Heliotropium messerschmidioides
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| Heliotropium messerschmidioides | ||||||||||||
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| Datei:Ceballosia fruticosa var angustifolia Tenerife 1.jpg
Heliotropium messerschmidioides | ||||||||||||
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| Kuntze |
Heliotropium messerschmidioides (Syn.: Ceballosia fruticosa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Heliotropium innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Ein deutschsprachiger Name ist Strauchige Ceballosie.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Heliotropium messerschmidioides ist ein lockerer Halbstrauch,<ref name="Engler1897" /> der Wuchshöhen von 1 bis über 3 Meter erreicht. Die Stängel sind manchmal behaart.
Die Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und -spreite gegliedert. Die einfache, raue Blattspreite ist schmal-eilanzettlich bis lanzettlich oder linealisch-eilanzettlich mit spitzem oberen Ende.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht in der Regel von Februar bis September, sie kann aber das ganze Jahr über blühen. Der endständige, rispige Blütenstand<ref name="Engler1897" /> besitzt kleine Hochblätter. Die Blütenstiele sind kurz gestielt.
Die zwittrigen Blüten duften sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist nur klein mit spitzen Zipfeln. Die stieltellerförmige Blütenkrone ist unauffällig grünlich-weiß oder gelblich.<ref name="Engler1897" /> Die rippige Kronröhre ist schmal, lang und außen behaart. Die ausladenden Kronzipfel sind spitz. Die Staubblätter am Schlund und der Griffel sind eingeschlossen. Es ist ein Diskus vorhanden.
Die Klausen sind runzelig, fleischig und in der Reifezeit schwarz.
Vorkommen
Heliotropium messerschmidioides ist auf den Kanarischen Inseln endemisch. Sie wächst in einer Vegetation, die als Sukkulentenbusch bezeichnet wird. Sie kommt auf allen sieben Kanaren-Inseln vor.<ref name="Euro+Med" />
Systematik
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1782 unter dem Namen Messerschmidia fruticosa <templatestyles src="Person/styles.css" />L. f. durch Carl von Linné (Sohn) in Supplementum Plantarum Systematis Vegetabilium Editionis Decimae Tertiae..., Seite 132. In der Gattung Heliotropium war aber das Epitheton fruticosum für eine andere Art schon vergeben. So wählte Carl Ernst Otto Kuntze 1891 in Revisio Generum Plantarum, Band 2, Seite 438 den neuen Namen Heliotropium messerschmidioides. Weitere Synonyme für Heliotropium messerschmidioides sind: Ceballosia fruticosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(L. f.) G.Kunkel ex Förther, Messerschmidia floribunda <templatestyles src="Person/styles.css" />Salisb., Messerschmidia angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam., Tournefortia angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lam.) Roem. & Schult., Tournefortia fruticosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(L. f.) Ker Gawl., Tournefortia messerschmidia <templatestyles src="Person/styles.css" />Sweet.<ref name="Euro+Med" />
Literatur
- Ingrid und Peter Schönfelder: Kosmos-Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-440-06223-6, S. 160.
Weblinks
- Fotos von Ceballosia fruticosa bei Orchidées du Nord (Bilder).
Einzelnachweise
<references> <ref name="Engler1897"> A. Engler, K. Prantl: Die Natürlichen Pflanzenfamilien. IV, 3. Abt. a, Engelmann, 1897, S. 92 ff, Fig. 38, eingescannt auf biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="Euro+Med"> B. Valdés, E. von Raab-Straube 2011+: Boraginaceae. Datenblatt Ceballosia fruticosa In: Euro+Med PlantBase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>