Murmansker Seereederei
| Мурманское морское пароходство Murmansker Seereederei (MSCO) | |
|---|---|
| Rechtsform | OAO (Aktiengesellschaft Russland) |
| Gründung | 22. September 1939 |
| Auflösung | 2020 |
| Auflösungsgrund | Bankrott |
| Sitz | Murmansk, Russland |
| Leitung | Aleksandr Michailowitsch Medwedew (Generaldirektor) |
| Mitarbeiterzahl | 2610, darunter 1714 an Bord (2008) |
| Umsatz | 7,94 Mrd. Rubel (2008)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresbericht 2008 ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> |
| Branche | Schifffahrt |
| Website | www.msco.ru |
Die Murmansker Seereederei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Kurzform: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); deutsch Offene Aktiengesellschaft „Murmansker Seereederei“, kurz OAO „Murmansker Seereederei“, eng. Joint Stock Company „Murmansk Shipping Company“, kurz – JSC „MSCO“) ist eine 2020 in Konkurs gegangene Seereederei mit Sitz in Murmansk auf der russischen Halbinsel Kola.
Geschichte
Im Jahr 1939 wurde die staatliche „Murmansker Massengüter- und Passagier-Seereederei“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) (seit 1967 „Murmansker Seereederei“) als Spezialbetrieb für den Transport von Passagieren und Waren in den arktischen Regionen der Sowjetunion gegründet. Ihre Basis bildeten die von der „Nord-Seereederei“ und von der „Ostseereederei“ übergebenen Fracht- und Fahrgastschiffe. 1940 waren in der neu gegründeten Seereederei 37 Schiffe mit einer Ladefähigkeit von 112.200 tdw<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Murmansk Shipping Company: past, present and future ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)</ref> zusammengefasst. 1966 wurde das Unternehmen in „Murmansker Seereederei“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) umbenannt. 1993 wurde der staatliche Betrieb in eine offene Aktiengesellschaft mit gemischter Eigentumsform verwandelt, dabei beträgt der staatliche Anteil der Russischen Föderation, vertreten durch Rosimuschtschestwo, – 25,5 %; OOO „Arktitscheskije Technologii“ 61,78 % (Stand 2008). Bis 2008 managte man die staatliche Flottille atomgetriebener Eisbrecher, die dann in die Atomflot ausgliedert wurde. Der ehemalige Direktor Rukša Vladimirovič ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), nahm so einen wesentlichen Teil des Geschäfts mit.
Die Minengesellschaft Vostok Ugol klagte 2015 auf Rückzahlung von Vorschüssen in Millionenhöhe, die sie an die Reederei für Transporte geleistet hatte. 2017 musste die MSCO für einen Kredit der Sberbank über 586 Mrd. Rubel (damals 92,4 Mio. €) die verbliebenen 13 Schiffe und drei Verwaltungsgebäude verpfänden. Die Geschicke der schlecht geführten Firma besserten sich nicht. Das Gericht in Murmansk eröffnete am 6. Oktober 2020 das Konkursverfahren.
Schiffe der Reederei
Die Reederei betreibt mehrere Massengut- und Stückgutschiffe,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dry cargo fleet ( des Vorlage:IconExternal vom 1. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Murmansk Shipping Company</ref> darunter auch auf den Betrieb unter arktischen Verhältnissen abgestimmte Schiffe des Typs UL-ESC, sechs Tanker,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tanker fleet ( des Vorlage:IconExternal vom 2. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Murmansk Shipping Company</ref> einen Eisbrecher,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Icebreakers ( des Vorlage:IconExternal vom 2. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Murmansk Shipping Company</ref> zwei Passagierschiffe<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Passenger fleet ( des Vorlage:IconExternal vom 2. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Murmansk Shipping Company</ref> sowie vier Schwimmkräne.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auxillary fleet ( des Vorlage:IconExternal vom 2. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Murmansk Shipping Company</ref> Die 1977 gebaute Klavdija Elanskaja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) diente bis 2019 als Versorgungsschiff abgelegener Siedlungen auf der Kola-Halbinsel, dann kündigte die Regionalregierung den Vertrag wegen mangelnder Zuverlässigkeit.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />