Zum Inhalt springen

Software Freedom Law Center

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. November 2025 um 19:45 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Software Freedom Law Center

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Sflc.svg
Rechtsform 501(c)(3)
Gründung 2005
Sitz New York City, Vereinigte Staaten
Leitung Eben Moglen
Website http://www.softwarefreedom.org/

Das Software Freedom Law Center (SFLC) ist eine Organisation, die sich auf gesetzliche Vertretungen und verwandte Dienstleistungen für Entwickler von Free/Libre Open Source Software spezialisiert hat.

Diese bieten sie pro bono an. Gegründet wurde das Software Freedom Law Center 2005 mit Eben Moglen als Vorstandsvorsitzender. Die 4 Millionen US-Dollar, welche für die Finanzierung aufgewendet werden, stammten aus einem von den Open Source Development Labs eingerichteten Fonds.<ref>Julia Küng: Software Freedom Law Center. Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref>

Tätigkeit

GPL Version 3

Das SFLC unterstützte die Free Software Foundation zwischen 2005 und 2007 bei der Entwicklung der dritten Version der Freie Software-Lizenz GNU General Public License (GPLv3). Zusammen mit Richard Stallman gehört auch SFLC-Vorstandsvorsitzender Eben Moglen zu den Hauptautoren.<ref>Jens Ihlenfeld: GPL v3: Der erste Entwurf. Golem, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref><ref>Jens Ihlenfeld: Die GPLv3 ist fertig. Golem, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref><ref>Eben Moglen: And Now … Life After GPLv3. Freedom Now, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Februar 2012; abgerufen am 19. Januar 2012 (englisch).</ref> Im August 2008 veröffentlichte das SFLC Richtlinien für den Umgang mit der GPL. Dabei werden praktische Hinweise im Umgang mit dieser Lizenz vermittelt.<ref>Julius Stiebert: Der Umgang mit der GPL. Heise, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref>

BusyBox

Zwischen 2007 und 2009 prozessierte das SFLC im Namen der beiden Hauptentwickler von BusyBox (Erik Andersen und Rob Landley) gegen verschiedene Hersteller von Elektronikprodukten. Dabei handelte es sich um Verletzungen der zweiten Version der GNU General Public License (GPLv2).

Cisco Systems

In Vertretung für die Free Software Foundation verklagte das SFLC im Dezember 2008 Cisco Systems. Dabei warf die FSF der Gegenpartei Lizenzverletzungen in Linksys vor. Cisco habe trotz Verwendung von Software, die unter der GPL lizenziert ist, den Quelltext der geänderten Programme nicht an seine Kunden weitergegeben.<ref>Free Software Foundation verklagt Cisco. Golem, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref> Dies widerspricht den grundlegenden Prinzipien dieses Lizenzmodells. Im Mai 2009 einigten sich die beiden Parteien außergerichtlich. Cisco stand der FSF eine unbekannte Summe zu. Des Weiteren erklärte Cisco sich bereit, die geforderten Maßnahmen im Hinblick auf die Einhaltung der GPL stärker zu verfolgen.<ref>Julius Stiebert: Free Software Foundation und Cisco einigen sich. Golem, abgerufen am 19. Januar 2012.</ref>

Vorstandsmitglieder

Nach dem Stand vom Januar 2023 setzt sich der Vorstand des SFLC aus folgenden Mitgliedern zusammen<ref>Team - Software Freedom Law Center. In: softwarefreedom.org. Abgerufen am 11. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>:

Weblinks

Einzelnachweise

<references />