Zum Inhalt springen

Leprous

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. April 2026 um 08:45 Uhr durch imported>Steffen 962 (Diskografie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Leprous
Datei:Leprous at Wacken Open Air 2013.jpg
Leprous live auf dem Wacken Open Air 2013

Leprous live auf dem Wacken Open Air 2013

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Progressive Metal
Aktive Jahre
Gründung 2001
Auflösung
Website www.leprous.net
Aktuelle Besetzung
Tor Oddmund Suhrke (seit 2001)
Einar Solberg (seit 2001)
E-Gitarre
Robin Ognedal (seit 2017)
Baard Kolstad (seit 2014)
Simen Børven (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Esben Meyer Kristensen (2001–2003)
E-Gitarre
Kenneth Solberg (2002–2003, 2003–2004)
Stian Lonar (2001–2002)
E-Bass
Halvor Strand (2002–2010)
E-Bass
Rein T. Blomquist (2011–2013)
Schlagzeug
Truls Vennman (2001–2005)
Schlagzeug
Tor Stian Borhaug (2005–2007)
Schlagzeug
Tobias Ørnes Andersen (2007–2014)
Gitarre
Øystein Landsverk (2004–2017)
Bass
Martin Skrebergene (2013–2015)

Leprous ist eine norwegische Progressive-Metal-Band aus Notodden, die im Jahr 2001 gegründet wurde.

Geschichte

Die Band wurde im Jahr 2001 gegründet. In den Jahren 2004 und 2006 folgte jeweils ein Demo. Dadurch konnte die Band ihre Bekanntheit steigern. Im August 2008 wurde das Debütalbum Tall Poppy Syndrome aufgenommen, danach suchte die Band nach einem passenden Label. Nach einem Vertragsabschluss mit Sensory Records erschien das Album im Mai 2009. Im selben Jahr gab die Band diverse Auftritte in Skandinavien. Im Jahr 2010 folgten Konzerte in Europa und den USA. Sie unterstützte dabei auch die Band Therion auf ihrer Tour durch Europa, wobei sie innerhalb von 30 Tagen in 17 Ländern spielte.<ref>Biography, abgerufen am 31. Januar 2012.</ref> Im Jahr 2011 veröffentlichte die Band das zweite Album namens Bilateral bei InsideOut Music,<ref>Leprous Bilateral, abgerufen am 31. Januar 2012.</ref> ehe sich 2013 Coal und 2015 The Congregation über dasselbe Label anschlossen.<ref>Olaf Schmidt: Leprous Coal, abgerufen am 30. Mai 2013.</ref>

Im November 2016 veröffentlichte die Band ihr erstes Livealbum. Damit dokumentierten sie einen Auftritt in der Rockefeller Music Hall in ihrer Heimatstadt Oslo. Einar Solberg, der Sänger von Leprous, äußerte im Interview mit Metal.de, dass dieses Konzert sein persönliches Livehighlight sei.<ref>Nadine Schmidt: Leprous „Alle Bands ernähren sich von der Energie des Publikums“. Metal.de, abgerufen am 20. Juni 2017.</ref> Im Juni 2017 veröffentlichte die Band ein Video zu ihrem Song From the Flame vom kommenden Album Malina.<ref>Michael Klaas: Leprous veröffentlichen ersten Song. LEPROUS mit neuem Song vom neuen Album. Metal.de, abgerufen am 20. Juni 2017.</ref> 2019 erschien mit Pitfalls das sechste Album und 2021 mit Aphelion das Siebte Album der Band via InsideOut Music.

Ihr achtes Studioalbum Melodies of Atonement wurde am 30. August 2024 veröffentlicht. Am 24. Oktober 2025 wurde das Livealbum An Evening of Atonement, ein Mitschnitt von Anfang 2025 im Poppodium 013 in Tilburg veröffentlicht.<ref>Saskia Zillekens: Leprous. Tilburg ruft zurück. metal.de, 1. Oktober 2025, abgerufen am 20. Oktober 2025.</ref>

Stil

Die Band spielt modernen Progressive Metal, wobei die Musik als eine Mischung aus den Stilen von Devin Townsend, Opeth und Porcupine Tree beschrieben wird.<ref>Pr0m3th3us: :: Leprous – Bilateral (CD), abgerufen am 31. Januar 2012.</ref> Bereits auf Malina wurde der Stil von Leprous zunehmend rockiger und wurde durch Pop-Elemente erweitert. Pitfalls entfernt sich zunehmend von einem Metal-Sound und greift Elemente des Progressive Rock sowie Synth Pop auf. Seit Malina ist auch Cellist Raphael Weinroth-Browne an den Alben beteiligt, während sich der Einsatz von Synthesizern ebenfalls etablierte. Aphelion weist stilistisch eher Bezüge zu Electro-Pop und Progressive Rock als zu Metal auf.<ref>Der Sonne so fern. Abgerufen am 27. November 2023.</ref> Beim letzten Stück des Albums, Nighttime Disguise, hatten Fans die Möglichkeit, dem Kompositionsprozess über das Internet beizuwohnen und über einzelne Aspekte, wie Takt- und Tonarten, abzustimmen.<ref>Jerry Ewing: Leprous release video for 'fan experiment' single Nighttime Disguise. 28. August 2021, abgerufen am 27. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leprous werden oft für den unverwechselbaren Gesang des Sängers Einar Solberg geschätzt. Dieser dominiert die meisten Lieder mit seinem großen Stimmumfang, während die Gitarren vermehrt zu einer rhythmischen Komponente der Musik werden und nur selten die Melodien übernehmen.<ref>Rodney Fuchs: Leprous - Pitfalls. Abgerufen am 8. November 2019.</ref>

Diskografie

Studioalben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Livealben

  • 2016: Live at Rockefeller Music Hall (InsideOut Music)
  • 2025: An Evening of Atonement (InsideOut Music)

Weitere Veröffentlichungen

  • 2004: Silent Waters (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 2006: Aeolia (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 2025: Take On Me (a-ha Cover, InsideOut Music)

Einar Solberg Solo

  • 2023: 16
  • 2026: Vox Occulta (InsideOut)

Weblinks

Commons: Leprous – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein