Zum Inhalt springen

Aubervilliers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Februar 2026 um 04:04 Uhr durch imported>Scholless (Persönlichkeiten: + 1 Person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Aubervilliers
Datei:Blason Aubervilliers 93.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Seine-Saint-Denis (93)
Arrondissement Saint-Denis
Kanton Aubervilliers
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Plaine Commune
Koordinaten 48° 55′ N, 2° 23′ OKoordinaten: 48° 55′ N, 2° 23′ O
 {{#coordinates:48,911111111111|2,3825|primary
dim=20000 globe= name=Aubervilliers region=FR-93 type=city
  }}
Höhe 33–46 m
Fläche
Einwohner 88.365 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 93300
INSEE-Code 93001
Website https://www.aubervilliers.fr/
Datei:Aubervilliers centre fr.png
Zentrum von Aubervilliers

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Die Gemeinde Aubervilliers (<templatestyles src="IPA/styles.css" />[obɛʁvi'lje] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Harmonia Amanda-Aubervilliers.wav"></phonos>) ist eine Stadt im Norden der französischen Hauptstadt Paris, deren Stadtgebiet sich direkt an das von Paris anschließt. Sie gehört zum Département Seine-Saint-Denis in der Region Île-de-France und hat 88.365 Einwohner (Stand 1. Januar 2023).

Geographie

Aubervilliers grenzt im Westen an Saint-Denis, im Norden an La Courneuve, im Osten an Pantin und im Süden an Paris. Der Westen der Stadt wird von dem Canal Saint-Denis durchzogen.

Aubervilliers gliedert sich in die Kantone Kanton Aubervilliers-Est und Kanton Aubervilliers-Ouest auf.

Geschichte

Datei:Aubervilliers - Place de la Mairie.JPG
Place de la Mairie (vor 1914)

Der Ort wurde 1060 erstmals urkundlich erwähnt, als König Heinrich I. der Abtei Saint-Martin-des-Champs in Paris Güter in Aubervilliers schenkte.<ref> Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. Flohic Éditions, 2. Auflage, Paris 2002, S. 39</ref>

Bis in das 19. Jahrhundert hinein war sie von der Landwirtschaft geprägt. Erst durch das Anwachsen von Paris änderte sich das Stadtbild. Industrien siedelten sich an, dementsprechend vergrößerte sich die Bevölkerung durch den Zuzug von Industriearbeitern aus Paris in den weniger teuren Vorort. Seit den 1960er Jahren kamen Hochhäuser in Plattenbauweise hinzu, in denen sich vor allem Einwanderer niederließen. Heute ist Aubervilliers eine multikulturelle Stadt mit 41 unterschiedlichen Nationalitäten.

Die Stadt war ein Schauplatz der Unruhen in Frankreich 2005.

Verkehr

Datei:Metro Front Populaire angels.JPG
Eingang zur Métrostation Front Populaire

Aubervilliers ist mit den Stationen Aubervilliers – Pantin – Quatre Chemins, Fort d’Aubervilliers und Front Populaire an das Netz der Pariser Métro angeschlossen. Des Weiteren hat die Stadt zwei Bahnhöfe an der Strecke des RER B und eine Station an der Linie 3b der Pariser Straßenbahn.

Politik

Aubervilliers ist traditionell eine Hochburg der politischen Linken. Seit 1944 wurde die Stadt bis 2008 stets von kommunistischen Bürgermeistern regiert und wurde es von 2014 bis 2020 wieder. Seit 2020 ist Karine Franclet (UDI) Bürgermeisterin.

Städtepartnerschaften

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Aubervilliers

  • Fort d’Aubervilliers
  • Notre-Dame des Vertus
  • Hôtel de Ville, erbaut in den 1840er Jahren

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. Flohic Éditions, 2. Auflage, Paris 2002, ISBN 2-84234-133-3, S. 39–48.

Weblinks

Commons: Aubervilliers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Aubervilliers | Épinay-sur-Seine | La Courneuve | L’Île-Saint-Denis | Saint-Denis | Saint-Ouen-sur-Seine | Stains | Villetaneuse Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein