Copiapoa gigantea
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Copiapoa gigantea | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Copiapoa gigantea 21.jpg
Copiapoa gigantea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Copiapoa gigantea | ||||||||||||
| Backeb. |
Copiapoa gigantea ist eine Pflanzenart aus der Gattung Copiapoa in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton gigantea stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚riesig‘ oder ‚enorm‘ und bezieht sich auf die Größe der Pflanzen.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 93.</ref>
Beschreibung
Copiapoa gigantea bildet größere Gruppen mit bis zu 1,5 Meter Höhe und einem Durchmesser bis zu zwei Meter aus. Die kugeligen bis zylindrischen Triebe verzweigen sich von der Basis her, wie auch seitlich. Sie sind graugrün bis grau und erreichen einen Durchmesser zwischen 12 und 25 Zentimeter. Die 20 bis 37 Rippen sind gekerbt. Sie flachen mit der Zeit etwas ab. Die großen Areolen sind orangefarben. Es ist ein Mitteldorn vorhanden, der zuweilen auch fehlen kann. Die bis zu neun Randdornen sind gelblich mit dunkler Spitze und bis zu drei Zentimeter lang.
Die zitronengelben Blüten sind weit geöffnet und 2,5 bis 4 Zentimeter lang, mit einem Durchmesser bis zu fünf Zentimeter. Sie sind geruchlos.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Copiapoa gigantea ist in Chile in der Region Antofagasta bei Paposo küstennah verbreitet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1936 durch Curt Backeberg.<ref>Curt Backeberg: Copiapoa gigantea Bckbg. n. sp. In: Jahrbuch der Deutschen Kakteen-Gesellschaft in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkultur. Band 1, 1936, S. 104.</ref> Nomenklatorische Synonyme sind Copiapoa cinerea var. gigantea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Backeb.) N.P.Taylor (1987) und Copiapoa cinerea subsp. gigantea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Backeb.) Slaba (1997).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gefährdet geführt und der Trend der Population ist abnehmend.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: Guerrero, P.C., Peña, C. & Villalobo López, A., 2022. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 139.
- Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika. Band 3. Friedrich Ritter Selbstverlag, Spangenberg 1980, S. 1099 ff.
Einzelnachweise
<references />