Zum Inhalt springen

Chapada Diamantina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Januar 2026 um 13:56 Uhr durch imported>Aka (Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen), Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Vale do Capao, Chapada Diamantina.jpg
Capão-Tal bei Lothlorem

Die Chapada Diamantina ist ein stark erodiertes Plateau – größtenteils mit Mittelgebirgscharakter – im brasilianischen Bundesstaat Bahia. Sie umfasst eine Fläche von etwa 38.000 km². Der Fuß des Gebirges liegt etwa 400 Meter hoch, die höchsten Punkte sind die Gipfel des Pico do Barbado mit 2033 Metern und des Pico das Almas mit 1980 Metern.

Von August bis Oktober ist es sehr trocken, die anschließende Regenzeit dauert von November bis März.<ref name="Kluge">Ernst Kluge: Ungewöhnliche Biotope in der Chapada Diamantina, KuaS, September 2011, S. 239–247, ISSN 0022-7846.</ref>

Im 18. und 19. Jahrhundert war dieses Gebiet eines der wichtigsten Diamantabbaugebiete der Welt<ref>Christine Wollowski, Ein Fall für zwei, in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18. Januar 2026, S. 50</ref>.

Heute gehört das Gebiet zum Nationalpark Chapada dos Veadeiros.

Vegetation

In der Chapada Diamantina sind sehr unterschiedliche Vegetationstypen anzutreffen. Sie umfassen tropischen Regenwald (Mata Atlântica) am niederschlagsreichen Ostrand der Chapada, das Binnendelta der Marimbus-Sümpfe, verschiedene Trockenwald- und Trockenbuschgesellschaften, Savannen und Galeriewälder. Da die natürliche Vegetation durch menschliche Nutzung bedroht ist, steht heute etwa ein Zehntel der Fläche der Chapada Diamantina unter Schutz. Neben dem Nationalpark Chapada Diamantina gibt es die Schutzgebiete Marimbus/Iraquara und Serra do Barbado sowie den Parque Estadual do Morro do Chapéu und den Parque Municipal Sempre Viva.<ref name="Kluge" />

Literatur

  • Christine Wollowski: Sonne und Nieselregen über einem uralten Strand. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 38, 16. Februar 1999, S. V2.

Weblinks

Commons: Chapada Diamantina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 12° 49′ 39,8″ S, 41° 25′ 39,8″ W

 {{#coordinates:−12,827727|−41,427712|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=BR-BA
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein