Zum Inhalt springen

Fronderode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Dezember 2025 um 16:18 Uhr durch imported>Wivoelke (Einw. nachvollziehbarer Beleg).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fronderode
Gemeinde Werther
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(20)&title=Fronderode 51° 29′ N, 10° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(20) 51° 29′ 12″ N, 10° 38′ 0″ O
 {{#coordinates:51,4867|10,6333|primary
dim=10000 globe= name=Fronderode region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 222 m
Einwohner: ca. 20 (2015)<ref>Ortsteil Immenrode. In: Webauftritt. Gemeinde Werther, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Eingemeindet nach: Immenrode
Postleitzahl: 99735
Vorwahl: 036335
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Der Weiler Fronderode ist dem Ortsteil Immenrode angeschlossen und gehört somit zur Gemeinde Werther im Landkreis Nordhausen in Thüringen.

Geografie

Die Umgebung des Weilers Fronderode ist durch eine naturnahe Landschaft geprägt. Der Ort wird auf drei Seiten von Waldflächen eingerahmt. Die Kreisstraße 17 stellt die verkehrsmäßige Anbindung an das Umland her. Immenrode befindet sich etwa einen Kilometer nördlich, Kehmstedt rund zwei Kilometer südwestlich. Der Haferbach entspringt in unmittelbarer Nähe des Weilers und durchfließt dessen Siedlungsbereich. Die Vorharzlandschaft sowie der Harz liegen in geringer Entfernung. Südlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit einer Anschlussstelle bei Großwechsungen. In Fronderode besteht ein Feuchtbiotop und die „Landschaft Fronderode“.

Geschichte

Die Ersterwähnung am 4. September 1178 erfolgte in einer Urkunde des Klosters Walkenried.<ref name="DobeneckerII-1">Otto Dobenecker (Bearb. und Hg.): Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae (1152–1210). Band 2 Teil 1. Fischer, Jena 1898. Nr. 539.</ref> 1923 bewirtschaftete Arnold Lücke das Rittergut von Fronderode mit einer Fläche von 110,5 Hektar.<ref>Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform-Thüringen – abgefragt im Internet am 9. Mai 2011</ref> Auch dieses Gut wurde enteignet und auf Umsiedler und Kleinbauern aufgeteilt. Nach der Wende fand sich ein Wiedereinrichter, der das Land nach neuen Eigentumsverhältnissen bewirtschaftet.

Seit 1951 wurde Fronderode von Immenrode aus verwaltet, auch wenn es geografisch im Gebiet des Ortsteils Bliedungen der Gemeinde Friedrichsthal lag. Eine Gebietsübertragung sollte diese Diskrepanz 2014 bereinigen und den Ort auch territorial an Immenrode anschließen.<ref>Fronderöder wählten jahrelang im falschen Ort, Thüringer Allgemeine, aufgerufen am 16. April 2014</ref> Die Gebietsveränderung erfolgte zum 13. Februar 2015.<ref>Fronderode gehört ab sofort mit zu Werther, Thüringer Allgemeine, aufgerufen am 14. Februar 2015</ref>

In Fronderode leben 18 Personen in acht Häusern.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein