, 0° 5′ 26″ OKoordinaten: 35° 55′ 57″ N, 0° 5′ 26″ O
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Symbole
Datei:Coats of arms of Mostaganem.svg
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Algerien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Mostaganem
Höhe 104 m
Fläche 50 km²
Einwohner 125.000
Dichte 2500 Ew./km²
Postleitzahl 27000
Website mostaganem.mta.gov.dz
Datei:Le vieux quartier de Tijdit.png

Mostaganem (Kurzform Mosta;<ref name=":1" /> arabisch مستغانم {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), tamazight ⵎⵓⵙⵜⵖⴰⵏⴻⵎ Mustɣanem) ist eine Stadt im Norden Algeriens mit etwa 125.000 Einwohnern.

Geografie

Datei:Mostamairai.png
Rathaus von Mostaganem

Die Hafenstadt liegt an der Mittelmeerküste Algeriens nahe Oran. Der längste Fluss Algeriens, der Cheliff, mündet in der Nähe der Stadt ins Mittelmeer. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Mostaganem und unterhält eine eigene Universität, die eine Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum pflegt.

Geschichte

Die Stadt wurde im 11. Jahrhundert von den Almoraviden<ref name=":1">Daniel Babo: Algérie. Hrsg.: Sylvain Philip (= Collection Des hommes et des lieux). Éditions le Sureau, Gap 2010, ISBN 978-2-911328-25-1, S. 54 f.</ref> gegründet. Der Dichter und Krieger Sidi Lakhdar Ben Khlouf<ref name=":1" /> (ca. 1479 bis ca. 1585) verbrachte hier einen Teil seines Lebens. Mostaganem widerstand Angriffen durch Spanien, so im Jahr 1558. Die Abu al-Hassan-Moschee wurde errichtet. In osmanischer Zeit war die Stadt Teil der Provinz Beylik des Westens.<ref>Bernard Lugan: Le Sahara Occidental en 10 questions. Éditions Ellipses, Paris 2024, ISBN 978-2-340-09393-5, Carte V.</ref>

Der Bey Ibrahim versuchte sein Amt zu retten, indem er mit der französischen Besatzung kollaborierte.<ref name=":2">Mostefa Lacheraf: L’Algérie, nation et société. 2. Auflage. Éditions S. N. E. D., Alger 1978, S. 167.</ref> Als Abd el-Kader in der Region Mostaganem von 1830 bis 1840 der französischen Eroberung standhielt,<ref name=":1" /> setzte Frankreich Ibrahim deshalb 1833 als Statthalter ein. Die Bevölkerung indes floh ins Umland.<ref name=":2" />

Die französischen Dichter Joseph-Pierre Borel d’Hauterive und Ausone de Chancel lebten in Mostaganem.<ref name=":1" /> 1896 hatte die Stadt 17.353<ref name=":0">Michel Abitbol: Le passé d'une discorde – Juifs et Arabes du VIIe siècle à nos jours. Librairie Académique Perrin, Paris 1999, ISBN 2-262-01494-9, S. 275 (dort zitiert nach Zahlen der parlamentarischen Untersuchungskommission Pourquery de Boisserin von 1900).</ref> Einwohner, davon waren 9838<ref name=":0" /> Muslime und 235<ref name=":0" /> Juden. Zudem lebten 4371<ref name=":0" /> Franzosen und 2909<ref name=":0" /> weitere Europäer in der Stadt. Diese weiteren Europäer waren mehrheitlich Spanier.

Von 1954 bis 1962 währte der Algerienkrieg. Bis zum Kriegsende und der Unabhängigkeit gehörte die Stadt zum 1956 neu eingeteilten französischen Verwaltungsgebiet Wilaya 4.<ref>Benjamin Stora: Appelés en guerre d’Algérie (= Pierre Marchand, Elisabeth de Farcy [Hrsg.]: Collection Découvertes Gallimard). Éditions Gallimard, Paris 1997, ISBN 2-07-053404-9, S. 37.</ref>

Verkehr

Am 18. Februar 2023 ist die Straßenbahn Mostaganem eröffnet worden. Das Netz umfasst zwei Linien, 14 Kilometer Streckenlänge und 23 Haltestellen. Der Fuhrpark besteht aus 25 siebenteiligen Alstom Citadis.<ref> Algerien: Straßenbahn in Mostaganem eröffnet. In: Eurailpress. 20. Februar 2023, abgerufen am 28. Februar 2023. </ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Mostaganem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein