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Otto Mittler

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Otto Mittler (* 25. Mai 1890 in Döttingen; † 30. Oktober 1970 in Baden AG, heimatberechtigt in Döttingen)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Badener Persönlichkeiten im 20. Jahrhundert: Walter Boveri II., Otto Mittler, Franz Xaver Münzel. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtbibliothek.baden.ch Stadtbibliothek Baden.</ref> war ein Schweizer Historiker und Rektor der Bezirksschule Baden.<ref>Otto Mittler DNB-Info</ref>

Leben und Werk

Otto Mittler wuchs als Sohn eines Weinbauern in Döttingen auf. Nach der Bezirksschule in Leuggern besuchte er das kantonale Lehrerseminar in Wettingen und studierte in Zürich und München Geschichte und Philologie.<ref>Mittler, Otto. Abgerufen am 20. Oktober 2023.</ref> 1918 doktorierte er bei Wilhelm Oechsli und Gerold Meyer von Knonau mit einer Arbeit über das Soldwesen.<ref>Georg Boner: Otto Mittler. In: Argovia. Band 83. Sauerländer, Aarau 1971, S. 246.</ref> Danach wirkte er zunächst in Gränichen als Bezirksschullehrer, ehe er nach Baden an die Bezirksschule wechselte, wo er bis zu seiner Pensionierung 1958 im Lehramt blieb. 1932 bis 1946 hatte er das Rektorat inne.<ref>Adolf Rohr: Dr. Otto Mittler. In: Badener Neujahrsblätter. Band 46. Baden 1971, S. 65.</ref>

Mittler gilt zusammen mit Max Müller als einer der geistigen Väter der zweiten Aargauer Kantonsschule in Baden. Zusammen mit Staatsarchivar Georg Boner gehört er zu den bedeutendsten Heimatforschern des Kantons Aargau. Sein meistzitiertes Werk ist Geschichte der Stadt Baden, veröffentlicht in zwei Bänden: Von der frühesten Zeit bis 1650 und Von 1650 bis Gegenwart.<ref>https://scholar.google.com/scholar?q=%22Otto%20Mittler%22&hl=pt-BR&prmd=imvnsob&psj=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=ws</ref> Viele seiner historischen Beiträge erschienen in den Badener Neujahrsblättern. Hier gehörte er zusammen mit Paul Haberbosch und Karl Surläuly zu einer Generation Bezirkslehrern, die sich um Geschichte und Heimatkunde von Stadt und Region Baden äusserst verdient machten. 1946 bis 1958 präsidierte er die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau.<ref>Georg Boner: Otto Mittler. In: Argovia. Band 83. Sauerländer, Aarau 1971, S. 247.</ref>

1962 wurde Mittler das Badener Ehrenbürgerrecht verliehen. Er war mit der Freiämterin Marie Hilfiker verheiratet und Vater zweier Kinder, darunter des Historikers Max Mittler.<ref>Mittler, Otto. Abgerufen am 20. Oktober 2023.</ref><ref>Mittler, Max. Abgerufen am 20. Oktober 2023.</ref>

Publikationen

  • Die Söldnerwerbung des Seigneur von Sancy in der Schweiz und die Eröffnung des Savoyerkriegs im Jahre 1589 (= Schweizer Studien zur Geschichtswissenschaft. Band 11, Heft 2), Leemann, Zürich 1919, DNB 363628630 (Dissertation Universität Zürich, Philosophische Fakultät I, 1919, 83 Seiten, unter dem Titel: Die militärisch-diplomatischen Sendungen des Seigneur von Sancy nach der Schweiz und nach Deutschland in den Jahren 1589-1591 DNB 570598958).
  • Deutschland, Deutschland! Roman, Orell Füßli, Zürich 1926, DNB 575145935, NA: Orell Füssli, Zürich / Berlin / Leipzig [1932], DNB 580746526.
  • Hundert Jahre Pfarrei Döttingen [1850 - 1950]; Gedenkschrift über die kirchliche Vergangenheit der Gemeinde, verfasst von Otto Mittler, Baden, Hermann, J. Welti, Leuggern, im Auftrag der Kirchenpflege Döttingen, Kirchenpflege, 1951 DNB 999322486
  • Jack Davis sorgt für alles, Roman. Hallwag, Bern [1958], DNB 364404604.
  • Geschichte der Stadt Baden, 2 Bände, im Auftrag von Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Baden, Sauerländer Aarau 1962 und 1965, DNB 453412602:
    • Band 1: Von der frühesten Zeit bis um 1650. Sauerländer, Aarau, 1962, DNB 453412610.
    • Band 2: Von 1650 bis zur Gegenwart. Sauerländer, Aarau 1965, DNB 366880357.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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