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Westeraccum

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Westeraccum
Gemeinde Dornum
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(383)&title=Westeraccum 53° 39′ N, 7° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(383) 53° 38′ 59″ N, 7° 26′ 40″ O
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Höhe: 4 (1–4) m ü. NN
Einwohner: 383 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde Dornum, Stand: 31. Dezember 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 26553
Vorwahl: 04933
Lage von Westeraccum in Niedersachsen
Datei:WesterAccum Kirche.jpg
Fischerkirche St. Petri
Datei:Westeraccumer Mühle.jpg
Westeraccumer Mühle

Westeraccum ist ein Ortsteil der Gemeinde Dornum in Ostfriesland.

Name und Geschichte

Westeraccum wurde erstmals im frühen 12. Jahrhundert als „Westrachem“ urkundlich erwähnt. Spätere Bezeichnungen waren „Westeragheim, Westerachem“ (um 1200) und „Wester Accum“ (1684). Der Ortsname ist eine Zusammensetzung des Rufnamens Acke mit dem Suffix -Sum, was „Heim“ bedeutet, und der Angabe der Himmelsrichtung.<ref name="Ortschronisten">Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Westeraccum, Samtgemeinde Dornum, Landkreis Aurich (PDF; 668 kB), aufgerufen am 17. Mai 2024.</ref> Westeraccum ist somit als westlich der Ehe (kleiner Fluss) gelegener Ort zu deuten. Die in Norddeutschland häufig vorkommende Form Wester- (statt West-) geht auf das altfriesische Adjektiv wester (westlich) zurück.<ref>Arend Remmers: Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade. Schuster, Leer 2004, ISBN 3-7963-0359-5, S. 237.</ref> Seit dem 17. Jahrhundert ist die heutige Schreibweise geläufig.

Am 1. Juli 1972 wurde Westeraccum, bis dahin im Landkreis Wittmund gelegen, in den Flecken Dornum eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 264.</ref>

Geographische Lage

Gegründet wurde Westeraccum als Warfendorf auf einer Geestinsel, die von Kalkmarsch umgeben ist.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] Blasonierung: „In Gold (Gelb) eine gemauerte schwarze Brücke über einem blauen Wellenschildfluss; im Schildhaupt vorne ein schwimmender blauer Schwan und hinten ein blauer Mühlstein.“<ref name="Wappen">Heimatverein Westeraccum</ref>
Wappenbegründung: Das 2004 entworfene Wappen symbolisiert die Brücke über die Accumer Ee. Sie war als historische Grenze zwischen dem Harlingerland und dem Norderland mit einem Schlagbaum versehen. Der Schwan (Luther-Schwan) steht für die historische Fischerkirche St. Petri, der Mühlstein für die alte Accumer Windmühle. Die Farben Blau und Gold stehen für die frühere Zugehörigkeit zum Harlingerland. Schwarz und Gold stehen hingegen für die jetzige Zugehörigkeit zu Dornum und dem Norderland.

Weblinks

Commons: Westeraccum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende