Zum Inhalt springen

Copiapoa echinoides

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2026 um 07:58 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie, Kleinigkeiten.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Copiapoa echinoides
Datei:Copiapoa echinoides 1.jpg

Copiapoa echinoides

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Copiapoa
Art: Copiapoa echinoides
Wissenschaftlicher Name
Copiapoa echinoides
(Lem. ex Salm-Dyck) Britton & Rose

Copiapoa echinoides ist eine Pflanzenart aus der Gattung Copiapoa in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton echinoides leitet sich von den griechischen Worten echinos für ‚Igel‘ sowie -oides für ‚ähnlich‘ ab und verweist die dornige Wuchsform der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 73.</ref>

Beschreibung

Copiapoa echinoides wächst einzeln oder dichte Polster bildend. Die grünen Triebe sind festfleischig und kugelig geformt. Ihr Scheitel ist etwas abgeflacht und wollig. Sie messen 7 bis 18 Zentimeter im Durchmesser. Die 11 bis 18 Rippen sind gestutzt. Die Areolen sind gelblich, im Alter vergrauend. Die Dornen sind kastanienbraun bis schwarz gefärbt. Sie sind gerade bis wenig aufwärts gebogen. Es sind bis zu drei Mitteldornen von 1 bis 3 Zentimeter Länge und sechs bis zehn Randdornen vorhanden.

Die hellgelben Blüten sind duftend. Sie werden 3,5 bis 4 Zentimeter lang. Die runden Früchte sind bräunlich bis rot und haben wenig Schuppen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Copiapoa echinoides ist in Chile in der Región de Atacama bei Totoral verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1845 als Echinocactus echinoides durch Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck.<ref>Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck: Beschreibung einiger neuen Cacteen welche im Fürstlich Salm-Dyck’schen Garten cultivirt werden. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 13, Nummer 49, 1845, S. 386 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1922 zu der von ihnen aufgestellten Gattung Copiapoa.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band III. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1922, S. 88–89 (online).</ref>

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wurde die Art 2014 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (NT)“, d. h. als gering gefährdet geführt. Im Jahr 2026 ist die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (VU)“, d. h. gefährdet eingestuft und der Trend der Population ist abnehmend.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: Peña, C., Guerrero, P.C. & Villalobo López, A., 2022. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 138.
  • Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika. Band 3. Friedrich Ritter Selbstverlag, Spangenberg 1980, S. 1105 ff.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Copiapoa echinoides – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien