Metam-Natrium
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| Strukturformel von Metam-Natrium | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Metam-Natrium | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C2H4NNaS2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 129,18 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
110 °C (Zersetzung)<ref name="hsdb" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Metam-Natrium ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Natriumsalze und Dithiocarbamate.
Gewinnung und Darstellung
Metam-Natrium kann durch Reaktion von Methylamin mit Kohlenstoffdisulfid und Natriumhydroxid oder durch Reaktion von Methylisothiocyanat und Natriumhydrogensulfid gewonnen werden.<ref name="hsdb">Eintrag zu Sodium methyldithiocarbamate in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum</ref> Metam-Natrium kann auch aus Bis(2-chlorethyl)ether gewonnen werden.<ref>Health Canada: Eintrag zu <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bis(2-Chloroethyl) Ether ( vom 10. Juni 2013 im Internet Archive)</ref>
Eigenschaften
Metam-Natrium ist ein weißer Feststoff, der löslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Metam-Natrium ist ein in den 1950er Jahren entwickeltes und vielfältig eingesetztes Insektizid, Herbizid, Fungizid und Nematizid. Im Jahr 2002 wurden in den USA 55 Millionen Pfund (25.000 t) hauptsächlich bei Kartoffeln eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der schnellen Zersetzung zu Methylisothiocyanat, welches mit bestimmten Aminosäuren reagiert.<ref>pesticide: Metam-Sodium</ref>
In der Europäischen Union wurde aufgrund nicht beigebrachter Daten 2009 entschieden, Metam nicht mehr als zugelassenen Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zu führen.<ref>Entscheidung des Rates vom 13. Juli 2009 über die Nichtaufnahme von Metam in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG und den Widerruf der Zulassungen für Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff (PDF)Vorlage:Abrufdatum.</ref> 2010 stellte ein Hersteller einen neuen Antrag auf Zulassung und reichte die fehlenden Studien nach.<ref>Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz: Review report for the active substance metam. 9. März 2012.</ref> 2012 entschied die Kommission, Metam als Wirkstoff in der EU zuzulassen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist kein Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Natriumverbindung
- Dithiocarbamat
- Insektizid
- Herbizid
- Fungizid
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Nematizid
- N-Alkylamid