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Humanistischer Pressedienst

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Humanistischer Pressedienst
(hpd)
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Gründung 2006
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Politische, kulturelle und gesellschaftliche Debatten im humanistischen Sinne mitgestalten
Vorsitz Rainer Rosenzweig
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website hpd.de

Der Humanistische Pressedienst (hpd) bietet seit 2006 eine Website zu freigeistig-humanistischen Themen, die vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein betrieben wird.

Organisation

Geschichte

Der hpd wurde 2006 auf Initiative der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) gegründet und startete im August 2006 mit einem Online-Angebot. Heute hat die hpd-Website nach eigenen Angaben mehr als 3,5 Millionen Seitenaufrufe im Jahr, was den Pressedienst zum reichweitenstärksten Organ der säkularen Szene im deutschsprachigen Raum macht.<ref name="über">Der Humanistische Pressedienst | Über uns. Abgerufen am 14. April 2020.</ref>

Trägerverein

Für die Finanzierung der redaktionellen Arbeit wurde 2006 der Trägerverein Humanistischer Pressedienst (hpd) e. V. mit Sitz in Berlin gegründet.<ref>Satzung hpd e. V. Abgerufen am 14. April 2020.</ref>

Präsident des Vereins ist Rainer Rosenzweig, Vizepräsidentin ist Natalie Grams, Schatzmeisterin ist Ricarda Hinz.<ref name="träger">Trägerverein | hpd. Abgerufen am 14. April 2020.</ref> Zu den Mitgliedern gehören der Zentralrat der Konfessionsfreien, Bund für Geistesfreiheit (bfg), Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), gbs, Humanistischer Verband Deutschlands – Landesverband Berlin-Brandenburg K.d.ö.R., Humanistischer Verband Österreich, Freidenkende Schweiz<ref>Willkommen, Schweiz! hpd.de, 24. September 2020, abgerufen am 27. September 2020.</ref> Jugendweihe Deutschland e. V. und der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).<ref name="träger" />

Redaktion

Herausgeber war bis zu seinem Tod 2020 Volker Panzer.<ref>Michael Schmidt-Salomon: Ein wunderbarer Mensch. hpd.de, 14. August 2020, abgerufen am 27. September 2020.</ref> Die Redaktion besteht aus Frank Nicolai (Chefredakteur), Daniela Wakonigg (stellv. Chefredakteurin), Inge Hüsgen, Gisa Bodenstein und Hella Camargo. Von der Gründung bis 2013 war Carsten Frerk Chefredakteur.

Im Jahr 2020 erschienen 1.073 Artikel von 156 Autoren.<ref>2020: Ein Jahr im Zeichen einer Jahrhundertpandemie. hpd.de, 11. Januar 2021, abgerufen am 20. Februar 2021.</ref> Regelmäßig schreiben u. a. Hamed Abdel-Samad, Valentin Abgottspon, Mina Ahadi, Nico Alm, Dieter Birnbacher, Gerhard Czermak, Colin Goldner, Natalie Grams, Rolf Dietrich Herzberg, Philipp Möller, Ralf Nestmeyer, Michael Schmidt-Salomon, Armin Pfahl-Traughber, Klaus Ungerer, Rüdiger Vaas und Bernd Vowinkel.

Für den hpd zeichnen u. a. Michael Holtschulte, Ralf König, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz, Til Mette, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid und Jacques Tilly.<ref>Spott sei Dank! hpd.de, abgerufen am 26. Januar 2021.</ref>

Inhaltliche Ausrichtung

Der hpd präsentiert nach eigenen Angaben „aufklärerische, humanistische und freigeistige Positionen zu aktuellen Ereignissen“.<ref name="über" /> Der hpd bedient sich verschiedener journalistischen Formate, wie Nachricht, Kommentar, Rezension, Interview, Essay und Karikatur.

Publikationen

  • hpd Humanistischer Pressedienst (Website)
  • Dubito-Magazin (für Zielgruppe von 15 bis 35 Jahren)<ref>dubito – Mit Hirn, Herz & Haltung. dubito-magazin.de, abgerufen am 12. Juli 2025.</ref>
  • Karikaturen-Jahrbuch Spott sei Dank<ref>Humanistischer Pressedienst (Hrsg.): Spott sei Dank # 1. Alibri Verlag, Aschaffenburg 2019, ISBN 978-3-86569-312-9.</ref>

Rezeption des hpd, Kritik am hpd und Medienkritik des hpd

Andreas Fincke schrieb kurz nach der Gründung des hpd im Materialdienst 4/2007 der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, dass der Name des hpd „heimliche Konkurrenz“ zu kirchlichen Angeboten ausdrücke, ferner: „Es ist davon auszugehen, dass der hpd bei Medienvertretern Anklang finden wird. Den Kirchenkritikern und Freigeistern ist damit ein weiterer Coup gelungen.“<ref>Andreas Fincke: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Humanistischer Pressedienst gegründet (Memento vom 10. Februar 2021 im Internet Archive). Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Materialdienst 4/2007.</ref>

2008 erhob der Berliner Anwalt und Initiator des Volksbegehrens Pro Reli, Christoph Lehmann (CDU), laut Tagesspiegel auf Grund des Artikels Die religiöse Dressur des Kindes<ref>Thomas Häntsch: Die religiöse Dressur des Kindes. hpd.de, 8. März 2008, abgerufen am 14. April 2020.</ref> den Vorwurf der „Religionsfeindlichkeit und Diffamierung Andersgläubiger“.<ref>Claudia Keller: Volksbegehren: Pro-Reli-Streit eskaliert. In: Der Tagesspiegel. 29. Dezember 2008, abgerufen am 14. April 2020.</ref>

2015 kritisierte Ulrich Kutschera, dass die Veröffentlichung seines Kommentars zum Kreationismus und zur Gender-Theorie rückgängig gemacht wurde.<ref>Ulrich Kutschera: Humanistische Presse unfähig zur Genderkritik? Ruhrbarone.de, 30. April 2015, abgerufen am 14. April 2020.</ref><ref>Frank Nicolai: Ulrich Kutschera, der hpd und die „Zensur“. hpd.de, 2. Juni 2015, abgerufen am 14. April 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />