Zum Inhalt springen

Fred Berhoff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 18:19 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Fred Berhoff (* 23. August 1936 in München; † 25. Februar 2008 ebenda) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Berhoff hatte im Verlauf seiner Karriere mehrere Engagements an verschiedenen Theaterbühnen.<ref name="Jovan Evermann">Jovan Evermann: Das Lexikon der deutschen Soaps, S. 81. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. Berlin 2000. ISBN 3-89602-274-1</ref> Er war in verschiedenen Fernsehfilmen zu sehen.

Berhoff spielte seit den 1960er Jahren einige Rollen in deutschen Kinofilmen. Als seinen ersten Filmauftritt führt die Filmdatenbank IMDb den Spielfilm Barras heute aus dem Jahr 1963, in der Berhoff unter der Regie von Paul May zu sehen war. In der Sex-Klamotte Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Nibelungen (1971) übernahm er, unter der Regie von Adrian Hoven, die Rolle des Königssohnes Giselher, an der Seite von Raimund Harmstorf und Sybil Danning. In dem Softsex-Film Hausfrauen-Report 1: Unglaublich, aber wahr (1971) spielte er die Rolle des Ehemanns Herr Gassner.

Außerdem hatte er kleinere Rollen in den Fernsehfilmen Rosemaries Tochter (1976) und Mosquito der Schänder (1977).

Auch war er in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen. Vor allem wirkte er dabei in Krimiserien mit. So hatte er Episodenrollen unter anderem in den Serien Derrick, Der Alte, SOKO 5113 und Der Bulle von Tölz.

In der ARD-Vorabendserie Verbotene Liebe verkörperte er im Jahre 1995 die Figur des Konzernbosses und Millionärs Max Orbis (Folge 53–135), der seine Jugendliebe Fiona Beckmann wiedertrifft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fred Berhoff als Max Orbis (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. März 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-dailys.de Kurzvita und Rollenprofil bei Deutsche-Dailys.de</ref> In der ARD-Fernsehserie Lindenstraße war er 2003 in der Rolle des rechtsradikalen Verlegers Hey zu sehen.<ref>Es reicht! (Folge 895, Inhaltsangabe und Szenenfoto mit Fred Berhoff und Marianne Rogée)</ref>

Berhoff arbeitete auch als Hörspielsprecher und Rezitator. Beim Bayerischen Rundfunk wirkte er 1977 in einer Hörspielfassung des Kriminalhörspiels Gestatten, mein Name ist Cox mit.<ref>Gestatten, mein Name ist Cox (Besetzung)</ref> Außerdem nahm er Texte von Ludwig Thoma (Weihnachtslegende Heilige Nacht) für den Hörfunk auf.

Berhoff lebte in München. Er war zeitweilig Ende der 1970er Jahre mit der schwedischen Filmschauspielerin Anita Ekberg liiert; die Beziehung endete nach etwa zwei Jahren.<ref>Kein Dolce vita im verfallenen Bauernhaus in: Berliner Zeitung vom 16. Juli 1995</ref> Zu seinen bevorzugten Freizeitaktivitäten gehörten Radfahren und Skifahren.<ref name="Jovan Evermann"/>

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein