Parodia warasii
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| Parodia warasii | ||||||||||||
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| Datei:Parodia warasii 03.jpg
Parodia warasii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Parodia warasii | ||||||||||||
| (F.Ritter) F.H.Brandt |
Parodia warasii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton warasii ehrt den brasilianischen Pflanzensammler Eddie Waras aus Sao Paulo.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 255.</ref>
Beschreibung
Parodia warasii wächst basal verzweigend und bildet dabei größere Gruppen aus. Die dunkel grasgrünen Triebe sind zylindrisch geformt. Sie sind bis zu 80 Zentimeter hoch mit einem Durchmesser bis zu 20 Zentimeter. Der Scheitel ist häufig zum Licht gewandt schief. Die leicht gehöckerten 15 bis 16 Rippen sind im Querschnitt beinahe dreieckig. Die Areolen sind weiß. Die 15 bis 20 Dornen sind kaum in Mittel- und Randdornen zu unterscheiden. Sie sind nadelig, gelblich braun bis braun und sehr biegsam wie weich und werden 1 bis 4 Zentimeter lang.
Die Blüten erscheinen in Scheitelnähe. Sie sind gelb und 5 bis 6 Zentimeter im Durchmesser groß. Das Perikarpell ist mit weißer Wolle und mit Borsten besetzt. Die Narbe ist hellgelb. Die Früchte sind tönnchenförmig und etwa 1,5 Zentimeter lang bei einem 1 Zentimeter großen Durchmesser. Sie öffnen sich basal durch einen Querriss und enthalten beutelförmige, schwarze Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Parodia warasii ist im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul verbreitet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1973 als Eriocactus warasii durch Friedrich Ritter.<ref>Bradea; Boletim do Herbarium Bradeanum. Band 1, Nr. 34, Rio de Janeiro 1973, S. 353.</ref> Fred H. Brandt stellte die Art 1982 in die Gattung Parodia.<ref>F. H. Brandt: Die Gliederung der Gattung Parodia Spegazzini. In: Kakteen- und Orchideen-Rundschau 1982. Band 7, Nummer 4, 1982, S. 62.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Notocactus warasii <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) T.Hewitt & Donald (1975), Notocactus magnificus var. warasii <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) N.Gerloff & Neduchal (2004) und Eriocephala warasii <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) Guiggi (2012).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Larocca, J. & Machado, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 516–517.
- Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika. Band I. Friedrich Ritter Selbstverlag, Spangenberg 1979, S. 156.
Einzelnachweise
<references />