Zum Inhalt springen

Philipp-Reis-Plakette

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. April 2020 um 09:32 Uhr durch imported>Aka (Tippfehler entfernt, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Beilage zur Amtsblatt-Nr 1334-1952-A.jpg
Abbildungen der beiden Plaketten in der Beilage zur Amtsblatt-Nummer 1334/1952

Die Philipp-Reis-Plakette (ursprünglich: „Philipp Reis-Plakette der Deutschen Bundespost“) wurde vom Bundespostminister Hans Schuberth am 26. Oktober 1952, zusammen mit der Heinrich-von-Stephan-Plakette der Deutschen Bundespost gestiftet.<ref>Amtsblatt des Bundesministers für das Post- und Fernmeldewesen, Jahrgang 1952, Ausgabe A, Frankfurt (Main), den 26. Oktober 1952, Nr. 98, S. 491</ref>

Anlass

Um Persönlichkeiten, die sich auf dem Gebiet des Fernmeldewesens hervorragend verdient gemacht haben, den Dank und die Anerkennung der Deutschen Bundespost öffentlich zum Ausdruck zu bringen, stiftete der Bundespostminister Hans Schuberth die Philipp Reis-Plakette.

Der Verleihungstag ist gewählt, weil am 26. Oktober 1861 Philipp Reis im Physikalischen Verein zu Frankfurt am Main den ersten öffentlichen Experimentalvortrag über den von ihm erfundenen Fernsprecher hielt, und weil 1877, ebenfalls am 26. Oktober, Heinrich von Stephan den Fernsprecher zum staatlichen Nachrichtenmittel bestimmt hat.

Nach der Auflösung des Bundespostministeriums 1998 nimmt der Bundeswirtschaftsminister die Verleihung an verdiente Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und auf dem Gebiet der Telekommunikationsdienstleistungen wahr.

Plakette und Urkunde

Die Plakette ist 52 × 52 Millimeter groß und zeigt auf der Vorderseite das Bild von Philipp Reis und am Rande die umlaufende Schrift „Philipp Reis 1834–1874“". Die Rückseite zeigt das Bild des Erzengels Gabriel mit Botenstab und Schriftband und am Rande die umlaufende Schrift „Für hervorragende Verdienste“. Der Entwurf für die Plakette stammt von Gottfried Kappen aus Kirchhellen.

Die Preisträger erhielten eine Verleihungsurkunde mit der Unterschrift des Bundespostministers und wurden im Amtsblatt der Bundespostministeriums bekannt gegeben. Die Plakette geht in das Eigentum des Preisträgers über.

Preisträger

  1. 1952: Martin Hebel<ref name="ZPF1/65 S. 2">ZPF-Nr. 1/1965, S. 2</ref>
  2. 1953: Karl Küpfmüller<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 23/1953; S. 877</ref>
  3. 1954: Karl Dohmen<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 24/1954; S. 1014</ref>
  4. 1955: Hans Rukop<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 24/1955; S. 1082</ref>
  5. 1956: Bruno Pohlmann<ref name="ZPF1/65 S. 2"/>
    1957: keine Verleihung<ref name="ZPF1/65 S. 2"/>
  6. 1958: Hans Raettig<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 7/1959; S. 225</ref>
  7. 1959: Hermann Düll<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref name="ZPF22/61 S. 849">ZPF Heft-Nr. 22/1961; S. 849</ref>
    1960: keine Verleihung<ref name="ZPF1/65 S. 2"/>
  8. 1961: Johannes D. H. van der Toorn<ref name="ZPF1/65 S. 2" /> (Niederlande) und Hans Ferdinand Mayer<ref name="ZPF1/65 S. 2" /><ref name="ZPF22/61 S. 849" />
  9. 1962: Hans Georg Möller<ref name="ZPF1/65 S. 2"/>
  10. 1963: Leo Pungs<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 23/1963; S. 907</ref>
  11. 1964: Hans Busch<ref name="ZPF1/65 S. 2"/><ref>ZPF Heft-Nr. 1/1965; S. 1</ref>
  12. 1965: Karl Herz<ref>ZPF Heft-Nr. 2/1966; S. 41</ref>
  13. 1966: Richard Feldtkeller (TH Stuttgart)<ref>ZPF Heft-Nr. 2/1967; S. 41</ref>
  14. 1967: Gustav Adolf Wettstein (Schweiz)<ref>ZPF Heft-Nr. 3/1968; S. 89</ref>
  15. 1968: Arthur Mehlis
  16. 1969: Friedrich Gladenbeck<ref>ZPF Heft-Nr. 3/1970; S. 81</ref>
  17. 1970: Günter Wuckel<ref>ZPF Heft-Nr. 5/1971; S. 147</ref>
  18. 1971: Helmut Bornemann<ref>ZPF Heft-Nr. 4/1972; S. 105</ref>
  19. 1972: Franz Etzel (Siemens & Halske)<ref>ZPF Heft-Nr. 3/1973; S. 81</ref>
  20. 1973: Thomas Ellsworth Nelson (US State Department)<ref>ZPF Heft-Nr. 2/1974; S. 41</ref>
  21. 1974: Josef Lennertz<ref>ZPF Heft-Nr. 2/1975; S. 12</ref>
  22. 1975: Adolf Heilmann (TH Darmstadt und Leiter der Funkabteilung beim FTZ)<ref>ZPF Heft-Nr. 1/1976; S. 10</ref>
  23. 1976: Fritz Locker (Schweiz) oder Fritz Locher<ref>Sarah Brian Scherer: Fritz Locher. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 24. Januar 2008, abgerufen am 7. Juli 2019. (Dort fälschlicherweise 1975 angegeben.)</ref>
    1977: ?
  24. 1978: Mohamed Mili<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutschland-Rundspruch des DARC Nr. 39/78 vom 27. Oktober 1978 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Juli 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dl0bn.de mit Hinweis auf das Amtsblatt des Bundesministers für das Post- und Fernmeldewesen vom 17. Oktober 1978.</ref>
    1979: ?
  25. 1980: Alfred Lotze, Direktor des Instituts für Nachrichtenvermittlung und Datenverarbeitung der Universität Stuttgart.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.computerwoche.de in der Computerwoche vom 9. Januar 1981</ref>
    1981: ?
  26. 1982: Hans Pausch
    1983: ?
    1984: ?
    1985: ?
    1986: ?
    1987–1992: keine Verleihung
  27. 1993: Thomas Haug (Swedish Telekom)<ref>Rudolf Grabau: Die F-Flagge; Inhaltsverzeichnis der Jahrgänge 1988 bis 1997; Much 2003; PDF-Datei 153 kB</ref>
    1994: ?
    1995: ?
    1996: ?
    1997: ?
    1998: ?
    1999: ?
    2000: ?
  28. 2001: Peter Mihatsch<ref>Bundeswirtschaftsminister Müller zeichnet Pioniere des Wettbewerbs in Post und Telekommunikation aus Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vom 7. November 2001</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references/>