Zum Inhalt springen

AMOS-5

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Juni 2025 um 09:40 Uhr durch imported>RealJoJo.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-ZeileVorlage:IB-Zeile
AMOS-5
Datei:AMOS-5 Satellite -- with star background.jpg

Vorlage:IB-Zeile

Betreiber Spacecom
Wiedergabeinformation

Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile

Sonstiges

Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile

Position

Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile Vorlage:IB-Zeile

Liste geostationärer Satelliten

AMOS-5 ist ein ehemaliger kommerzieller Kommunikationssatellit des israelischen Unternehmens Spacecom. Die Kommunikation zu AMOS-5 brach am 21. November 2015 aus ungeklärter Ursache ab und konnte nicht mehr hergestellt werden, was zu einem Totalverlust des Satelliten führte.

Aufbau

Anders als die vorangegangenen Satelliten wurde AMOS-5 vom russischen Hersteller ISS Reschetnjow gebaut. Der Vertrag wurde am 30. Juli 2008 in Tel Aviv unterzeichnet.<ref name="iss-reshetnev">iss-reshetnev: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The contract on AMOS 5 satellite system delivery has come into force (Memento vom 21. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref> Es basiert auf dem Satellitenbus Express 1000H und kostete 157 Millionen US-Dollar.<ref>Israel’s Amos-5 high-capacity satellite to be built in Krasnoyarsk Region. Marchmont, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2014; abgerufen am 12. Dezember 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.marchmontnews.com</ref>

Der dreiachsenstabilisierte Satellit ist mit 16 Ku-Band- und 18 von Thales Alenia Space gelieferten C-Band-Transpondern sowie drei Ku-Band-Antennen und einer C-Band-Antenne ausgerüstet.<ref>iss-reshetnev: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Communications on a global Scale (Memento vom 31. Januar 2012 im Internet Archive) (PDF; 3,2 MB)</ref>

Missionsverlauf

AMOS-5 wurde am 11. Dezember 2011 um 12:17 Uhr MEZ mit einer Proton-M/Bris-M-Trägerrakete vom Raketenstartplatz Baikonur (zusammen mit Lutsch 5A) in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht.<ref name="raumfahrer">Günther Glatzel: Lutsch 5A und Amos 5 im All. raumfahrer.net, 12. Dezember 2011, abgerufen am 16. Januar 2012.</ref> Er versorgte zusammen mit den zusammen bei 4° West positionierten Satelliten AMOS-2 und AMOS-3 von der Position 17° Ost aus Afrika und Teile Europas mit Fernseh- und Radioprogrammen sowie Telekommunikationsdienstleistungen.<ref name="raumfahrer" />

Am 21. November 2015 brach der Kontakt zum Satelliten ab.<ref>Infosat: Spacecom verliert Kontakt zu Satellit Amos-5, 17° Ost. 23. November 2015, abgerufen am 1. September 2020.</ref> Als Spacecom dies am Folgetag bekannt gab, brach der Aktienkurs ein.<ref>Globes: Spacecom plunges after Amos 5 satellite contact lost. 22. November 2015, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine Ursache für den Ausfall konnte nicht festgestellt werden, weil offenbar die gesamte Elektronik außer Betrieb war. Mitte Dezember 2015 gab Spacecom den Satelliten auf.<ref>Israelnetz: Israelischer Satellit „Amos 5“ im Weltall verloren. 16. Dezember 2015, abgerufen am 1. September 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />