Kleinsteinlohe
Kleinsteinlohe Gemeinde Tiefenbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(15)&title=Kleinsteinlohe 49° 27′ N, 12° 38′ O
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| Höhe: | 620 m | |||||
| Einwohner: | 15 (7. Jan. 2013)<ref>Einwohnermeldeamt Tiefenbach, Stichtag: 7. Januar 2013</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 93464 | |||||
| Vorwahl: | 09673 | |||||
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Kleinsteinlohe ist ein Ortsteil der Gemeinde Tiefenbach im Oberpfälzer Landkreis Cham, Bayern.
Geographische Lage
Die Gebäude des Weilers Kleinsteinlohe liegen am Hang des Silberberges nahe der deutsch-tschechischen Grenze.<ref>Fritsch Wanderkarte Schönseer Land, Maßstab 1 : 35000</ref>
Geschichte
1809 drangen österreichische Ulanen von Böhmen her in die Gegend von Kleinsteinlohe und Tiefenbach ein und raubten dem Volk das Mastvieh und andere Lebensmittel. Die gesamte Bevölkerung der Dörfer und Gemeinden um Tiefenbach, Treffelstein und Waldmünchen stand gegen diese Requisitionen auf und es gelang, die österreichischen Soldaten wieder nach Böhmen zurückzutreiben. In der Wut über den erzwungenen Rückzug spalteten die Ulanen dem Dorfrichter Reisenweber von Kleinsteinlohe den Kopf.
1845, nach Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit, gehörte Kleinsteinlohe zusammen mit Breitenried zur Hofmark Tiefenbach. Kleinsteinlohe hatte 9 Häuser und 47 Einwohner. Die Kinder von Kleinsteinlohe gingen nach Großsteinlohe zur Schule.<ref>Heribert Batzl: Von der Hofmark bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Richard Bierl, Gemeinde Tiefenbach/Bayern (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Tiefenbach/Bayern. Carl Mayr, Buch- und Offsetdruckerei, Amberg 1980, S. 65, 66</ref>
Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) wurde Kleinsteinlohe als Teil der Pfarrei Tiefenbach mit zwölf Häusern und 65 Einwohnern aufgeführt.<ref>Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 377.</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Kleinsteinlohe am 1. Juli 1972 in die Gemeinde Tiefenbach eingegliedert. Allerdings ergaben sich dabei verschiedene Schwierigkeiten bei Vermögensauseinandersetzungen. Infolgedessen wurde Kleinsteinlohe geteilt. Der nördliche Teil kam zu Tiefenbach und der südliche zu Treffelstein.<ref>Gebietsreform. In: Richard Bierl, Gemeinde Tiefenbach/Bayern (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Tiefenbach/Bayern. Carl Mayr, Buch- und Offsetdruckerei, Amberg 1980, S. 192</ref>
Am 31. Dezember 1990 hatte Kleinsteinlohe 20 Einwohner und gehörte zur Pfarrei Tiefenbach.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 725.</ref>
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Literatur
- Richard Bierl, Gemeinde Tiefenbach/Bayern (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Tiefenbach/Bayern. Carl Mayr, Buch- und Offsetdruckerei, Amberg 1980
- Josef Kraus: Treffelstein. Ein Heimatbuch, Treffelstein 1971
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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