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Jilava

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Jilava
Datei:ROU IL Jilava CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Ilfov
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(10611) 44° 20′ N, 26° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(10611) 44° 19′ 59″ N, 26° 4′ 43″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 70 m
Fläche: 26,76 km²
Einwohner: 10.611 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 397 Einwohner je km²
Postleitzahl: 077120
Telefonvorwahl: (+40) 02 1
Kfz-Kennzeichen: IF
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 20. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister : Elefterie-Ilie Petre (PNL)
Postanschrift: Șoseaua Giurgiului, nr. 279
loc. Jilava, jud. Ilfov, RO–077120
Website:

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Jilava ist eine Gemeinde im Kreis Ilfov in der Region Walachei in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Jilava ilfov.png
Lage der Gemeinde Jilava im Kreis Ilfov

Die Gemeinde Jilava befindet sich in der Großen Walachei und grenzt im Nord-Nordosten an den Sektor 4 (Berceni, Olteniței, Timpuri Noi und Văcărești), den südlichen Teil der Hauptstadt Bukarest. Durch den Ort führen gemeinsam die Europastraßen E 70 und E 85 und die Bahnstrecke București–Giurgiu Nord–Giurgiu. Die nach unterschiedlichen Angaben 2.676 ha<ref>Bürgermeisteramt von Jilava (rumänisch), abgerufen am 7. Februar 2012</ref> oder 2.865 ha<ref name="hpgem"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webpräsenz der Gemeinde (Memento vom 9. Mai 2013 im Internet Archive; rumänisch).</ref> große Gemeinde befindet sich im Zentrum Munteniens, im kleinsten der 41 Kreise Rumäniens.

Geschichte

Der Ort Jilava wurde erstmals 1716 urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Besiedlung der Region reicht jedoch bis in die Bronzezeit zurück. Auf dem Areal der Gemeinde wurde ein archäologischer Fund (Speerspitze, Zaumzeug und ein Pferdeskelett) des 11. Jahrhunderts, welcher auf eine petschenegische Herkunft deutet, gemacht.<ref name="hpgem" />

Am 4. September 1940 hatte die Regierung eines „nationallegionären Staats“ (geführt von Sima und General [später Marschall] Ion Antonescu) in Rumänien die Macht ergriffen; sie ermordete zahlreiche ihrer politischen Gegner. So wurden am 27. November 1940 im Gefängnis von Jilava 64 vormalige Würdenträger und Funktionäre ermordet, während sie auf ihren Prozess warteten.<ref>Näheres in der englischen Wikipedia unter Jilava Massacre.</ref> 1944 besetzten sowjetische Truppen Jilava (wie auch das ganze übrige Rumänien). Antonescu wurde 1946 selbst in Jilava hingerichtet.

Bevölkerung

Bei der Volkszählung aus dem Jahr 2002 wurden in Jilava 11.919 Menschen registriert. 10.634 davon waren Rumänen, 1232 waren Roma, 27 waren Magyaren, zehn waren Türken. Darüber hinaus wurden je drei Deutsche und Ukrainer, je zwei Bulgaren und Griechen und je ein Lipowaner, ein Tatar, ein Serbe und drei ohne Angaben, registriert. Von den registrierten Menschen waren 11.537 rumänisch-orthodoxen Glaubens.<ref>Volkszählung 2002 bei Centrul de Resurse pentru Diversitate Etnoculturală, abgerufen am 12. Dezember 2015.</ref> Am 20. Oktober 2011 wurden bei der Volkszählung in Jilava 12.223 Menschen gezählt.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Fortul 13(
 {{#coordinates:44,33303|26,10661|
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  }}) – eines der 18 Forts, Befestigungsanlagen für Bukarest –, 1870–1890 auf Anregung des rumänischen Königs Carol I. zur endgültigen Abwehr der Türken errichtet, wurde ab 1907 als Gefängnis der verhafteten Bauern des rumänischen Aufstandes genutzt. Nebenan befindet sich das Gefängnis Penitenciarul București-Jilava,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webdarstellung des Gefängnisses București-Jilava (Memento vom 26. Oktober 2011 im Internet Archive; rumänisch).</ref> ein ehemals „gefürchteter Kerker des Landes“,<ref>Renate Windisch-Middendorf: Der Mann ohne Vaterland. Hans Bergel – Leben und Werk. Frank & Timme, Berlin 2010, ISBN 978-3-86596-275-1.</ref> wo unter anderem – in der sogenannten Valea Piersicilor – der Diktator Ion Antonescu 1946 hingerichtet wurde.<ref>Videoreportage: Valea Piersicilor, wo Antonescu und Rîmaru hingerichtet wurden, auf Adevărul.ro, abgerufen am 20. März 2025 (rumänisch).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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