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Xenobiotikum

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Ein Xenobiotikum (Plural: Xenobiotika für ‚dem Leben fremde Stoffe‘; von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚fremd‘ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Leben‘) ist eine chemische Verbindung, die dem biologischen Stoffkreislauf eines Organismus<ref name="Gold Book">Eintrag zu xenobiotic. In: IUPAC (Hrsg.): Compendium of Chemical Terminology. The “Gold Book”. doi:10.1351/goldbook.XT06755 – Version: 2.2.</ref> oder natürlichen Ökosystemen fremd ist. Xenobiotische Verbindungen enthalten oft Strukturelemente, die in dieser Form nicht oder nur äußerst selten in Naturstoffen vorkommen.<ref name="rol">Eintrag zu Xenobiotika. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Entstehung und Bedeutung

In der Natur sind Xenobiotika fast immer anthropogenen Ursprungs; häufige Xenobiotika sind:

Viele dieser Stoffe sind biologisch nur schwer oder gar nicht abbaubar. Dies liegt teils am Vorhandensein von in der Natur selten vorkommenden funktionellen Gruppen wie aromatischen Nitro- oder Sulfonsäure-Gruppen, siehe etwa die Buchstabensäuren.<ref name="rol" />

Xenobiotika können positiv, gar nicht oder schädlich auf die Umwelt und Organismen einwirken (Ökotoxizität). Ein toxischer Effekt hängt neben der Aufnahme (Löslichkeit in Fett oder Wasser) auch von der biologischen Abbaubarkeit bzw. der Möglichkeit ab, das meist lipophile Xenobiotikum durch Biotransformation wasserlöslich und damit ausscheidbar zu machen,<ref name="wob">Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Xenobiotika im Lexikon der Biologie. Abgerufen am 30. Mai 2011.</ref> sowie von der Anreicherung in bestimmten Organismen oder Teilen von Organismen.<ref name="rol" /> Einige Xenobiotika werden den Xenohormonen zugeordnet.

Biochemie

In der Biochemie umfasst der Begriff Xenobiotika alle körperfremden Stoffe. Bei Verwendung des Begriffs ist darauf zu achten, welcher Organismus gemeint ist. Zum Beispiel ist eine für den Menschen xenobiotische Substanz, wie z. B. ein Antibiotikum, nicht für den Pilz xenobiotisch, der sie bildet.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur