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Tangowerk by Nhoah

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Tangowerk by Nhoah
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Elektronische Musik
Aktive Jahre
Auflösung
Website www.tangowerk.com
Gründungsmitglieder
Nhoah

Tangowerk by Nhoah ist das Projekt des Berliner Künstlers Nhoah. Musikalische Einflüsse des Tango aus Buenos Aires und elektronischer Klänge aus Berlin prägen das Projekt.<ref name="info">http://www.tangowerk.com/info_de</ref>

Hintergrund

Das Projekt wurde 2005 durch den Tango Argentino inspiriert.<ref name="info" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tip-berlin.de</ref>

Während der folgenden fünf Jahre wurden insgesamt 14 Tracks für das Debüt-Album Tangowerk entwickelt und zusammen mit verschiedenen internationalen Künstlern in Berlin und in Buenos Aires aufgenommen. Neben Elektro- und Tangoeinflüssen finden sich auch musikalische Themen, die der Klangästhetik der 20er Jahre in Berlin nachempfunden sind.<ref name="tagesspiegel-4222518">Martin Böttcher: Elektronischer Tango: Lost in Weltschmerz. In: tagesspiegel.de. 27. Mai 2011, abgerufen am 16. Mai 2020.</ref>

Die meisten Aufnahmen fanden in den legendären Estudios ION in Buenos Aires statt. Dort hatten bereits Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese ihre Lieder aufgenommen.<ref>http://www.buenosaires.gov.ar/areas/cultura/cpphc/sitios/detalle.php?id=108</ref>

Die maßgebliche Neuheit an diesem Album aber ist die weitere Bearbeitung, die in Berlin stattfand: Modularsynthesizer, analoge Klangexperimente mit Grammophonen, Radios und Tonbandmaschinen und die Anwendung neuester Programmiertechnik formten ein einzigartiges Soundbild. Nhoah's jahrzehntelange Arbeit mit analogen Synthesizern und Programmieranwendungen findet sich hörbar wieder.<ref name="tagesspiegel-4222518"/>

Als teilnehmende, argentinische Vokalisten sind Tangoikone Adriana Varela<ref>http://www.pagina12.com.ar/diario/suplementos/espectaculos/3-21932-2011-06-07.html</ref>, Sänger Walter "Chino" Laborde und Karina Beorlegui, wie auch Rapper El Topo vertreten. Hinzu kamen die in Berlin lebenden Sängerinnen Mieze Katz, Ina Viola und Lulu Schmidt als auch der australische Performancekünstler Headvoice und der Crooner Louie Austen aus Wien. In der Zusammenarbeit mit den Berlin Comedian Harmonists verdeutlichen sich Nhoahs Klangvorstellungen aus den 1920er Jahren.<ref>Martin Böttcher: Elektronischer Tango: Lost in Weltschmerz. In: tagesspiegel.de. 27. Mai 2011, abgerufen am 16. Mai 2020.</ref><ref>http://www.rionegro.com.ar/diario/rn/nota.aspx?idart=646395&idcat=9521&tipo=2</ref><ref name="musik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tangowerk.com</ref>

Streicher- und Bandoneonparts wurden von Charly Pacini, Federico Terranova, Pablo Gignoli, Julio Coviello, Bruno Giuntini, Pablo Jivotovschii und Alfredo Zuccarelli eingespielt (Mitglieder des avantgardistischen Tangoorchesters Fernández Fierro).<ref>http://www.pagina12.com.ar/diario/suplementos/espectaculos/3-21931-2011-06-07.html</ref> Für das Lied 1-2-3 spielten die Bläser der Big Band von Ed Partyka Jazz Orchestra.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tangowerk.com</ref>

Der gesamte Schaffensprozess wurde von der Video-Künstlerin Carola Schmidt begleitet. Unter ihrer Regie entstanden die Dokumentation über Tangowerk by Nhoah<ref>http://www.spiegel.tv/filme/tangowerk/ Spiegel TV Dokumentation: Tangowerk - Berliner Clubsound trifft Buenos Aires</ref> und sechs Musik- und Tanzvideos.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.tangowerk.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Filme zum Projekt</ref>

Im Mai 2011 wurde das Album Tangowerk als CD+DVD mit 64-seitigem Booklet und knapp einer Stunde Videomaterial international veröffentlicht.<ref name="musik" />

Nach einem ersten Auftritt in Buenos Aires im Niceto Club zusammen mit der Compañía Inestable des Clubabends Club69, der als Grundlage für das Musikvideo der ersten Singleauskopplung Dancing On The Volcano diente,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vimeo.com</ref> folgten weitere in Berlin: Auf der Japan-Benefizveranstaltung Ki.Zuna in der Maria am Ostbahnhof,<ref>KiZUNA2011Berlin: Tangowerk feat. Ina Viola Blasius & Headvoice Message for Japan auf YouTube, 21. Mai 2011, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 2:23 min).</ref> bei Arte Lounge (Erstausstrahlung: 13. Dezember 2011)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arte.tv</ref>, und im Kino Babylon am 15. Dezember 2011. Dieser Abend verband einen einstündigen Live-Auftritt mit der Kinopremiere der von Carola Schmidt gedrehten Dokumentation über Tangowerk by Nhoah<ref>http://www.spiegel.tv/filme/tangowerk/ Spiegel TV Dokumentation: Tangowerk - Berliner Clubsound trifft Buenos Aires</ref> und ihres preisgekrönten Kurzfilms Wir bitten Dich, verführe uns!<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cervantes.de</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.stern.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Tangowerks neustes Album Excess All Areas erschien 2014 bei R.O.T Records. Die Wiederauferstandenen musikalischen Einflüsse der 1990er Jahre, der Techno, Berlin, Partynächte in Kellern, Tangowerks Liveauftritte und die täglichen Nachrichten über den Zustand der Welt, haben darauf ihre Spuren hinterlassen. Die Formation wurde um fünf Mitkünstler erweitert: Lulu Schmidt, Ina Viola, Staab, Hajo Rehm und Y3ars. Touren und Auftritte u. a. in den USA modifizierten performances. Diverse High-Tech-Applikationen werden in der Live-Umsetzung genutzt sowie aufwendige Kostüme und Visuals.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vimeo.com</ref> Mit The Oracle (Dr. Daniel Dahm) entstand der Titel Alone With Ourselves, welches ökologische und anthropologische Nachhaltigkeit thematisiert.

Diskografie

Alben

Jahr Titel<ref name="musik" />
2014 Excess All Areas
2011 Tangowerk

Singles

Jahr Titel Featuring
2015 All and All Ina Viola
2014 Emergency Lulu Schmidt
2014 Love&Win Y3ARS
2014 Geld/Bling MIA.
2012 Innocent Lulu Schmidt
2011 Dancing on the Volcano Headvoice
2011 Tuyo Soy/Ob Ich Dir Treu Sein Kann Walter "Chino" Laborde, Berlin Comedian Harmonists, Karina Beorlegui<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Februar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.karinabeorlegui.com.ar Karina Beorlegui</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />