Zum Inhalt springen

Amt Neuhardenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. März 2025 um 19:05 Uhr durch imported>L. aus W. (Kategorie genauer).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen Deutschlandkarte
Vorlage:Platzhalterbild
Basisdaten (Stand 2021)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(4752) 52° 36′ N, 14° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(4752) 52° 36′ N, 14° 16′ O
 {{#coordinates:52,592305555556|14,266666666667|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=adm2nd
  }}
Bestandszeitraum: 1992–2021
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Fläche: 150,44 km²
Einwohner: 4752 (31. Dez. 2020)
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Amtsgliederung: 3 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Friedrich-Engels-Straße 5 D 15320 Neuhardenberg
Datei:Amt Neuhardenberg in MOL.png
Lage des Amtes Neuhardenberg im Landkreis Märkisch-Oderland

Das Amt Neuhardenberg war ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Märkisch-Oderland des Landes Brandenburg, in dem sich zunächst neun Gemeinden in den damaligen Kreisen Seelow und Strausberg zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Amtssitz war die Gemeinde Neuhardenberg. Durch Gemeindezusammenschlüsse hatte das Amt zuletzt noch drei Gemeinden. Zum 31. Dezember 2021 wurde das Amt aufgelöst, zwei Gemeinden wechselten zum Amt Seelow-Land, eine zum Amt Märkische Schweiz.<ref>Cornelia Link-Adam: Das Jahr 2021 im Amt Neuhardenberg – Abschied und Neuanfang, www.moz.de vom 29. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021</ref> In Neuhardenberg selbst wurde eine Bürgerservicestelle geschaffen, welche weiterhin für die Bürger der Gemeinden Gusow-Platkow und Neuhardenberg, seit dem 1. Januar 2022 sämtliche Anliegen bearbeitet.

Geographische Lage

Das Amt Neuhardenberg lag im Zentrum des Landkreises Märkisch-Oderland. Es grenzte im Norden an das Amt Barnim-Oderbruch, im Osten an die Gemeinde Letschin, im Südosten an die amtsfreie Stadt Seelow, im Süden an das Amt Seelow-Land und an die Stadt Müncheberg sowie im Westen an das Amt Märkische Schweiz.

Gemeinden und Ortsteile

Das Amt Neuhardenberg verwaltete drei Gemeinden<ref name="Hauptsatzung" /><ref name="Dienstleistungsportal" />:

Geschichte

Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Neuhardenberg, für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde.<ref name="Zustimmung" /> Sitz der Amtsverwaltung ist die Gemeinde Neuhardenberg. Folgende neun Gemeinden aus den damaligen Kreisen Seelow und Strausberg waren darin zusammengefasst:

  1. Altfriedland
  2. Batzlow
  3. Gusow
  4. Neuhardenberg
  5. Platkow
  6. Quappendorf
  7. Reichenberg
  8. Ringenwalde
  9. Wulkow bei Trebnitz

Am 31. Dezember 1997 entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Gusow und Platkow die neue Gemeinde Gusow-Platkow.<ref name="Gusow-Platkow" /> Zum 1. Mai 1998 wurden die Gemeinden Altfriedland und Wulkow bei Trebnitz in die Gemeinde Neuhardenberg eingegliedert.<ref name="Altfriedland" />

Das Ministerium des Innern genehmigte mit Wirkung vom 31. Dezember 2001 die Bildung der neuen amtsangehörigen Gemeinde Märkische Höhe aus den Gemeinden Batzlow, Reichenberg und Ringenwalde.<ref name="Märkische Höhe" />

Die Gemeinde Quappendorf wurde 2003 per Gesetz in die Gemeinde Neuhardenberg eingegliedert.<ref name="Gemeindereform" /> Quappendorf klagte zunächst schon vor der tatsächlichen Eingemeindung vor dem Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gegen die Eingliederung; sie wurde zurückgewiesen.<ref name="Kommunalverfassungsklage" /> Auch die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht blieb letztendlich erfolglos.<ref name="Bundesverfassungsgericht" />

Bei der Amtsauflösung kamen Gusow-Platkow und Neuhardenberg zum Amt Seelow-Land, Märkische Höhe zum Amt Märkische Schweiz.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1992 6 545
1993 6 404
1994 6 390
1995 6 288
1996 6 207
1997 5 978
1998 5 785
1999 5 548
Jahr Einwohner
2000 5 314
2001 5 239
2002 5 230
2003 5 136
2004 5 109
2005 4 996
2006 4 938
2007 4 873
2008 4 748
2009 4 608
Jahr Einwohner
2010 4 550
2011 4 287
2012 4 271
2013 4 275
2014 4 358
2015 4 513
2016 4 431
2017 4 510
2018 4 571
2019 4 688
Jahr Einwohner
2020 4 752
2021 4 753

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 16–17</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Amtsdirektoren

  • 1992–2006: Gerhard Maslowski
  • 2006–2021: Grit Brinkmann<ref name="MOZ" />

Belege

<references> <ref name="Hauptsatzung">Hauptsatzung des Amtes Neuhardenberg vom 2. Februar 2009 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 24. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> <ref name="Dienstleistungsportal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Amt Neuhardenberg (Memento vom 23. März 2019 im Internet Archive)</ref> <ref name="Zustimmung"> Bildung der Ämter Temnitz, Milow, Baruth, Neuhardenberg, Burg-Spreewald, Drebkau/Niederlausitz, Neuhausen und Peitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S. 966/7. </ref> <ref name="Gusow-Platkow"> Bildung einer neuen Gemeinde Gusow-Platkow. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 45, 14. November 1997, S. 926. </ref> <ref name="Altfriedland"> Eingliederung der Gemeinden Altfriedland und Wulkow bei Trebnitz in die Gemeinde Neuhardenberg. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 24. März 1998. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 15, 22. April 1998, S. 438. </ref> <ref name="Märkische Höhe"> Bildung der neuen Gemeinde Märkische Höhe. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 17. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 46, Potsdam, den 14. November 2001, S. 780 PDF </ref> <ref name="Gemeindereform"> Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 10, S. 187) </ref> <ref name="MOZ"> Amt Neuhardenberg feiert 20 Jahre. In: Märkische Oderzeitung. 18. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal;. </ref> <ref name="Kommunalverfassungsklage"> [1] </ref> <ref name="Bundesverfassungsgericht"> Neuhardenberg auf Neuhardenberg-Information </ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein