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Delavays Liguster

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Delavays Liguster
Datei:Ligustrum delavayanum 02.jpg

Delavays Liguster (Ligustrum delavayanum)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Gattung: Liguster (Ligustrum)
Art: Delavays Liguster
Wissenschaftlicher Name
Ligustrum delavayanum
Har.

Delavays Liguster<ref name="deutsch" /> (Ligustrum delavayanum) ist ein Strauch aus der Gattung der Liguster (Ligustrum) innerhalb der Familie der Ölbaumgewächse. Sein Verbreitungsgebiet liegt in Myanmar und China.

Beschreibung

Delavays Liguster ist ein immergrüner, 1 bis 4 Meter hoher, breit verzweigter Strauch mit kahlen oder fein behaarten Trieben. Die Blätter haben einen 1 bis 5, selten bis 10 Millimeter langen Blattstiel. Die Blattspreite ist einfach, 1 bis 4 Zentimeter lang und 0,6 bis 2 Zentimeter breit, eiförmig, elliptisch oder länglich eiförmig, spitz mit breit keilförmiger bis abgerundeter Basis. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und manchmal etwas am Mittelnerv behaart, die Unterseite ist heller als die Oberseite. Es werden zwei bis sechs Nervenpaare gebildet.<ref name="FdG" /><ref name="FoC" />

Die Blüten stehen zu 100 bis 250 in 3 bis 5 Zentimeter langen, behaarten, walzenförmigen und an der Basis beblätterten Rispen. Die rein weißen Einzelblüten haben einen etwa 1 Millimeter breiten Kelch und eine 4 bis 7,5 Millimeter breite Blütenkrone mit einer 5 Millimeter langen Kronröhre. Die Staubblätter reichen nicht aus der Blütenkrone heraus, die Staubbeutel sind 1,5 bis 2 Millimeter lang und violett. Die Früchte sind kugelige oder elliptische, 5 bis 9 selten 11 Millimeter lange und 4 bis 7 selten 8 Millimeter breite, schwarze, beerenartige Steinfrüchte. Die Art blüht von Mai bis Juli, die Früchte reifen von Juli bis Dezember.<ref name="FdG" /><ref name="FoC" />

Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n=46</math>.<ref name="FoC" />

Verbreitung und Ökologie

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt im Norden Myanmars und in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei, Sichuan und Yunnan.<ref name="GRIN" /> Dort wächst die Art in Dickichten und Hecken in 500 bis 3700 Metern Höhe<ref name="FoC" /> auf trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandig- oder lehmig-humosen, mäßig nährstoffreichen Böden an sonnigen bis lichtschattigen, sommerkühlen Standorten. Die Art ist meist frosthart.<ref name="FdG" />

Systematik und Forschungsgeschichte

Delavays Liguster (Ligustrum delavayanum) ist eine Art aus der Gattung der Liguster (Ligustrum) in der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae), Tribus Oleeae. Die Art wurde von Paul Auguste Hariot im Jahr 1900 in Journal de Botanique [Hrsg. L. Morot] Band 14 Seite 172–173 erstbeschrieben. Synonyme der Art sind Ligustrum ionandrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Diels und Ligustrum prattii <templatestyles src="Person/styles.css" />Koehne.<ref name="GRIN" /> Das Epitheton „delavayanum“ ehrt den Entdecker der Pflanze, den Missionar und Botaniker Pierre Jean Marie Delavay.

Verwendung

Delavays Liguster wird selten als Kübelpflanze kultiviert.<ref name="FdG" />

Nachweise

Literatur

  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 370.

Einzelnachweise

<references> <ref name="deutsch"> Deutscher Name nach Roloff et al.: Flora der Gehölze </ref> <ref name="FdG"> Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 370 </ref> <ref name="FoC"> Mei-chen Chang: Ligustrum delavayanum. In: </ref> <ref name="GRIN"> Ligustrum delavayanum. In: Germplasm Resources Information Network (GRIN). United States Department of Agriculture, abgerufen am 9. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>