Zum Inhalt springen

Cleretum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2023 um 08:31 Uhr durch imported>Aka (Weblinks: https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Cleretum
Datei:Cleretum herrei Fairy Glen 01.jpg

Cleretum herrei

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Mittagsblumengewächse (Aizoaceae)
Unterfamilie: Ruschioideae
Gattung: Cleretum
Wissenschaftlicher Name
Cleretum
N.E.Br.

Cleretum ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Der botanischen Name der Gattung leitet sich vom griechischen Wort cleros für „Schicksal“ ab.

Beschreibung

Die Arten der Gattung Cleretum wachsen als niederliegende bis aufsteigende einjährige, krautige Pflanzen. Ihre basalen Internodien sind lang. Die flachen Laubblätter sind mehr oder weniger spatelförmigen bis fiederspaltig.

Die kurz gestielten Blüten sind weiß oder gelb. Die Blütezeit reicht vom Späterwinter bis in den Frühling, d. h. die Pflanzen blühen in ihrer Heimat von Juli bis Oktober. Die Stiele der Kapselfrüchte sind S-förmig oder gerade. Sie sind an ihrer Basis trichter- bis becherförmig und nur selten rund. Die Früchte enthalten in der Seitenansicht dreieckige bis viereckige Samen.

Systematik und Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Gattung Cleretum erstreckt sich in Südafrika in der Provinz Nordkap vom Ort Calvinia durchs Namaqualand bis zur Stadt Sutherland und umfasst die westlichen Teile der Provinz Westkap.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1925 durch Nicholas Edward Brown.<ref>Nicholas Edward Brown: Mesembryanthemum and some new genera separated from it. In: The Gardeners’ Chronicle: A weekly illustrated journal of horticulture and allied subjects. 3. Folge, Band 78, London 1925, S. 412.</ref> Die Gattung Cleretum umfasste 2001 folgende Arten:<ref>Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A-E. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41691-9, S. 66–67.</ref>

  • Cleretum herrei <templatestyles src="Person/styles.css" />(Schwantes) Ihlenf. & Struck
  • Cleretum lyratifolium <templatestyles src="Person/styles.css" />Ihlenf. & Struck
  • Cleretum papulosum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.f.) L.Bolus
    • Cleretum papulosum subsp. papulosum
    • Cleretum papulosum subsp. schlechteri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Schwantes) Ihlenf. & Struck

2012 beschrieb Cornelia Klak zwei neue Arten.<ref>Cornelia Klak: Two New Species of Cleretum (Ruschioideae-Dorotheantheae, Aizoaceae) from the Northern Cape, South Africa. In: Haseltonia. Band 18, S. 29–35 (doi:10.2985/026.018.0103).</ref> und Heidrun Hartmann stellte 2017 die beiden Arten Cleretum herrei und Cleretum lyratifolium in die Gattung Aethephyllum, die nun nicht länger monotypisch ist. Weiterhin akzeptiere sie Cleretum schlechteri als eigenständige Art. Damit umfasst die Gattung 2017 folgende Taxa:<ref>Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-49260-4, S. 37–39, doi:10.1007/978-3-662-49260-4_4.</ref>

Ein nomenklatorisches Synonym ist Micropterum <templatestyles src="Person/styles.css" />Schwantes (1928).

Nachweise

Literatur

  • Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A-E. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41691-9, S. 129.
  • Gideon Smith u. a. (Hrsg.): Mesembs of the World: Illustrated Guide to a Remarkable Succulent Group. Briza Publications, 1998, ISBN 1-875093-13-3, S. 66–67.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Cleretum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Foto von Cleretum papulosum