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Murray Halberg

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Murray Halberg (2008)
Murray Halberg (2008)

Voller Name Murray Gordon Halberg
Nation NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Geburtstag 7. Juli 1933
Geburtsort EketāhunaNeuseeland
Größe 178 cm
Gewicht 62 kg
Sterbedatum 30. November 2022
Sterbeort AucklandNeuseeland
Karriere
Disziplin Mittel-, Langstreckenlauf
Bestleistung 1500 m: 3:38,8 min (1958)
5000 m: 13:35,2 min (1961)
10.000 m: 28:33,0 min (1964)
Trainer Bert Payne
Arthur Lydiard
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 1960 Rom 5000 m
 Commonwealth Games
Gold 1958 Cardiff 3 Meilen
Gold 1962 Perth 3 Meilen

Sir Murray Gordon Halberg ONZ MBE (* 7. Juli 1933 in Eketāhuna; † 30. November 2022<ref>Athletics legend Sir Murray Halberg dies. In: rnz.co.nz. 30. November 2022, abgerufen am 1. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Auckland) war ein neuseeländischer Leichtathlet, der in Mittel- und Langstreckendisziplinen startete. Sein größter Erfolg war der Olympiasieg in Rom 1960 im 5000-Meter-Lauf.

Biografie

Murray Halberg, der in Eketāhuna geboren wurde, wuchs in Auckland auf, wo er das Avondale College besuchte. Als Jugendlicher war Halberg im Rugby aktiv. Dabei verletzte er sich jedoch Mitte 1950 an der linken Schulter, wodurch fortan sein linker Arm gelähmt war und ein Blutgerinnsel am Herzen entstand. Aufgrund dieser Verletzung verbrachte Halberg zwei Monate im Krankenhaus.

Datei:Sir Murray Halberg (5178512708).jpg
Sir Murray Halberg (ganz links) als Ehrengast bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2010 in Hamilton

Doch Halberg konnte trotz seiner Verletzung wieder Sport betreiben und begann in der Leichtathletik. 1952 wurde er neuseeländischer Juniorenmeister über die Meile und 2 Meilen. Unter seinem Trainer Arthur Lydiard verbesserte er sich stetig und wurde bei den British Empire and Commonwealth Games 1954 Fünfter über die Meile.<ref>Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997). In: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Czwalina, Hamburg 1998, S. 41–56.</ref> In Melbourne 1956 nahm Halberg erstmals an Olympischen Spielen teil und belegte dort den elften Rang über 1500 Meter. Im August 1958 lief Halberg in Dublin als erster Neuseeländer die Meile unter 4 Minuten (3:57,5 min). Einen Monat später gelang ihm dies in Oslo mit einer Zeit von 3:57,1 min erneut.<ref>Olympic great Sir Murray Halberg dies, aged 89. 2. Dezember 2022, abgerufen am 2. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1958 siegte er bei den British Empire and Commonwealth Games in Cardiff über 3 Meilen. Bei seinem Olympiasieg in Rom 1960 im 5000-Meter-Lauf setzte Halberg zur Überraschung der gesamten Konkurrenz den Endspurt bereits zwei Runden vor Laufende an. Zudem ging er auch über 10.000 Meter an den Start, wo er Fünfter wurde. Ein Jahr später konnte Halberg über 2, 3 und 2 Meilen (Halle) einen neuen Weltrekord aufstellen. Selbiges gelang ihm über 4-mal 1 Meile zusammen mit Peter Snell, Gary Philpott und Barry Magee. Noch im gleichen Jahr wurde Halberg zum Member of the Order of the British Empire ernannt. 1962 konnte Halberg seine Goldmedaille über 3 Meilen bei den British Empire and Commonwealth Games 1962 in Perth verteidigen.

1963 gründete Halberg die Halberg-Stiftung (The Halberg Trust) zugunsten behinderter Kinder. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio ging er noch einmal über 5000 und 10.000 Meter an den Start. Nachdem er über 10.000 Meter Siebter wurde, konnte er über 5000 Meter den Vorlauf nicht überstehen.

1988 wurde Halberg für seine sportlichen Erfolge als Knight Bachelor („Sir“) geadelt. In Neuseeland wird jährlich der nach ihm benannte Halberg Award an verdiente Sportler verliehen.<ref name="halber_1" /> Im Jahr 2008 erhielt er den Order of New Zealand.

Einzelnachweise

<references> <ref name="halber_1"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2010; abgerufen am 29. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Originalwebseite nicht mehr verfügbar). </ref> </references>

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1912: Finnland Großfurstentum 1883Datei:Flag of Russia.svg Hannes Kolehmainen | 1920: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Joseph Guillemot | 1924: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Paavo Nurmi | 1928: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Ville Ritola | 1932: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lauri Lehtinen | 1936: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Gunnar Höckert | 1948: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Gaston Reiff | 1952: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Emil Zátopek | 1956: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wolodymyr Kuz | 1960: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Murray Halberg | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Schul | 1968: Tunesien 1859Datei:Flag of Tunisia (1959–1999).svg Mohamed Gammoudi | 1972: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lasse Virén | 1976: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lasse Virén | 1980: Athiopien 1975Datei:Flag of Ethiopia (1975–1987).svg Miruts Yifter | 1984: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Saïd Aouita | 1988: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg John Ngugi | 1992: DeutschlandDeutschland Dieter Baumann | 1996: BurundiDatei:Flag of Burundi.svg Vénuste Niyongabo | 2000: Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Million Wolde | 2004: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Hicham El Guerrouj | 2008: Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Kenenisa Bekele | 2012: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mo Farah | 2016: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mo Farah | 2020: UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Joshua Cheptegei | 2024: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Jakob Ingebrigtsen

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