Altenbergtunnel
| Altenbergtunnel | ||||||
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Blick auf das Westportal des Tunnels
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| Verkehrsverbindung | Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart | |||||
| Ort | Bruchsal | |||||
| Länge | 220 m | |||||
| Anzahl der Röhren | 1 | |||||
| Bau | ||||||
| Bauherr | Deutsche Bundesbahn | |||||
| Betrieb | ||||||
| Betreiber | DB Netz | |||||
| Freigabe | 1991 | |||||
| Lagekarte | ||||||
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| Koordinaten | ||||||
| Westportal | 49° 6′ 53,6″ N, 8° 40′ 7,7″ O
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| Ostportal | 49° 6′ 49,3″ N, 8° 40′ 17,4″ O
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Der Altenbergtunnel ist ein 220 m langer Eisenbahntunnel beim Streckenkilometer 50 der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart. Er liegt östlich des Bruchsaler Stadtteils Heidelsheim. Die Röhre nimmt zwei Gleise auf einem Schotteroberbau auf.
Das Bauwerk ist, neben dem Simonsweingartentunnel, einer von zwei Tunneln der Strecke, die mit 280 km/h statt sonst 250 km/h befahren werden dürfen.<ref name="bt-19-24864">Deutscher Bundestag (Hrsg.): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Matthias Gastel, Stefan Gelbhaar, Oliver Krischer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/23845 – Zustand der Schnellfahrstrecken für den Deutschlandtakt und Stand der Leit- und Sicherungstechnik. Band 19, Nr. 24864, 3. Dezember 2020, ISSN 0722-8333, S. 3. BT-Drs. 19/24864</ref>
Geschichte
Planung
In der Planungs- und Bauphase lag das Bauwerk im Planfeststellungsabschnitt 6b der Neubaustrecke (km 47,775 bis 51,085) für den das Planfeststellungsverfahren zunächst im April 1975 eingeleitet wurde. Am 20. Februar 1981 wurde ein neues Planfeststellungsverfahren eröffnet. Die 68 vorgebrachten Einwendungen wurden am 15. September 1981 erörtert. Nach der Stellungnahme des Regierungspräsidiums vom 7. Juni 1982 erging der Planfeststellungsbeschluss am 16. September 1982. Dagegen wurden drei Klagen eingereicht. Der Beschluss erreichte am 28. Oktober 1985 Rechtskraft.<ref name="bb-1987-381">Erich Fein: Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart: Inbetriebnahme im Rheintal. In: Die Bundesbahn, Heft 5/1987, S. 381–393.</ref>
Der Tunnel wurde bereits 1983 mit einer Länge von 220 m geplant.<ref name="db-1983-01">Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart. Übersichtskarte 1:100 000. Stand von Januar 1983.</ref>
Bau
Das Bauwerk wurde in offener Bauweise erstellt.<ref name="bundesbahn-65-591">NBS M/S: Neuenbergtunnel im Rohbau fertig. In: Die Bundesbahn, Jahrgang 65, Heft 7, ISSN 0007-5876, S. 591.</ref> Die Baugrube wurde anschließend wieder aufgefüllt und das Gelände in der ursprünglichen Gestalt modelliert und aufgeforstet.<ref name="reinhard-1992">Eugen Reinhard: Verkehr. In: 40 Jahre Baden-Württemberg. Aufbau und Gestaltung 1952–1992. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1018-7, S. 413–478.</ref>
Einzelnachweise
<references />