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Coccidiphila riedli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Coccidiphila riedli
Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Prachtfalter (Cosmopterigidae)
Unterfamilie: Cosmopteriginae
Gattung: Coccidiphila
Art: Coccidiphila riedli
Wissenschaftlicher Name
Coccidiphila riedli
Traugott-Olsen, 1986

Coccidiphila riedli ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Prachtfalter (Cosmopterigidae).

Merkmale

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 6 bis 9 Millimeter. Die Vorderflügel sind gelb ockerfarben. Die Costalader ist von der Flügelbasis bis über das zweite Drittel hinaus grau. In der Analfalte befindet sich ein dunkelgrauer Fleck. Die Flügelbasis ist dorsal ockerfarben gelb. Der sehr schräg nach außen verlaufende Strich ist sehr breit.<ref name="MLE5"/>

Bei den Männchen ist das rechte Brachium länger als das Tegumen. Es ist stark gebogen und hat distal einen flossenartigen Fortsatz. Das linke Brachium ist sehr klein. Die sehr schmalen Valven haben einen geweiteten, spatelförmigen Cucullus, der nach oben gebogen ist. Die Valvellae sind leicht gekrümmt und weiten sich distal stark. Der schmale und zugespitzte Apex ist rechtwinklig weggebogen. Der Aedeagus ist an der Spitze leicht abgeschrägt.<ref name="MLE5"/>

Bei den Weibchen hat der hintere Rand des 7. Sternits eine große, U-förmige Ausbuchtung, die Seitenränder sind abgerundet und dornig. Das Sterigma hat seitlich große, dreieckige Loben. Der vordere Rand ist konkav, der hintere Lobus rechteckig. Das Corpus bursae ist dicht mit sichelförmigen Kammstrukturen bedeckt.<ref name="MLE5"/>

Ähnliche Arten

Coccidiphila riedli unterscheidet sich von Coccidiphila gerasimovi, Coccidiphila ledereriella und Coccidiphila danilevskyi durch das Fehlen der dunkelgrauen Beschuppung an der Basis des Vorderflügelinnenrandes. Von Coccidiphila kasypinkeri unterscheidet sich die Art durch das Fehlen des gelben Flecks im grauen Costalbereich.<ref name="MLE5"/>

Verbreitung

Coccidiphila riedli ist auf den Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa) beheimatet.<ref name="MLE5"/><ref name="Fauna"/>

Biologie

Die Raupen wurden zwischen abgestorbenen Blättern von Ceballosia fruticosa gefunden. Man vermutet, dass sie auch an der Kap-Bleiwurz (Plumbago capensis) leben. Falter wurden von Februar bis April gesammelt.<ref name="MLE5"/>

Systematik

Es ist das folgende Synonym bekannt<ref name="MLE5"/><ref name="Fauna"/>:

  • Coccidiphila ledereriella auctt., (nec <templatestyles src="Person/styles.css" />Zeller, 1850), Fehlbestimmung

Belege

<references> <ref name="MLE5"></ref> <ref name="Fauna">Coccidiphila riedli bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple</ref> </references>