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Sheryl Sandberg

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Datei:Sheryl Sandberg World Economic Forum 2013.jpg
Sheryl Sandberg beim Weltwirtschaftsforum 2013

Sheryl Kara Sandberg (* 28. August 1969 in Washington, D.C.) ist eine US-amerikanische Geschäftsfrau. 2008 bis 2022 war sie Co-Geschäftsführerin (COO) von Meta Platforms (vormals Facebook Inc.) und bis 2024 Mitglied im Aufsichtsrat des Unternehmens.<ref>Süddeutsche Zeitung: Facebook: Sheryl Sandberg verlässt nach 12 Jahren Vorstand von Meta. 18. Januar 2024, abgerufen am 3. März 2024.</ref>

Biografie

Sandberg wurde 1969 in Washington, D.C. in eine jüdische Familie geboren.<ref name="newyorker11">Ken Auletta: A Woman’s Place. The New Yorker, 11. Juli 2011, abgerufen am 2. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre Eltern sind Adele (geb. Einhorn) und Joel Sandberg; sie ist das älteste von drei Kindern.<ref>Benjamin A. Einhorn - Death Notice - Classified. Miami Herald, 27. Oktober 2007, abgerufen am 2. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Vater war Augenarzt, die Mutter Französischlehrerin.<ref name="newyorker11" /> Die Familie lebte zunächst in North Miami Beach in Florida, wo Sandberg die Schule besuchte. 1987 begann sie ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University, das sie 1991 mit einem Bachelor of Arts (B.A.) abschloss. In ihrer Abschlussarbeit setzte sie sich mit Gewalt in Familien und sozialem Gefälle zwischen Ehepartnern auseinander. In Harvard traf sie auf den Wirtschaftswissenschaftler und bekannten Deregulierer von Finanzmärkten, Lawrence Summers, der sie in seinem Rechercheteam der Weltbank einsetzte. Sandberg beschäftigte sich dabei mit dem Thema Indien und Krankheiten wie Aids.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Newsweek Magazine (Memento vom 15. Januar 2012 im Internet Archive) 3. Oktober 2008</ref> 1993 bis 1995 besuchte sie die Harvard Business School.

1995 bis 1996 arbeitete sie bei McKinsey & Company, danach als Stabschefin im US-Finanzministerium 1996 bis 2001. Finanzminister war damals Robert Rubin (Kabinett Clinton). Ab 2001 war sie Vizepräsidentin des globalen Online-Verkaufs bei Google. Im Jahr 2008 wechselte sie zu Facebook.<ref>Sheryl Sandberg: Lebenslauf von Sandberg auf Ihrem Facebook-Profil. In: Facebook-Profil. 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sandberg gehört zu den reichsten Frauen der Welt. Sie hat sich als Vertreterin einer neuen amerikanischen Frauenbewegung positioniert. Im März 2013 erschien ihr Buch Lean In: Women, Work, and the Will to Lead.<ref>zu deutsch, sinngemäß: „Sich reinhängen: Frauen, Arbeit und der Wille, zu führen“</ref> Gleichzeitig startete Sandberg ihre an Frauen gerichtete Ideenplattform „Lean in Circles“.<ref>New York Times vom 21. Februar 2013: „A Titan’s How-To on Breaking the Glass Ceiling“</ref>

2012 wurde sie im Zuge des Börsengangs von Facebook bekannt; sie deckte an der Seite von Facebooks Mitbegründer Mark Zuckerberg den geschäftlichen Part ab.<ref>Facebook-Börsengang. Zuckerbergs Botschafterin, FAZ.net von Roland Lindner, 1. Februar 2012</ref> Ihr Jahresgehalt 2011 betrug 30 Mio. Dollar. Sandbergs Vermögen wurde Anfang 2014 auf über 1 Milliarde US-Dollar geschätzt; es bestand zum größten Teil aus Facebook-Aktien und -Aktienoptionen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Bloomberg L.P., 21. Januar 2014 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

In einem Ranking des Forbes Magazine von 2014 belegte Sheryl Sandberg den 9. Platz der mächtigsten Frauen der Welt.<ref>The World’s 100 Most Powerful Women Sheryl Sandberg</ref> Im Jahr 2016 belegte sie in dieser Liste den 7. Platz.<ref>The World’s 100 Most Powerful Women</ref> Im Jahr 2017 stufte das Forbes Magazin sie abermals hoch, nun auf Platz vier.

2004 heiratete sie Dave Goldberg, CEO von SurveyMonkey, und bekam mit ihm zwei Kinder.<ref>The $1.6 Billion Woman, Staying on Message, nytimes.com, 4. Februar 2012</ref> Goldberg starb 2015 im Alter von 47 Jahren an einer Herzrhythmusstörung.<ref>Facebook-Geschäftsführerin Sandberg gibt Verlobung bekannt. In: Zeit.de, 4. April 2020.</ref> Gemeinsam mit dem Psychologieprofessor Adam Grant schrieb Sandberg das Buch Option B: Wie wir durch Resilienz Schicksalsschläge überwinden und Freude am Leben finden. Das Buch soll Menschen helfen, mit schweren Schicksalsschlägen umzugehen.<ref>Roland Lindner: Von „Lean In“ zu „Option B“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. April 2017.</ref>

Am 1. Juni 2022 gab Sandberg bekannt, dass sie Meta im Herbst 2022 als COO verlassen, aber im Verwaltungsrat des Unternehmens bleiben werde.<ref name=":0">Sheryl Sandberg: Rücktrittserklärung. In: Persönlicher Post auf Instagram. 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Nachfolger wurde Javier Oliván.<ref>Meghan Bobrowsky: Meta's Sheryl Sandberg Successor Is Mark Zuckerberg's Quiet Growth Engine. In: The Wall Street Journal. 3. Juni 2022, abgerufen am 24. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Veröffentlichungen

  • Lean In: Women, Work, and the Will to Lead. Knopf, 2013, ISBN 0-385-34994-7.
  • Option B: Wie wir durch Resilienz Schicksalsschläge überwinden und Freude am Leben finden. Ullstein Hardcover, 2017, ISBN 3-550-08186-3.

Einzelnachweise

<references />

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