Winfried Albiez
| Winfried Albiez
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Orgelbauermarke St. Ursula (München).jpg | |
| Rechtsform | |
| Gründung | 1969 |
| Sitz | Lindau |
| Branche | Musikinstrument |
Winfried Albiez (* 12. Mai 1938 in Stuttgart; † 27. Oktober 1984 in Lindau (Bodensee)) war ein deutscher Orgelbauer.
Leben und Wirken
Winfried Albiez stammte aus einer traditionsreichen Orgelbauerfamilie. Er wurde Schüler der Orgelbaufirma Walcker; darüber hinaus arbeitete er bei den Firmen Rieger (Schwarzach/Vorarlberg) und bei der niederländischen Orgelbaufirma Verschueren in Heythuysen (Provinz Limburg). Nach seiner Meisterprüfung im Jahr 1969 machte er sich in Lindau selbständig. Innerhalb von 15 Jahren erreichte die Werkstatt mit etwa 18 Mitarbeitern im deutschen Orgelbau der 1970er Jahre einen qualifizierten Platz. Aus dieser Werkstatt stammen über 60 Orgeln, vor allem für katholische Kirchen in Süddeutschland. Zu den Eigenarten seiner Instrumente zählen das Koppelmanual, die «atmende Windversorgung» und eine Klang- und Prospektgestaltung, die den damaligen Zeitgeschmack treffend zum Ausdruck brachte. Albiez entwickelte das Konzept einer «Modell-Orgel» in 5 Grundtypen, das durch verschiedenartige Kombination vorkonstruierter Module ermöglichte, Instrumente mit 10 bis 20 Registern zu einem deutlich reduzierten Preis anzubieten.<ref>Modell-Orgel von Winfried Albiez (über Internet Archive). In: mitglied.multimania.de/albiezorgel. 17. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Oktober 2012; abgerufen am 16. März 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Nach dem Freitod des Inhabers stand die Firma vor der Auflösung und wurde 1985 von Orgelbau Vleugels übernommen.
Seine Tochter heiratete den Orgelbauer Alfons Zeilhuber und arbeitet seither in dessen Firma.<ref>Einblick. Abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref>
Werkliste (Auszug)
Literatur
- Georg Brenninger: Orgeln in Altbayern. Bruckmann, München 1982, ISBN 3-7654-1859-5.
- Hermann Fischer, Theodor Wohnhaas: Lexikon süddeutscher Orgelbauer. Florian Noetzel Verlag, Heinrichshofen-Bücher, Wilhelmshaven 1994, ISBN 3-7959-0598-2.
- Hermann J. Busch und Matthias Geuting (Hrsg.): Lexikon der Orgel. Laaber, Laaber, 2007, ISBN 978-3-89007-508-2.
Weblinks
- Organ index: Winfried Albiez
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Albiez, Winfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Orgelbauer |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1938 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 27. Oktober 1984 |
| STERBEORT | Lindau (Bodensee) |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Unternehmensform
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-02
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-06
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Orgelbauer (20. Jahrhundert)
- Orgelbauer (Deutschland)
- Deutscher
- Geboren 1938
- Gestorben 1984
- Mann