Russula subsect. Lilaceinae
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| Russula subsect. Lilaceinae | ||||||||||||
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| Datei:Russula lilacea-Cooke.jpg
Russula lilacea ist die Typart der Untersektion | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Russula subsect. Lilaceinae | ||||||||||||
| Melzer & Zvára |
Russula subsect. Lilaceinae ist eine Untersektion aus der Gattung Russula, die innerhalb der Sektion Lilacea steht. Das Taxon Lilaceinae wurde 1927 von Melzer & Zvára definiert und sowohl von Romagnesi als auch von Bon übernommen.<ref name="news" /> Bei Bon hat es den Rang einer Untersektion und steht zusammen mit dem Schwestertaxon Roseinae in der Sektion Lilacea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Melzer & Zvára) Konrad. & Joss. Bei Romagnesi steht das Taxon im Rang einer Sektion in der Untergattung Incrustatula 1987.
Die Typusart ist der Rotstielige Reif-Täubling (Russula lilacea).
Merkmale
Makroskopische Merkmale
Bei den Vertretern der Untersektion handelt es sich um mehr oder weniger mittelgroße Arten, deren matter bis feinsamtiger Hut rot, blau oder violett gefärbt sein kann. Die rothütigen Arten haben im Gegensatz zu den Arten der Untersektion Roseinae eine mattere Hutoberfläche, die manchmal auch bereift oder feinschuppig sein kann. Der Hauptunterschied zur Untersektion Roseinae ist, dass sich das Stielfleisch mit Sulfovanillin flüchtig bläulich-violett und nicht rötlich verfärbt. Das Sporenpulver ist weiß und das Fleisch schmeckt immer mild, selbst bei jungen Exemplaren, mitunter kann es aber leicht bitter schmecken. Mit Ausnahme des Weißblättrigen Reif-Täublings (Russula azurea) wachsen alle Arten im Laubwald.
Mikroskopische Merkmale
Echte Pileozystiden fehlen. Sofern Pileozystiden-ähnliche Hyphen gefunden werden, können diese niemals mit Sulfovanillin oder Sulfobenzaldehyd angefärbt werden. Auch können in der unteren Huthautschicht oder in der Stielrinde keine anfärbbaren Milchröhren gefunden werden. Dafür kommen in der Huthaut säurefeste Primordialhyphen oder inkrustierte Hyphenzellen vor. Bei diesen Hyphen ist eine wachsartige Schicht auf die Zellwände aufgelagert, die mit Fuchsin angefärbt werden kann. Beim anschließenden Entfärben mit verdünnter Salzsäure wird der Farbstoff nicht wieder abgegeben, sondern bleibt als körnige Verkrustung haften. Die Hyphen der Huthaut enthalten keine Membranpigmente.<ref name="bon-key" />
| Deutscher Artname | Wissenschaftlicher Artname | Autorenzitat |
|---|---|---|
| Weißblättriger Reif-Täubling | Russula azurea | <templatestyles src="Person/styles.css" />Bres. 1881 |
| Zinnoberroter Reif-Täubling | Russula emeticicolor | <templatestyles src="Person/styles.css" />Jul. Schäff. 1934 |
| Fleischrosa Täubling | Russula incarnata | <templatestyles src="Person/styles.css" />Quél. 1882 ss. <templatestyles src="Person/styles.css" />J. Blum |
| Rotstieliger Reif-Täubling | Russula lilacea | <templatestyles src="Person/styles.css" />Quél. 1876 |
| Rubinroter Täubling | Russula zvarae | <templatestyles src="Person/styles.css" />Velen. 1922 |
| Milchweißer Täubling | Russula lactea | <templatestyles src="Person/styles.css" />(Pers.) Bres. 1922 |
Einzelnachweise
<references> <ref name="news"> Russula subsect. Lilaceinae. In: Russulales News / muse.it. Abgerufen am 25. März 2025. </ref> <ref name="bon-key"> Monographic Key to European Russulas (1988). (PDF (1,4 MB)) In: The Russulales Website w3.uwyo.edu. S. 84, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juli 2010; abgerufen am 15. August 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Übersetzung von M. Bons Russula-Schlüssel). </ref> </references>