Michael Matheson
Michael Matheson (* 8. September 1970 in Glasgow) ist ein schottischer Politiker und Mitglied der Scottish National Party (SNP).<ref name=alba><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag auf alba.org.uk ( vom 14. Oktober 2008 im Internet Archive)</ref>
Leben
Matheson besuchte die St John Bosco Secondary School in Glasgow und das Queen Margaret College, das er mit einem Bachelorabschluss in Ergotherapie verließ. An der Open University erlangte er zunächst einen Bachelorabschluss in angewandten Sozialwissenschaften und anschließend ein Diplom. Matheson ist verheiratet und Vater dreier Söhne.<ref name=suab>Informationen des schottischen Parlaments</ref>
Politischer Werdegang
Erstmals trat Matheson zu den Unterhauswahlen 1997 zu nationalen Wahlen an. Er vertrat den Wahlkreis Hamilton North and Bellshill, unterlag jedoch John Reid, dem Kandidaten der Labour Party deutlich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Unterhauswahlen 1997 ( des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Bei den Schottischen Parlamentswahlen 1999 trat Matheson als Kandidat der SNP für den Wahlkreis Falkirk West an, konnte jedoch nach dem parteilosen Dennis Canavan und dem Labour-Kandidaten nur die dritthöchste Stimmenzahl für sich verbuchen.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 1999 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Auf Grund des Wahlergebnisses zog er allerdings als Abgesandter der Wahlregion Central Scotland über die Regionalliste in das neugeschaffene Schottische Parlament ein.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 1999 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Im SNP-Schattenkabinett dieser Legislaturperiode war Matheson als stellvertretender Staatssekretär für Justiz vorgesehen.<ref name=alba/> Bei den folgenden Parlamentswahlen 2003 kandidierte Matheson abermals für Falkirk West. Er erhielt zwar deutlich weniger Stimmen als Dennis Canavan, konnte diesmal jedoch noch vor dem Labour-Kandidaten die zweithöchste Stimmenanzahl auf sich vereinen.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2003 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Abermals erhielt Matheson aber über die Regionalliste einen Parlamentssitz.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2003 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> In einem neuen Schattenkabinett bekleidete Matheson zwischen September 2004 und 2006 die Position des Ministers für Kultur und Sport.<ref name="alba" /> Nachdem Dennis Canavan zu den Parlamentswahlen 2007 nicht mehr antrat, gelang es Matheson schließlich erstmals das Direktmandat des Wahlkreises zu erlangen<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref>, das er bei den Parlamentswahlen 2011 verteidigte.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2011 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> 2011 wurde Matheson zum Gesundheitsminister ernannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen der Schottischen Regierung ( des Vorlage:IconExternal vom 7. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Ab November 2014 war er als Justizminister eingesetzt.<ref name=suab/> Mit Stimmgewinnen verteidigte Matheson sein Mandat bei den Wahlen 2016.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen des Schottischen Parlaments ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Mai 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In einer Kabinettsumbildung des Jahres 2018 wurde er Minister für Transport, Infrastruktur und Konnektivität. Im dritten Kabinett Sturgeon wurde sein Ressort als Minister im Jahr 2021 mit der Bezeichnung Net-Zero, Energie und Transport neu akzentuiert.
Im 2023 gebildeten Kabinett Yousaf wurde Matheson Minister für NHS-Wiederaufbau, Gesundheit und Sozialpflege.
Wegen einer Affaire wurde er im Jahr 2024 für 27 Sitzungstage vom Parlament ausgeschlossen und verlor sein Regierungsamt. Im März 2025 gab er bekannt, bei den schottischen Wahlen im Jahr 2026 nicht erneut zu kandidieren.<ref>Ex-minister Matheson to step down from Holyrood. In: BBC news. 17. März 2025, abgerufen am 17. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Affäre
Wie im November 2023 bekannt wurde, hatte Matheson während eines Familienurlaubs in Marokko sein ihm als Abgeordneter offiziell zur Verfügung stehendes Mobiltelefon intensiv genutzt und es waren Roaminggebühren in Höhe von rund 11.000 Pfund angefallen. Obwohl First Minister Yousaf sich hinter ihn stellte und die Kosten als „legitim“ bezeichnete, erklärte Matheson, die Summe aus seiner Aufwandsentschädigung zurückzuzahlen.<ref>Megan Bonar: Health Secretary Michael Matheson agrees to pay back £11k iPad bill. In: BBC news. 10. November 2023, abgerufen am 11. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach einer Woche öffentlicher Diskussion und parlamentarischer Behandlung der Sache räumte Matheson am 16. November ein, seine Söhne hätten das Gerät als Internetzugang genutzt, um Fußballspiele anzuschauen. Dies sei ihm bislang selbst nicht bekannt gewesen.<ref>Angus Cochrane: Michael Matheson says sons used iPad data to watch football. In: BBC news. 16. November 2023, abgerufen am 17. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 8. Februar 2024 gab er wegen der Affäre seinen Rücktritt bekannt.<ref>Schottland: Gesundheitsminister tritt wegen fünfstelliger Roamingrechnung zurück. In: Der Spiegel. 8. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Februar 2024]).</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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Minister (Cabinet Secretary): Nicola Sturgeon | John Swinney | Derek Mackay | Jeane Freeman | Roseanna Cunningham | Fiona Hyslop | Aileen Campbell | Humza Yousaf | Fergus Ewing | Shirley-Anne Somerville | Michael Russell | Michael Matheson
ausgeschieden: Shona Robison (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Angela Constance (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Keith Brown (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018)
Staatssekretäre (Junior Minister): Maree Todd (seit 7. November 2017) | Graeme Dey (seit 27. Juni 2018) | Paul Wheelhouse | Jamie Hepburn | Joe FitzPatrick | Clare Haughey (seit 27. Juni 2018) | Kevin Stewart | Ben Macpherson (seit 27. Juni 2018) | Christina McKelvie (seit 27. Juni 2018) | Ivan McKee (seit 27. Juni 2018) | Kate Forbes (seit 27. Juni 2018) | Mairi Gougeon (seit 27. Juni 2018)
ausgeschieden: Mark McDonald (17. Mai 2016 bis 4. November 2017) | Annabelle Ewing (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Maureen Watt (17. Mai 2016 bis 27. Juni 2018) | Alasdair Allan (17. Mai 2016 bis 27. Juni 2018) | Ash Regan, gesch. Denham (27. Juni 2018 bis 27. Oktober 2022)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Kabinett Sturgeon III
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matheson, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | schottischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1970 |
| GEBURTSORT | Glasgow |
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